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Abgeschlossene Studien seit 2016

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Regionalentwicklung und Hochwasserschutz in Flussgebieten

Das MORO "Regionalentwicklung und Hochwasserschutz in Flussgebieten" lotete innovative Steuerungsansätze und Bausteine für integrierte Strategien von Regionalplanung, Regionalentwicklung und Hochwasserrisikomanagement aus. In einer ersten Phase stand das Elbeeinzugsgebiet im Fokus. Im Zuge der vorbereitenden Arbeiten von BMVI und BBSR zu einem möglichen Bundesraumordnungsplan Hochwasserschutz (BRPH) weitete das Projektteam die Analysearbeiten auf weitere Flussgebietseinheiten aus. Im Ergebnis liegen Handlungsempfehlungen für eine bessere Integration von Hochwasservorsorge in die Regionalplanung vor. Zudem zeigt das MORO-Projekt die Schnittstellen zum Hochwasserrisikomanagement und sich aus der Hochwasservorsorge ergebende Impulse für eine nachhaltige Regionalentwicklung auf.

Projektlaufzeit: April 2015 - September 2017

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Mittel- und langfristige Sicherung mineralischer Rohstoffe in der landesweiten Raumplanung und in der Regionalplanung

Unsere Gesellschaft ist ein Großverbraucher mineralischer Rohstoffe. Wir benötigen sie für den Bau von Straßen und Gebäuden, aber zum Beispiel auch für Computerchips und Solarzellen. Die Rohstoffwirtschaft sichert die Rohstoffversorgung und ist zudem ein wichtiger Baustein in industriellen Wertschöpfungsketten. Allerdings sind mineralische Rohstoffe standortgebunden und ungleich im Raum verteilt. Die Sicherung heimischer mineralischer Rohstoffe trägt daher im besonderen Maße dazu bei, Wirtschaftsleistung und regionale Versorgung zu gewährleisten und zu entwickeln. Mit dieser Vorstudie griff der Bund den Forschungsbedarf im Bereich der Rohstoffsicherung auf.

Projektlaufzeit: Dezember 2015 – Januar 2017

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Entwicklung und Implementierung eines Standards für den Datenaustausch in der Raumordnungsplanung

In der Raumordnung von Bund, Ländern und Regionen ist die Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) heute nicht mehr wegzudenken. Eine besondere Bedeutung kommt hier Geographischen Informationssystemen (GIS) zu. Um einen effektiven Austausch von Geodaten der Raumordnung im Bundesgebiet zu ermöglichen, der auch Träger öffentlicher Belange, die Privatwirtschaft und Bürger mit einschließt, ist eine Standardisierung erforderlich. Aus diesem Grund entwickelt das Projekt das Datenaustauschformat für Raumordnungspläne (XPlanung) weiter.

Projektlaufzeit: Dezember 2014 - Dezember 2016

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Regionen aktiv im Klimawandel unterstützen – Transfer KlimaMORO

Die Regionalplanung kann mit ihrer integrierten Ausrichtung und ihren formellen und informellen Instrumenten einen wichtigen Beitrag zur Anpassung an den Klimawandel leisten. Das zeigen acht Modellregionen im Modellvorhaben der Raumordnung "KlimaMORO", die zwischen 2009 und 2014 Anpassungsstrategien an den Klimawandel erarbeitet haben. Im Modellvorhaben der Raumordnung "Regionen aktiv im Klimawandel unterstützen – Transfer "KlimaMORO" wurden diese verstetigt und weiter verbreitet. Dafür unterstützte das Projektteam 13 Regionen bei ihren Aktivitäten zur Klimaanpassung und initiierte einen Wissens- und Erfahrungsaustausch.

Projektlaufzeit: April 2015 – November 2016

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Daseinsvorsorge in der Regionalplanung und Möglichkeiten ihrer formellen und informellen Steuerung

Aktivitäten der Regionalplanung zur Sicherung der Daseinsvorsorge gewinnen im Kontext des demografischen Wandels an Bedeutung. In welcher Qualität Einrichtungen der Daseinsvorsorge angeboten werden, legen häufig Fachplanungen fest. Die Studie untersuchte systematisch für alle Flächenländer, welche Bedeutung die Regionalplanung für die Steuerung von Daseinsvorsorge und die Koordinierung von Fachplanungen hat. Sie zeigt, wie die Regionalplanung die Daseinsvorsorge mit vorhandenen oder neuen Instrumenten steuern und sichern kann.

Projektlaufzeit: April 2015 - November 2016

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Europäische Verbünde der territorialen Zusammenarbeit - Erfahrungen verbreiten und vertiefen

Die Europäischen Verbünde für territoriale Zusammenarbeit (EVTZ) verbessern die Rechts- und Planungssicherheit und unterstützen damit unmittelbar die europäische Kohäsionspolitik. In einer MORO-Studie aus dem Jahr 2014 wurden die Potenziale von EVTZ bereits untersucht. Ein weiteres Modellvorhaben der Raumordnung macht die Ergebnisse nun einer größeren Zahl von Akteuren der grenzüberschreitenden und transnationalen Zusammenarbeit zugänglich.

Projektlaufzeit: September 2014 - November 2016

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Zusammenarbeit von Regionalplanung und Netzbetreibern bei der Planung regionaler Stromverteilnetze

Der Ausbau der Stromnetze auf den Ebenen des Übertragungs- und Verteilnetzes ist für das Erreichen der energiepolitischen Ziele der Bundesrepublik Deutschland von essenzieller Bedeutung. Die MORO-Vorstudie untersuchte die Zusammenarbeit von Trägern der Regionalplanung und den Verteilnetzbetreibern bei der Planung regionaler Stromverteilnetze.

Projektlaufzeit: Januar 2015 - Januar 2016

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Planspiel "Anpassung peripherer Siedlungsstrukturen" (Vorstudie)

Mit der Vorstudie wurde ein Planspiel zur Anpassung peripherer Siedlungsstrukturen inhaltlich und organisatorisch vorbereitet, das voraussichtlich 2016/2017 durchgeführt werden soll. Im Fokus steht die Frage, ob ein punktueller strategischer Rückzug aus Einzellagen sowie kleinen Ortsteilen mit extremer Leerstandsquote und hohen Infrastrukturkosten für Kommunen eine hilfreiche Handlungsoption sein kann.

Projektstart: Januar 2015 – Januar 2016

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