Navigation und Service

Gemeinsames Zukunftskonzept für den deutsch-polnischen Verflechtungsraum 2030

Der Beschluss des "Gemeinsamen Zukunftskonzepts für den deutsch-polnischen Verflechtungsraum 2030" war das angestrebte und erhoffte Ergebnis der gleichnamigen MORO-Initiative. Der Ausschuss für Raumordnung der Deutsch-Polnischen Regierungskommission für regionale und grenznahe Zusammenarbeit (kurz: Deutsch-Polnischer Raumordnungsausschuss) hatte Vorstellungen darüber entwickelt, wie der Raum auf beiden Seiten der Oder und der Lausitzer Neiße im Jahr 2030 aussehen soll. Das Institut für Territoriale Entwicklung in Breslau koordinierte den Prozess zusammen mit der Gemeinsamen Landesplanung Berlin-Brandenburg und dem BBSR.

Projektlaufzeit: Juli 2015 – August 2017

Ausgangslage

Das Zukunftskonzept greift die wichtigsten gemeinsamen Vorstellungen der Raumentwicklung für den deutsch-polnischen Verflechtungsraum auf. Es zielt auf eine höhere Aufmerksamkeit auf europäischer und nationaler Ebene, auf die Identifizierung der Herausforderungen und Chancen sowie auf konkrete Handlungsansätze. Wichtigste Grundlagen sind die polnische "Konzeption der räumlichen Entwicklung des Landes 2030" und die deutschen "Leitbilder und Handlungsstrategien für die Raumentwicklung". Zugleich werden strategische Dokumente aus den Ländern und Wojewodschaften (polnische Verwaltungsbezirke) sowie von europäischer Ebene, zum Beispiel zu den transeuropäischen Netzen, berücksichtigt.

Ziel

Die mit dem Zukunftskonzept angestrebten Ziele sind unter anderem:

  • engere Verflechtungen und ein stärkerer Integrationsgrad sowie angeglichene Rahmenbedingungen für die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung;
  • Identitätsbildung - regionale Identifikation;
  • Initiierung von politischem Marketing, das den Bedeutungszuwachs dieser Makroregion in Europa unterstützt;
  • kohärentere Nutzung von EU-Förderprogrammen, insbesondere der grenzüberschreitenden und transnationalen Programme, die Deutschland und Polen betreffen.

Auftragnehmer des Modellvorhabens war Infrastruktur & Umwelt, Professor Böhm und Partner, Potsdam.

Zusatzinformationen

Logo Modellvorhaben der Raumordnung
  • Logo des Deutsch-Polnischen Raumordnungsportals

Kontakt

Jens Kurnol
Referat I 3 - Europäische Raum- und Stadtentwicklung
Tel.: +49 228 99401-2304
Dirk Gebhardt
Referat I 3 - Europäische Raum- und Stadtentwicklung
Tel.: +49 228 99401-2227