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Regionale Energiekonzepte als strategisches Instrument der Landes- und Regionalplanung

Modellvorhaben

Von Februar 2013 bis Dezember 2014 beteiligten sich die folgenden fünf Modellregionen an dem Vorhaben:

Regionaler Planungsverband Mecklenburgische Seenplatte: REnK - Auf dem Weg zum Konsens

Die dem Landkreis entsprechende Planungsregion wird rechnerisch bereits in den nächsten Jahren ihren Stromverbrauch aus erneuerbaren Energien – vor allem Windkraft – decken können. Das MORO-Vorhaben setzte an dem vorliegenden Entwurf des Regionalen Energiekonzeptes an. Gegenstand war die Diskussion des Vorzugsleitbildes mit den regionalen Akteuren unter besonderer Berücksichtigung der Möglichkeiten kommunaler Teilhabe an erneuerbaren Energien.

Regionale Planungsgemeinschaft Havelland-Fläming: Energiebausteine Regionalplan Havelland-Fläming

Laut Entwurf des Regionalen Energie- und Klimaschutzkonzeptes spielen die erneuerbaren Energien bei der Stromerzeugung bereits eine wichtige Rolle. Der im Entwurf vorliegende Regionalplan weist rund 2,6% der Regionsfläche für Windkraftanlagen aus. Für eine stärkere Auseinandersetzung mit dem Thema erneuerbare Energien in der Region wurden Planungskriterien und Planelemente für eine Fortschreibung des Regionalplans entwickelt.

Energieagentur des Landkreises Bautzen: Umsetzung von Energieeffizienz- und Klimaschutzprojekten

Die Energieagentur des Landkreises Bautzen ist mit der Umsetzung von Teilaspekten des Regionalen Energie- und Klimaschutzkonzeptes (REKK) beauftragt, das vom Regionalen Planungsverband Oberlausitz-Niederschlesien in Auftrag gegeben wurde. Im favorisierten Entwicklungsszenario könnte der Anteil der erneuerbaren Energien am Strombedarf bis zum Jahr 2020 auf 45% steigen. Das MORO trug dazu bei, neue energiepolitische Partnerschaften und Netzwerke aufzubauen sowie die Handlungsempfehlungen des REKK zu konkretisieren. Bei der Fortschreibung des Regionalplans wurden raumplanerisch relevante Ergebnisse berücksichtigt.

Verband Region Rhein-Neckar: Umsetzung des Regionalen Energiekonzeptes Metropolregion Rhein-Neckar

Die sich über drei Bundesländer erstreckende Region Rhein-Neckar verfügt über einen Regionalplan, in den bereits Inhalte des Regionalen Energiekonzeptes als Grundsätze eingeflossen sind. Die Ziele des Konzeptes beziehen sich überwiegend auf die Steigerung der Energieeffizienz. Hauptgegenstand des MORO war die Entwicklung von Indikatoren für ein regionales Monitoring und dessen modellhafte Implementierung. Damit sollte es zu einer Harmonisierung der Daten der drei beteiligten Bundesländer beitragen und Datenlücken aus dem Bereich Industrie und Verkehr schließen.

Strategische Partner – Klimaschutz am Oberrhein e.V.: Der Energiewende-Index als ganzheitliches Monitoring

Die Planungsregion südlicher Oberrhein verfügt seit 2007 über eine "Langfristige Klimaschutzstrategie". Bis 2020 soll der Anteil der erneuerbaren Energieträger an der Stromerzeugung auf 20% steigen. Auf dieser Grundlage ist ein Netzwerk aus über 150 Akteuren der Region entstanden, die sich der Umsetzung der Strategie durch eigene Maßnahmen verpflichtet sehen und dafür einen Verein gegründet haben. Gegenstand des MORO war die Entwicklung eines Energiewendeindexes auf der Grundlage objektiver und subjektiver kommunaler Daten, die aus verschiedenen Quellen (z.B. Netzbetreiber, Schornsteinfegerinnung) und Online-Befragungen gewonnen wurden. Dabei wurde das bereits vorhandene Monitoring der Energieagenturen berücksichtigt.