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Jugendliche im Stadtquartier

Um Jugendliche auf den verschiedenen Ebenen der Stadtentwicklung einzubeziehen sollen im Forschungsfeld Methoden untersucht werden, wie Jugendliche erfolgreich erreicht, integriert und beteiligt werden können. Langfristiges Ziel ist es, eine Jugendbeteiligungskultur aufzubauen und die Voraussetzung zur Bildung lebendiger Städte zu schaffen, die für Jugendliche attraktiv sind.
Projektstart: Mai 2009

Im Rahmen des ExWoSt-Forschungsfeldes "Jugendliche im Stadtquartier" haben sich mehrere thematische Schwerpunkte des Projekts herausgebildet. Für mehr Informationen klicken Sie bitte auf die nachstehenden einzelnen Bereiche:

Stadtchecker

Rechtefibel

Jugendforum Stadtentwicklung

Jugend.Stadt.Labor

Young Energies

Jugend belebt Leerstand

Jugendbeteiligung im Praxistest

Jugendfonds

Jugendbeteiligung

Jugendliche müssen in den Fokus von Stadtentwicklung gerückt werdenJugendliche müssen in den Fokus von Stadtentwicklung gerückt werden Quelle: Walter Guntram

Städte als Wohn- und Arbeitsort für Familien attraktiver zu gestalten, ist ein wichtiges Ziel der Stadtentwicklungspolitik in Deutschland. Damit werden insbesondere auch die Gebrauchsqualitäten für Jugendliche zu einem entscheidenden Faktor. Denn städtische Strukturen sind nur dann zukunftsfähig, wenn sie Jugendlichen Aufenthaltsqualitäten und Entfaltungsmöglichkeiten bieten.

Die bisherigen Erkenntnisse aus dem Forschungsfeld "Innovationen für familien- und altengerechte Stadtquartiere (IFAS)" (siehe "Links" in der Marginalspalte) lassen jedoch den Schluss zu, dass gerade Jugendliche in den Stadtquartieren immer weniger Orte und Angebote finden. Doch Jugendliche brauchen einen sozialen Raum des Handelns und Kommunizierens. Das Wohnumfeld, in dem sie aufwachsen und leben, bildet mit seinen Angeboten diesen sozialen Raum. Die Entwicklung der Jugendlichen wird durch alltägliche Erfahrungen zuhause, auf dem Schulweg, in der Nachbarschaft und in der Schule geprägt. Um diese Erfahrungen positiv zu gestalten und Jugendliche zu aktiven Mitgliedern der Zivilgesellschaft zu machen, müssen sie stärker als bisher in die Verfahren und Prozesse der Stadtplanung und Stadtentwicklung einbezogen werden. Dies gilt gerade dann, wenn Jugendlichen mit Migrationshintergrund der Zugang ermöglicht werden soll und sie zur Mitwirkung motiviert werden sollen.

Stadt auf Probe: Aneignung eines Straßenraumes in Aachen Stadt auf Probe: Aneignung eines Straßenraumes in Aachen Quelle: Stadt Aachen

Das Forschungsfeld "Jugendliche im Stadtquartier" eröffnet inhaltlich vielfältige Bezüge zu aktuellen Aufgaben der Stadtentwicklung, etwa

  • zur Sozialen Stadtentwicklung in benachteiligten Quartieren
  • zur Integration von Jugendlichen mit Migrationshintergrund
  • zur Jugendbeteiligung im Rahmen der Herausbildung neuer kooperativer Planungskulturen
  • zur baukulturellen Gestaltung von Freiräumen für Jugendliche
  • zur Anpassung von jugendgerechten Sport- und Freizeitangeboten in der Stadt
  • zu den Möglichkeiten einer jugendgerechten Mobilität
  • zum Stadtumbau in ost- und westdeutschen Städten

Verfügungsfonds ermöglichen Jugendlichen in Eigenregie Projekte durchzuführen Verfügungsfonds ermöglichen Jugendlichen in Eigenregie Projekte durchzuführen Quelle: Florian Müller

Zusatzinformationen

Logo  Experimenteller Wohnungs- und Städtebau

Kontakt

Stephanie Haury
Referat I 4 - Städtebauförderung, Soziale Stadtentwicklung
Tel.: +49 228 99401-2308
Stephan Willinger
Referat I 2 - Stadtentwicklung
Tel.: +49 228 99401-1275