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Aktuelle Projekte

Umzugsmobilität und ihre Wirkung auf lokale Wohnungsmärkte

Die hohe Nachfrage nach Wohnraum insbesondere in den Großstädten und Ballungsgebieten führt zu einer deutlichen Verknappung des Angebotes vor allem im preisgünstigen Wohnungsmarktsegment. Inwieweit Neubaumaßnahmen durch Sickereffekte bzw. Umzugsketten zu einer Entlastung des preisgünstigen Wohnungsmarktsegmentes beitragen, ist in der Fachöffentlichkeit umstritten. Im Rahmen des Forschungsprojektes soll auf Basis einer umfassenden Empirie in drei Großstädten das Umzugsgeschehen näher analysiert werden, um daraus die Sickereffekte und deren Wirkungen auf das lokale Wohnungsmarktangebot abzubilden.

Projektstart: Januar 2017

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Mikrosimulation des Wohngelds und strukturelle Verbesserung der Anreize des Wohngelds

In Deutschland erfolgt die soziale Absicherung des Wohnens bei der Subjektförderung neben der Grundsicherung über das Wohngeld. Das Forschungsprojekt analysiert Verbesserungsmöglichkeiten für die strukturellen Anreize des Wohngeldes und prüft eine Dynamisierung der Wohngeldleistungen. Zudem wird untersucht, wie mehr Haushalte mit Wohngeld unterstützt werden können, die über ein Einkommen verfügen, welches den Grundsicherungsbedarf ohne Wohnkosten abdeckt.

Projektstart: September 2016

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Altbauaktivierung – Strategien und Erfahrungen

Leerstehende und sanierungsbedürftige Altbauten stellen gerade in Kommunen mit sinkenden Bevölkerungszahlen ein Hemmnis für die Stärkung der Innenstädte dar. Im Rahmen des Forschungsvorhabens wird die aktuelle Situation und die Herangehensweisen für eine Altbauaktivierung erhoben und der Wissenstransfer befördert.

Projektstart: Januar 2016

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Erfolgsfaktoren für Wohnungsbauvorhaben im Rahmen der Innenentwicklung von dynamischen Städten

Hinsichtlich der Entwicklung unserer Städte und Gemeinden existiert ein stadtplanerischer und im Baugesetzbuch verankerter Konsens zur Bevorzugung der (wohn-)baulichen Innenentwicklung vor der Außenentwicklung. Tatsächlich wird in den letzten Jahren zwar ein erheblicher Anteil des städtischen Wohnungsneubaus in der Innenentwicklung verwirklicht, jedoch treten zunehmend Widerstände auf, die die Nutzung der Potenziale zum Teil scheitern lassen. Im Rahmen des Forschungsprojekts werden sowohl die Hemmnisse wie auch Erfolgsfaktoren der wohnbaulichen Innenentwicklung sichtbar gemacht und Strategien und Instrumente bewertet.

Projektstart: Dezember 2015

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Einzelprivatisierung von Wohnungen – Umfang, Struktur und wohnungspolitische Implikationen der Umwandlungsprozesse

Die Zahl der Eigentumswohnungen in Deutschland hat in den letzten Jahren bundesweit deutlich zugenommen. Zum einen sind viele Eigentumswohnungen neu gebaut worden, zum anderen wurden aber auch zahlreiche - vormalige - Mietshauswohnungen in Eigentumswohnungen nach Wohnungseigentumsgesetz umgewandelt. Diese Prozesse bieten Chancen wenn es z.B. um Eigentumsbildung und Altersvorsorge privater Haushalte geht, bergen aber möglicherweise auch Risiken im Hinblick auf ein schrumpfendes preiswertes Mietwohnungsangebot und Verdrängungstendenzen.

Projektstart: Dezember 2015

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Handlungsempfehlungen zur verstärkten Nutzung von energetischen Differenzierungsmerkmalen in Mietspiegeln

Vor dem Hintergrund von Klimaschutz und steigenden Energiepreisen gewinnt die Energieeinsparung in Mietwohngebäuden immer mehr an Bedeutung. Da ein Fehlen von energetischen Differenzierungsmerkmalen im Mietspiegel einerseits den Markt nicht ausreichend abbildet und andererseits als Hemmnis für Investitionen in energetische Modernisierung wirken kann, sollen in dem Projekt Handlungsempfehlungen zur verstärkten Nutzung von energetischen Differenzierungsmerkmalen in Mietspiegeln erarbeitet werden.
Projektstart: Januar 2009

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