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Digitale Infrastruktur als regionaler Entwicklungsfaktor – MOROdigital

FAQ

MOROdigital - Häufig gestellte Fragen

1. Frage: Wie hoch ist die finanzielle Unterstützung im Rahmen von MOROdigital?
Im Rahmen von MOROdigital haben teilnehmende Modellregionen finanzielle Unterstützung in Höhe von bis zu 80.000 Euro erhalten.

2. Frage: Welche Aufwendungen werden im Rahmen des MOROdigital gefördert?
Grundsätzlich werden über das zur Verfügung stehende Budget Aufwände für Planung und Konzeption, Personalkosten, Kommunikation und Veranstaltungen usw. gefördert werden. Investive Maßnahmen sind von der Förderung im Rahmen von MORO in der Regel ausgeschlossen.

3. Frage: Sind die Fördermittel aus dem MOROdigital mit anderen Förderprogrammen auf EU-, Bundes- oder Landesebene kombinierbar?
Im Rahmen von MOROdigital gibt es keine Einschränkungen hinsichtlich der Kombinierbarkeit mit anderen Förderinstrumenten. Bitte informieren Sie sich im Detail, ob von Seiten der avisierten Förderinstrumente Beschränkungen bestehen.

4. Frage: Wann ist das Ausbauvorhaben abgeschlossen?
In der Regel werden die eigentlichen Ausbauvorhaben voraussichtlich nicht bis Ende 2017 abschließend umgesetzt sein können.

5. Frage: Über welchen Zeitraum erstreckt sich die Gesamtlaufzeit von MOROdigital je Region?
Das Modellvorhaben wird teilnehmende Regionen bis zum Sommer 2017 darin unterstützen, sich konzeptionell besser für eine (anschließende) Umsetzung von Breitbandausbauprojekten zu qualifizieren.

6. Frage: Sind Ausbauprojekte, die sowohl innerhalb als auch außerhalb der Gebietskulisse liegen, teilnahmeberechtigt gewesen?
Sofern der Projektträger seinen Sitz in der Gebietskulisse hat und sich das Ausbaugebiet auf diese konzentriert, war eine Teilnahme auch möglich, wenn das Ausbaugebiet sich über die Gebietskulisse hinaus erstreckt und nicht förderfähige Gemeinden einschließt. Gemessen an der Bevölkerungszahl der beteiligten Gemeinden musste der Großteil des Ausbaugebietes aber innerhalb der Gebietskulisse liegen.

7. Frage: Was passiert, wenn Ausbauvorhaben nach der Planungs- und Konzeptionsphase, z. B. aufgrund geänderter Rahmenbedingungen, scheitern?
Die Förderung durch das MOROdigital ist nicht an einen Erfolg des Projekts geknüpft. Die Ziele und Aktivitäten müssen jedoch realistisch geplant werden.

8. Frage: Mussten die Antragsteller Eigenmittel für die Förderung aufbringen?
Die Förderung im Rahmen des MOROdigital ist nicht an eine Kofinanzierung durch Eigenmittel gebunden. Sollten die tatsächlichen Projektkosten die im Rahmen von MOROdigital ausgezahlte Fördersumme überschreiten, müssen diese Kosten über andere Finanzierungsquellen erbracht werden.

9. Frage: Muss die Kommune die Infrastrukturen selbst ausbauen und betreiben?
Nein. Neben dem Betreibermodell sind auch andere Modelle mit unterschiedlich starker vertikaler Integration sowie Wirtschaftlichkeitslückenförderung denkbar.

10. Frage: Auf welcher Grundlage wurden die Ausschlusskriterien für die Gebietskulisse festgelegt?
Das MOROdigital richtet sich als Modellvorhaben der Raumordnung explizit und ausschließlich an Modellvorhaben aus ländlich-peripheren, strukturschwachen Regionen. Die Festlegung basiert hierbei auf den drei Kriterien ländlicher Raum, Breitbandunterversorgung und Strukturschwäche. Bezugsgröße für die Berechnung und Bewertung ist jeweils der gesamte Landkreis. Die Analyse wurde nach den folgenden Werten generiert:

  • Ländlicher Raum: Festlegung des BBSR im Rahmen der Definition von Raumtypen (vgl. auch Abgrenzung städtischer und ländlicher Räume)
  • Breitbandunterversorgung: Grundlage sind hier die Daten des TÜV Rheinland aus dem Jahresbericht 2014, die dem BBSR zur Verfügung gestellt wurden. Landkreise, die als für das MOROdigital geeignet eingestuft werden, müssen im Dezember 2014 eine Versorgung der Haushalte unterhalb des Bundes- bzw. Landesdurchschnitts aufweisen (50 Mbit/s).
  • Strukturschwäche: diese wird anhand der Bruttowertschöpfung der Landkreise (Bruttowertschöpfung je Erwerbstätigem 2012) bestimmt. Auch hier ist ein Wert unterhalb des Bundes- bzw. Landesdurchschnitts das Ausschlusskriterium.

11. Frage: Gibt es Einschränkungen bei der Technologiewahl für den Ausbau?
Nein. Es muss jedoch darauf geachtet werden, dass die Infrastrukturen und Technologien den Ansprüchen der Nachhaltigkeit und langfristigen Entwicklungsperspektive genügen.

12. Frage: Wie setzen sich die Gesamtkosten des Vorhabens zusammen? Sind Investitionen die rentierlichen Kosten?
Die Gesamtkosten des Vorhabens beziehen sich auf das gesamte Ausbauvorhaben und nicht nur auf die Aufgaben, die im Rahmen von MOROdigital erfüllt werden sollen. Zum jetzigen Zeitpunkt ist es für uns lediglich interessant zu wissen, wie hoch die tatsächlichen Aufwendungen für die Errichtung der Infrastruktur eingeschätzt werden (ohne Personal, externe Berater etc.), soweit dies bereits möglich ist. Diese Angaben sind nicht rechtsverbindlich und stellen kein Bewertungskriterium dar. Sie sollen dem Auftraggeber lediglich dabei helfen, das Gesamtvorhaben (also über MOROdigital hinaus) einschätzen zu können. In dem Textkasten haben Sie darüber hinaus die Möglichkeit, ihre Grundüberlegungen zu den Kosten zu erläutern.