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Studien

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Zu speziellen Fachfragen werden im Rahmen des Experimentellen Wohnungs- und Städtebaus (ExWoSt) Gutachten vergeben. Diese Gutachten werden unterschieden in Sondergutachten, die im Rahmen von Forschungsfeldern durchgeführt werden (Ergebnisse werden auf den Seiten der Forschungsfelder dokumentiert), und Studien, die Fragestellungen zu eigenständigen Themenbereichen bearbeiten.


Aktuelle Studien

Lage und Zukunft der Kleinstädte in Deutschland – Bestandsaufnahme zur Situation der Kleinstädte in zentralen Lagen

Kleinstädte ebenso wie Mittelstädte sind in der Raumforschung – auch international – eine vernachlässigte Kategorie. Die Rolle von Klein- und Mittelstädten in ländlichen und als peripher eingestuften Regionen als Stabilisatoren und Anker im Raum ist allgemein anerkannt und erfährt jüngst in der Forschung stärkere Beachtung. Vor dem Hintergrund der dynamischen Entwicklung in Teilregionen der letzten Jahre steht der weniger problematisierte Typus von Kleinstädten in zentralen Lagen jedoch bislang nicht im Fokus. Diese Lücke soll das Forschungsprojekt schließen und die aktuelle Situation der Kleinstädte mit besonderem Blick in zentralen Lagen untersuchen.

Projektstart: August 2016

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Smart Cities – Stadtverkehr für übermorgen

Das Verkehrsgeschehen in deutschen Städten wandelt sich grundlegend. Insgesamt werden Verkehrsmittel flexibler genutzt (Inter- und Multimodalität, vermehrte Nutzung von Car-Sharing und Umweltverbund). Urbane Lebensstile rücken Umweltbewusstsein und individuelles Handelns in den Vordergrund, während gleichzeitig die Angebote attraktiver werden. Die zunehmende digitale Vernetzung wird die Mobilität von morgen maßgeblich beeinflussen (Smart Mobility).

Projektstart: Januar 2016

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Smart CitiesWebbasierte Medien in der Stadtentwicklung: Bürgerbeteiligung und Bürgerengagement in der digitalen Gesellschaft

Seit einigen Jahren setzen öffentliche und zunehmend auch zivilgesellschaftliche Akteure webbasierte Medien und Beteiligungsformate in der Stadtentwicklung ein. Für zahlreiche Themen (Bauleitplanung, Bürgerhaushalte, Großprojekte etc.) ermöglichen digitale Medien eine Erweiterung der Kommunikation zwischen Bürgern, Verwaltung und Politik. In dem Forschungsprojekt werden in 40 Referenzprojekten und acht Fallstudien die aktuellen Einsatzformen webbasierter Medien in der Stadtentwicklung sowie mögliche Veränderungen der urbanen Governance untersucht.

Projektstart: Oktober 2015

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Smart CitiesGamification, Prognosemärkte, Wikis & Co: Neues Wissen für die Stadt

Stadt, Land, Daten? Digitalisierung bedeutet: Wissen steht in bisher ungeahntem Umfang zur Verfügung. Daten lassen sich auf neuartige Weise sammeln, verknüpfen und auswerten. Damit verändern sich Kommunikations- und Entscheidungsprozesse in Städten und Stadtforschung. Ob und wie Gamification, Wikis, Prognosemärkte & Co. neues Wissen für die Stadt schaffen können, untersucht diese ExWoSt-Studie.

Projektstart: Oktober 2015

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Smart Cities – Verkehrlich-städtebauliche Auswirkungen des Online-Handels

Die Studie untersucht, wie sich der Online-Handel auf den Verkehr auswirkt und welche städtebaulichen Effekte zu erwarten sind. Um künftige Effekte mit Szenarien abzuschätzen, werden internationale, wissenschaftliche Erkenntnisse und quantitative Analysen ausgewertet. Daraus werden Handlungsempfehlungen abgeleitet, um die Chancen in der Stadt- und Verkehrsplanung zu nutzen und Fehlentwicklungen zu vermeiden.

