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Programmbegleitung zum Bund-Länder-Programm "Soziale Stadt"

Das von Bund und Ländern 1999 gemeinsam auf den Weg gebrachte Programm "Soziale Stadt" hat mit seinem integrierten Politikansatz eine Neuorientierung der Stadtentwicklungspolitik eingeleitet. Ziel war die Verbesserung der Lebensbedingungen in sozial benachteiligten Stadtquartieren und die Förderung der Lebenschancen ihrer Bewohner.
Projektlaufzeit: Oktober 1999 - April 2003

Bund und Länder haben die Städtebauförderung 1999 um das Programm "Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf - die soziale Stadt" (kurz: Soziale Stadt) ergänzt, um der sich verschärfenden sozialen und räumlichen Spaltung in den Städten entgegenzusteuern. Mit seinem integrierten und ressortübergreifenden Ansatz zielt das Programm Soziale Stadt auf die Verbesserung der Lebensbedingungen in sozial benachteiligten Stadtquartieren und die Förderung der Lebenschancen der Bewohnerinnen und Bewohner. Neben einer städtebaulichen Erneuerung der Quartiere stehen sozial-, beschäftigungs- und bildungspolitische Maßnahmen im Mittelpunkt, die es zielgerichtet und quartiersbezogen zu bündeln gilt.

Mit diesem auf Partizipation, Integration und Kooperation angelegten Programm wird in mehr als 360 Programmgebieten in rund 252 Städten und Gemeinden ein neuer Politikansatz der Stadtteilentwicklung gefördert. Die bisherige Umsetzung des Programms Soziale Stadt zeigt, dass bereits im Zuge der ersten Programmphase neue und zukunftsweisende Strukturen und Kooperationen der Stadtteilentwicklung aufgebaut und impulsgebende Maßnahmen und Projekte in den Quartieren realisiert werden konnten.

Um die Implementierung eines so anspruchvollen Programms in den Kommunen zu unterstützen und den Erfahrungs- und Wissenstransfer zwischen den beteiligten Akteuren zu fördern, wurde von Beginn an eine bundesweite Programmbegleitung vorgesehen. Das Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen (BMVBW) und das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) beauftragten daher das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) mit der Programmbegleitung in der ersten Umsetzungsphase des Programms (Herbst 1999 bis Frühjahr 2003).

Zusatzinformationen

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Kontakt

Martina Kocks
Referat I 7 - Baukultur und Städtebaulicher Denkmalschutz
Tel.: +49 228 99401-2321