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Stadt-Land-Partnerschaften: großräumig – innovativ – vielfältig

Konzept

Das Modellvorhaben "Stadt-Land-Partnerschaften: großräumig – innovativ – vielfältig" schloss an das frühere Modellvorhaben "Überregionale Partnerschaften – Innovative Projekte zur stadtregionalen Kooperation, Vernetzung und gemeinsamen großräumigen Verantwortung" an und vertiefte dessen Ansätze. Grundlegend war dabei die These, dass Wachstum und Innovation regional besser gefördert werden können, wenn die Potenziale städtischer und ländlicher Teilräume gebündelt werden und eine Region gemeinsam an einem Strang zieht. Wichtig war hierfür eine verbesserte, gemeinsam abgestimmte Kommunikations- und Entscheidungsstrategie zwischen öffentlichen und privaten Akteuren. Auf dieser Grundlage wurden sowohl die Potenziale der Städte als auch die der ländlichen Regionen in die Kooperation eingebracht und zugunsten einer regionalen Gesamtentwicklung in Wert gesetzt. Die Modellprojekte sollten über die Arbeit in konkreten Projekten für folgende Fragen Erkenntnisse liefern:

  1. Welche Merkmale weisen Stadt-Land-Partnerschaften in räumlicher, funktionaler und institutioneller Hinsicht auf
  2. Welche Funktionen übernehmen die Teilräume für den Gesamtraum?
  3. Welchen Beitrag leisten die einzelnen Teilräume für Wachstum und Innovation der Gesamtregion?
  4. Welche Vorteile der Kooperation ergeben sich für die einzelnen Teilräume?
  5. Welche endogenen Potenziale der einzelnen Teilräume lassen sich besser bzw. nur durch Stadt-Land-Partnerschaften ausschöpfen?
  6. Welche Handlungsfelder erfordern eine Stadt-Land-Partnerschaft oder sind hierfür besonders geeignet, um Wachstums- und Innovationseffekte in den verschiedenen Teilräumen zu maximieren?
  7. Welche rechtlichen, finanziellen und infrastrukturellen Rahmenbedingungen sind für Stadt-Land-Partnerschaften erforderlich?
  8. Welche raumordnungs- und raumentwicklungspolitischen Instrumente befördern eine auf Wachstum und Innovation ausgerichtete Stadt-Land-Partnerschaft?
  9. Welche Akteure sind in Stadt-Land-Partnerschaften einzubinden?
  10. Wie kann man Unternehmen in die regionale Verantwortung einbeziehen? Wie kann man regionale Verantwortung in die Unternehmensziele einbringen?
  11. Welche Kooperationsmodelle tragen zum Erfolg von Stadt-Land-Partnerschaften bei?
  12. Welche Phasen lassen sich bei der Etablierung der Partnerschaften unterscheiden? Was sind deren Merkmale? Welche Rahmenbedingungen sind für den Erfolg der einzelnen Phasen wichtig?
  13. Wie lässt sich die Kooperationsbereitschaft der einzelnen regionalen Akteure im Sinne von Stadt-Land-Partnerschaften entwickeln? Welche Bedeutung kommt hierbei einem nach "innen" gerichteten regionalen Marketing zu und wie kann es ausgestaltet werden?
  14. Welche Aufgaben kommen der Landes- und Regionalplanung im Rahmen von Stadt-Land-Partnerschaften zu?
  15. Wie können Stadt-Land-Partnerschaften durch die Fachpolitiken unterstützt werden?

Das Projektmanagement war weiterhin Raum & Energie, Institut für Planung, Kommunikation und Prozessmanagement übertragen. Es unterstützte die Modellvorhaben inhaltlich bei besonderen Fragen, die für das MORO- Projekt von allgemeinem Interesse waren und sorgte dafür, dass die einzelnen Modellvorhaben nach außen als eine MORO-Projektfamilie wahrgenommen werden. Das Projektmanagement organisierte dafür Werkstätten, die die Verbindung zwischen den Projektpartnern stärkten und den Erfahrungsaustausch förderten. Ferner wurden projektbegleitend Informationen zum Modellvorhaben in der Reihe MORO-Informationen veröffentlicht.

Zusatzinformationen

Logo Modellvorhaben der Raumordnung

Kontakt

Dr. Rupert Kawka
Referat I 3 - Europäische Raum- und Stadtentwicklung
Tel.: +49 228 99401-1314