Projektstart: September 2015

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Smart Cities – Entwicklung eines stadtentwicklungspolitischen Handlungsrahmens

In diesem Projekt wird untersucht, welche Auswirkungen die Digitalisierung auf die künftige Stadtentwicklung haben kann, welche Chancen sich bieten und welche Risiken bestehen. Auf Basis von vier wissenschaftlichen Expertisen zu ausgewählten Themen und unter Einbindung eines interdisziplinären Arbeitskreises aus Wissenschaft, Wirtschaft und kommunaler Praxis werden Leitplanken für die künftige Entwicklung von "Smart Cities" abgeleitet. Im Ergebnis sollen Eckpunkte für eine "Smart-City-Charta für Deutschland" entwickelt werden.

Projektstart: September 2015

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Anforderungen an energieeffiziente und klimaneutrale Quartiere (EQ) und Erweiterte Bilanzierung von Energieverbrauch und CO2-Emissionen auf Quartiersebene (EQ II)

Die Energie- und Klimaschutzfrage erfordert die Bündelung der Strategien zur Reduktion des Ressourcenverbrauchs, zur Einsparung von Energie durch Technik und Nutzerverhalten, zur Erhöhung der Energieeffizienz und zur Nutzung regenerativer Energien. Dies gilt auch für die Quartiersebene. Ziel der ersten ExWoSt-Studie (EQ) war es, Quartiere und deren Energiekonzepte zu untersuchen und auf dieser Basis eine Mess- und Erhebungsmethodik zu erstellen, die eine Quantifizierung des Energiebedarfs bzw. -verbrauchs auf der Analyseebene Quartier ermöglicht. Die Bilanzierungsmethodik wird nun im zweiten Projekt weiterentwickelt (EQ II).

Projektlaufzeit (EQ): Oktober 2011 - Juli 2013,
Projektstart (EQ II): März 2015

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Soziale Vielfalt in der Stadt – Stadtquartiere unter Nachfragedruck

Nahezu alle Metropolen und Großstädte in wirtschaftsstarken Regionen, aber auch kleinere Universitätsstädte, erfahren seit mehreren Jahren ein starkes Bevölkerungswachstum. Die Zunahme der Bevölkerung führt in diesen Städten zu neuen Problemen, wie angespannte Wohnungsmärkte, Verknappung von preiswertem Wohnraum, steigende Mieten und Phänomene der Verdrängung. Im Rahmen von zwölf Fallstudien (Februar 2015 – Mai 2017) sollen Instrumente entwickelt werden, um soziale Vielfalt und Homogenisierungsprozesse in attraktiven Stadtteilen fundiert zu erfassen, das Phänomen differenziert zu beschreiben und Hinweise für einen Steuerungsbedarf zu identifizieren.

Projektstart: Februar 2015

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D4C – Vernetzte Städte zum Thema städtische Energien in Deutschland, den USA und den BRICS-Staaten

Einige sind schon gut aufgestellt, andere können noch etwas lernen: Um Städte fit für die Zukunft zu machen, ist der internationale Austausch mit anderen Städten von großem Nutzen. Hier setzt ein neues Projekt des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) und des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) an, das in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) und dem German Marshall Fund of the United States (GMF) durchgeführt wird. Ob klimagerechter Stadtumbau, Energieeffizienz, bürgerschaftliches Engagement oder soziale Integration - neue Strategien für die Stadtentwicklung sind gefragt und sollen den Projektpartnern und Deutschland neue Impulse für Gesetze und Förderpolitik geben.

Projektstart: Januar 2014

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Umsetzung und Evaluierung von energetisch differenzierten Mietspiegeln in Modellkommunen

Die Problematik einer fehlenden Abbildung der energetischen Beschaffenheit von Mietwohnungen in Mietspiegeln wurde in den letzten Jahren von einer Mehrheit der mietspiegelerstellenden Kommunen erkannt. Die Praxis zeigt jedoch, dass noch erhebliche Unsicherheiten über die fachlich angemessene Integration energetischer Merkmale im Mietspiegel bestehen. Das Projekt soll deshalb anhand ausgewählter Fallbeispiele vorhandene Praktiken evaluieren, Hemmnisse abbauen und fachliche Unterstützung bei der methodischen Verbesserung der energetischen Mietspiegelerstellung bereitstellen.

Projektstart: Oktober 2011

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