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Young Energies

"Was sind unsere Orte in der Stadt und wie kommen wir dahin? Wie können wir uns selbst organisieren? Ist Fleischessen umweltschädlich? Wo gibt es billiges Material und was können wir daraus machen? Wer kann uns dabei unterstützen? Wie kann aus Aktion ein Job werden?"

Projektlaufzeit: Juni 2012 - Dezember 2012

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Die Impulse der Leipzig Charta zur nachhaltigen europäischen Stadt sollten im Rahmen des 6. Bundeskongress der Nationalen Stadtentwicklungspolitik "Urban Energies" Anfang Oktober in Berlin aufgegriffen und weiterentwickelt werden. Jugendlichen wurde in diesem Rahmen eine besondere Rolle als zukünftige Bewohner und Akteure der Stadt beigemessen.

Gruppe Jugendlicher im GesprächQuelle: Anschlaege

Für Jugendliche ist der Lebensraum Stadt ein wichtiges Thema, das weit über "chillen" und "Party machen" hinausgeht. Das zeigen zahlreiche Projekte von Jugendlichen, die seit 2009 auf nationaler Ebene im ExWoSt-Forschungsfeld "Jugendliche im Stadtquartier" neue Modelle der Mitwirkung Jugendlicher an der Stadtentwicklung aktiv erproben.

Die Ideen und Projekte von Jugendlichen und jungen Erwachsenen passen oftmals zwar nicht in die gängigen Formate heutiger Stadt- und Projektentwicklung, dennoch haben die Modellvorhaben deutlich gezeigt, dass

  • Jugendliche mit hohem Engagement Projekte im eigenen Interesse selbstständig organisieren und umsetzen, wenn sie als Verantwortungsträger akzeptiert werden,
  • sie innovative Ideen für Räume entwickeln, die nicht mit herkömmlichen Verwertungslogiken kompatibel sind,
  • Jugendprojekte weit über ein betreutes Freizeitangebot hinausgehen und als Katalysator für die eigene Berufsbiographie wirken,
  • nachhaltige Stadtentwicklung gestaltbare Räume für Jugendliche integrieren muss, wenn sie junge Akteure für die eigene Stadt dauerhaft gewinnen möchte.

Gruppe Jugendlicher Quelle: Anschlaege

Seit 2009 werden auf nationaler Ebene im ExWoSt-Forschungsfeld "Jugendliche im Stadtquartier" neue Modelle der Mitwirkung Jugendlicher an der Stadtentwicklung aktiv erprobt. Mit der Förderung und wissenschaftlichen Begleitung von rund 50 Modellvorhaben (in der gesamten Bundesrepublik) wurde verdeutlicht, dass Jugendliche im hohen Maße imstande sind, eigenständig innovative und richtungweisende Beiträge zu aktuellen Fragestellungen der Stadtentwicklung zu formulieren und mit ihren Projekten nachhaltige Impulse für Städte und Quartiere zu bewirken. Das Projekt wurde vom Studio Urban Catalyst, Berlin unter der Federführung von Klaus Overmeyer und Philip Schläger in Kooperation mit anschlaege.de, Mellowpark und Jugendfilmkollektiv Ahrens & Ruf betreut.

Zusatzinformationen

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Kontakt

Stephanie Haury
Referat I 2 - Stadtentwicklung
Tel.: +49 228 99401-2308
Stephan Willinger
Referat I 2 - Stadtentwicklung
Tel.: +49 228 99401-1275