Navigation und Service

Aktive Mobilität in städtischen Quartieren

Stadtverkehr sollte möglichst in Einklang mit den Nutzungsansprüchen von Wohnen, Arbeiten, Umwelt und öffentlichen Räumen stehen. Daraus ergibt sich die Aufgabe, Stadtentwicklungs- und Verkehrsplanung optimal zu verknüpfen und u.a. aktive Mobilitätsformen effizient zu stärken. Das neue ExWoSt-Forschungsfeld konzentriert sich dabei auf die öffentlichen Verkehrsräume.

Projektstart: Juli 2016

Ausgangslage

Die Ansprüche an den öffentlichen Verkehrsraum verändern sich. Durch zunehmend multimodale Mobilitätsansprüche und –angebote, den Wunsch nach mehr Lebens- und Aufenthaltsqualität sowie den demografischen Wandel sind die vorherrschenden Verkehrsräume in städtischen Quartieren häufig nicht mehr akzeptiert und zeitgemäß. Daraus resultieren veränderte Planungs- und Gestaltunganforderungen. Es sind öffentliche Räume zu schaffen, die hohe Aufenthaltsqualität aufweisen und darüber hinaus multi- und intermodale Nahmobilität ermöglichen, basierend auf Fuß- und Radverkehr sowie weiteren aktiven Mobilitätsformen und den ÖPNV. Dies lockt Bevölkerungsgruppen wie jüngere Familien mit Kindern und ältere Haushalte in die Kernstädte und reduziert gleichzeitig die Abwanderung aus benachteiligten Quartieren.

Ziel 

Das ExWoSt-Forschungsfeld zeichnet sich durch eine spezifische Themenstellung an der Schnittstelle zwischen Stadtentwicklung und Verkehrsplanung aus. Im Rahmen dessen sollen in voraussichtlich vier Modellvorhaben Mobilitätsangebote entwickelt und die öffentlichen (Verkehrs-)Räume so konzipiert, neu aufgeteilt und gestaltet werden, dass aktive Mobilitätsformen, speziell der Fuß- und Radverkehr, gefördert und die Stadtquartiere so auch besser in das Stadt-und Regionalgefüge integriert werden.

Zusatzinformationen

Logo  Experimenteller Wohnungs- und Städtebau

Kontakt

Thomas Wehmeier
Referat I 5 - Digitale Stadt, Risikovorsorge und Verkehr
Tel.: +49 228 99401-1235