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Smart Cities – Stadtverkehr für übermorgen

Konzept

Das Forschungsdesign umfasst folgende Schritte:

  • Recherche
    Zunächst wird der aktuelle Stand der Forschung zur Zukunft des Stadtverkehrs und zur heute erkennbaren Praxis untersucht. Da der Zeithorizont bis 2065 sehr weit gefasst ist, konzentriert sich die Recherche auf die Visionen und Prognosen zum Stadtverkehr und zur Designentwicklung.
  • Kriterienentwicklung und Auswertung
    Die Rechercheergebnisse werden systematisiert und aufbereitet, z.B. nach den Typen: Technologische Visionen auf Produktebene, städtebauliche Visionen auf Raumebene, Visionen zur Steuerung auf organisatorischer und politischer Ebene, fiktionale und designorientierte Visionen. Da die Bewertung der zu untersuchenden innovativen Prozesse und Produkte je nach Sichtweise völlig unterschiedlich ausfallen kann, muss die jeweilige Sichtweise der Akteure geklärt werden.
  • Expertennetzwerk und Expertenbeirat
    Das Nachdenken über Smart Cities wird ein sehr langfristiger Prozess sein, bei dem externe Unterstützung durch qualifizierte Fachleute hilfreich sein kann. Im Rahmen des Projekts wird deshalb eine Kontaktliste mit Experten für verschiedene Aspekte zukünftiger Strukturen von Mobilität und Design angelegt. Zur inhaltlichen und methodischen Unterstützung wird außerdem ein Expertenbeirat gebildet, in dem Vertreter aus Wissenschaft, Kommunen, Interessenverbänden, Mobilitätsanbietern und Industrie vertreten sein werden.
  • Darstellung guter Referenzbeispiele und qualitative Untersuchung
    Insgesamt sollen die Referenzbeispiele eine große Bandbreite möglicher technischer, aber auch gesellschaftlicher Entwicklungen abbilden. Experteninterviews sollen helfen, die gesellschaftliche und wissenschaftliche Relevanz und Praktikabilität des gewählten Typisierungsansatzes zu überprüfen
    Anschließend werden ca. 45 bis 60 mögliche Entwicklungspfade jeweils auf max. zweiseitigen Steckbriefen aufbereitet. Die Mitglieder des Expertenbeirates bewerten diese Vorauswahl und empfehlen 40 bis maximal 48 Fälle zur vertieften Bearbeitung, die anschließend als Referenzbeispiele untersucht werden.
  • Synthese der Ergebnisse
    Ein Zwischenfazit wird die bisherigen Erkenntnisse zusammenführen und um eine Chancen- und Risikobetrachtung erweitert. Abschließend werden mehrere Szenarien in Idealtypen entworfen, um die Bandbreite des gesammelten Wissens in Form von Alternativen möglicher Zukünfte zu verdichten.
  • Teilnahme am Diskursprozess
    "Smart Cities - Meilensteine digitaler Stadtzukunft"
    Die Ergebnisse des Forschungsprojekts werden regelmäßig mit den Erkenntnissen anderer am Themenkomplex "Smart Cities" arbeitenden Forscher rückgekoppelt.
  • Werkstattgespräch
    Die interessierte Fachöffentlichkeit wird durch eine öffentliche Veranstaltung über die Ergebnisse des Projekts informiert. Zusätzlich soll diese Veranstaltung dazu genutzt werden, das dort versammelte Expertenwissen zur Qualifizierung der Zwischenergebnisse einzusetzen.

Zusatzinformationen

Logo  Experimenteller Wohnungs- und Städtebau

Kontakt

Thomas Wehmeier
Referat I 5 - Digitale Stadt, Risikovorsorge und Verkehr
Tel.: +49 228 99401-1235
Eva Schweitzer
Referat I 5 - Digitale Stadt, Risikovorsorge und Verkehr
Tel.: +49 228 99401-1654

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