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Lebendige Regionen – Aktive Regionalentwicklung als Zukunftsaufgabe

Um den komplexen Herausforderungen gerecht zu werden und gleichzeitig Zukunftspotenziale in Wert zu setzen, sind räumlich-funktionale, integrierte Ansätze der Regionalentwicklung nötig, die insbesondere die finanziellen Spielräume in den Regionen berücksichtigen. Vor diesem Hintergrund wird das Modellvorhaben der Raumordnung (MORO) Regionen dabei unterstützen, dies modellhaft anzugehen und neue Wege zu erproben.

Projektstart: November 2015

Ausgangslage

In vielen Regionen liegen bereits teilräumliche oder sektorale Entwicklungskonzepte vor, die wichtige Ansatzpunkte für die künftige Entwicklung der jeweiligen Regionen beinhalten. Oftmals fehlt jedoch eine gesamträumliche und übergeordnete Strategie, welche die zentralen Themen integriert. Ferner werden die sich ändernden finanziellen Rahmenbedingungen der Regionen und ihrer Kommunen nur selten umfänglich in den regionalen Entwicklungsstrategien berücksichtigt. Mit dem MORO "Lebendige Regionen – aktive Regionalentwicklung als Zukunftsaufgabe" soll in ausgewählten Regionen eine integrierte Entwicklungsperspektive unter Berücksichtigung der langfristigen finanziellen Rahmenbedingungen gefördert werden.

Es geht folglich weniger darum, für einzelne Fachpolitiken neue Lösungen zu entwickeln, sondern im regionalen Kontext auf der Grundlage vorhandener Konzepte und Strategien Synergieeffekte für eine nachhaltige Entwicklung zu generieren. Vorhandene Konzepte sollen daher in integrierte Entwicklungsstrategien eingebunden werden. Die Berücksichtigung von Langfristszenarien der kommunalen Finanzsituation soll zugleich die Grundlage für die Auswahl regionaler Umsetzungsprojekte zur Weiterentwicklung der jeweiligen Region mit Blick auf ihre spezifischen Herausforderungen bilden. Diese Projekte sollen als eine Art Leuchtturmprojekte einen Beitrag zur Verstetigung des Prozesses leisten. Vor dem Hintergrund der im Jahr 2020 greifenden Schuldenbremse und der anstehenden Neuordnung der Finanzbeziehungen zwischen Bund, Ländern und Kommunen ist dabei eine systematische Auseinandersetzung mit diesen fiskalischen Aspekten und deren Konsequenzen für die Regionalentwicklung notwendig.

Das MORO "Lebendige Regionen" ist Ergebnis einer Vorstudie. Diese hatte zur Aufgabe, das vom Auftraggeber entworfene Konzept des Modellvorhabens auf seine Praxistauglichkeit zu überprüfen und weiter zu fokussieren.

Ziel

Das MORO "Lebendige Regionen" soll in ausgewählten Regionen eine räumlich-funktional ausgerichtete, ganzheitliche, auf künftige Entwicklungen fokussierte Regionalentwicklung stärken. Der Sicherung der Daseinsvorsorge, die für die Menschen vor Ort unmittelbar wahrnehmbar ist, kommt mit Blick auf die Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse eine besondere Bedeutung zu. Aus einer ganzheitlichen Perspektive sind weitere Bereiche der Regionalentwicklung wie Wirtschaft und Arbeitsplätze, finanzwirtschaftliche Rahmenbedingungen oder die ökologische Situation ebenfalls zu beachten, damit die Regionen ihre Lebendigkeit erhalten und für Bewohner und Unternehmen weiterhin lebenswert bleiben.

Die Kontaktdaten der Geschäftsstelle des MORO "Lebendige Regionen" finden sich unter der Rubrik "Auftragnehmer".

Zusatzinformationen

  • Logo MORO Lebendige Regionen

Kontakt

Dr. Jana Hoymann
Referat I 1 - Raumentwicklung
Tel.: +49 228 99401-2133
Michael Zarth
Referat I 1 - Raumentwicklung
Tel.: +49 228 99401-2110