Strategien der Landes- und Regionalplanung zur Bewältigung des demographischen Wandels
Start
Länder und Regionen in Deutschland stehen angesichts des demographischen Wandels vor vielfältigen Herausforderungen. Der Raumordnung und Landesplanung sowie der Regionalplanung fällt bei der bedarfsgerechten Sicherung und Weiterentwicklung der öffentlichen Infrastruktur eine entscheidende Rolle zu. Im Rahmen des Projektes wurde eine umfassende Bestandsaufnahme und Synopse einschlägiger Aktivitäten der Landes- und Regionalplanung erarbeitet.
Projektlaufzeit: November 2005 - November 2006
Ausgangslage
Der demographische Wandel ist gekennzeichnet durch eine Veränderungen der Bevölkerungszahl und der Bevölkerungsstruktur. Die wichtigsten Trends der Bevölkerungsentwicklung sind Bevölkerungsabnahme („Schrumpfung“), Bevölkerungswachstum, Alterung und Heterogenisierung. Im Zusammenhang mit der Steuerung insbesondere der raumbezogenen Folgen des demographischen Wandels fällt der Raumordnung und Landesplanung sowie der Regionalplanung eine entscheidende Rolle zu. Dies findet auch Ausdruck in den Entschließungen der Ministerkonferenz für Raumordnung (MKRO). Deren Ziel ist es, eine bedarfsgerechte öffentliche Infrastruktur in allen Teilräumen des Bundesgebietes mit erhöhter planerischer Effizienz und Kostenbewusstsein zu sichern und weiterzuentwickeln. Dazu sollen Mindeststandards im Zusammenhang mit veränderten räumlichen Einzugsbereichen und unter Berücksichtigung alten- und familiengerechter Infrastrukturangebote festgelegt werden. Zudem soll die Erreichbarkeit von Infrastrukturangeboten und neue Organisationsformen der Leistungserstellung weiterentwickelt werden.
Zielsetzung
Ziel des Projektes war es demzufolge, einen umfassenden und strukturierten Überblick über aktuelle einschlägige Aktivitäten der Landes- und Regionalplanung (wie Leitbilder, Strategien, Konzepte und Instrumente) zur Bewältigung des demographischen Wandels zu erhalten. Diese wurden synoptisch gegenüber gestellt.
Bei der Durchführung des Projekts wurde das BBR unterstützt von der Hochschule Neubrandenburg.
