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Determinanten der Entwicklung des Gewerbebaus

Konzept

Das Forschungsprojekt ist in erster Linie empirisch angelegt. Als Datenbasis für die Analysen werden je nach Verfügbarkeit und Zweckmäßigkeit Zeitreihen der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen und der amtlichen Fachstatistiken für die Bautätigkeit (Statistik der Baugenehmigungen und -fertigstellungen) herangezogen. Einige Analysen sollen ergänzend auch für das vom DIW regelmäßig berechnete, breiter abgegrenzte Bauvolumen durchgeführt werden.

Das Projekt gliedert sich dabei in mehrere Arbeitsschritte. Zunächst soll eine ausführliche deskriptive Analyse der langfristigen Trends und der Entwicklung der Wirtschaftsbauinvestitionen im Konjunkturzyklus sowohl auf aggregierter als auch auf disaggregierter Ebene erfolgen. Hierbei soll auch der Zusammenhang zwischen den Ausrüstungsinvestitionen und den Wirtschaftsbauinvestitionen näher betrachtet werden. Methodisch wird hierbei unter anderem auf statistische Filterverfahren wie zum Beispiel den Hodrick-Prescott-Filter zurückgegriffen.

Anschließend soll eine strukturelle Analyse vor dem Hintergrund der neoklassischen Investitionstheorie erfolgen. Ziel ist es hierbei, ein strukturelles Modell für die Entwicklung der Wirtschaftsbauinvestitionen auf aggregierter und disaggregierter Ebene zu schätzen, um die Determinanten der Entwicklung herauszuarbeiten und Veränderungen über die Zeit offenzulegen.

Abschließend sollen mit Hilfe der Ergebnisse verschiedene Thesen - unter anderem des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung - hinsichtlich der Ursachen der mäßigen Entwicklung des Gewerbebaus überprüft werden. Zudem werden eigene Thesen zu der Entwicklung der Wirtschaftsbauinvestitionen aufgestellt und anhand der empirischen Daten überprüft.

Zusatzinformationen

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Kontakt

Stefan Rein
Referat II 4 - Grundsatzfragen des Bauens, Bauwirtschaft
Tel.: +49 228 99401-1349