Navigation und Service

Barrierefreies Bauen bei Bundesbauten

Start

Barrierefreies Bauen wird immer wichtiger, denn die Zahl der Menschen mit Behinderungen oder Mobilitätseinschränkungen steigt. Barrierefreiheit ist aber als Qualitätsgewinn für alle Nutzerinnen und Nutzer zu sehen. Mit dem "Gesetz zur Gleichstellung behinderter Menschen" (BGG) wird die Bundesregierung verpflichtet, bei zivilen Neubauten sowie großen zivilen Um- oder Erweiterungsbauten entsprechend den allgemein anerkannten Regeln der Technik Barrierefreiheit herzustellen.

Schon heute gehört in Deutschland fast ein Drittel der Bevölkerung im weitesten Sinne zu den so genannten mobilitätsbeeinträchtigten Gruppen. Auch vor dem Hintergrund einer älter werdenden Gesellschaft wird verständlich, dass eine möglichst weit reichende Barrierefreiheit herzustellen ist.

Barrierefreiheit ist als Qualitätsgewinn für alle Nutzerinnen und Nutzer zu sehen. Ältere Menschen, aber auch Kinder und Personen mit Kinderwagen oder schwerem Gepäck haben in der Regel ähnliche Nutzungsschwierigkeiten wie behinderte Menschen. Barrierefreiheit ist damit ein wichtiges Qualitätsmerkmal im Baubereich.

Das "Gesetz zur Gleichstellung behinderter Menschen (BGG)" (>> weitere Informationen) verpflichtet die Bundesregierung zur barrierefreien Gestaltung ziviler Neubauten sowie großer ziviler Um- oder Erweiterungsbauten des Bundes.

Für die Umsetzung des BGG bei Bundesbauten sind verschiedene Bauverwaltungen zuständig. Für das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung wird derzeit unter Koordination des Bundesinstituts für Bau- Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) ein Leitfaden zum Barrierefreien Bauen vorbereitet.

Zusatzinformationen

Kontakt

Rachel Barthel
Referat II 6 - Bauen und Umwelt
Tel.: +49 228 99401-1637

Zum Thema