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"Weiße Stadt" Tel Aviv - begleitendes Ressortforschungsvorhaben Nr. 1

Die Gebäude der "Weißen Stadt" in Tel Aviv zählen seit 2003 zum UNESCO-Welterbe. Gewandelte Wohnansprüche und ein hoher Nutzungsdruck erschweren eine denkmalgerechte Konservierung des Gebäudebestandes. Das Projekt sollte dazu beitragen, einen angemessenen Umgang für diesen einzigartigen Bestand zu finden. Ermöglicht werden sollte dies über die Sensibilisierung der Hausbewohner und Besitzer, der Stadtbevölkerung von Tel Aviv, interessierter Besucher, Architekten, Handwerker und Wissenschaftler.
Projektlaufzeit: September 2013 - April 2015

Ausgangslage

Die "Weiße Stadt" in Tel Aviv wurde in den 1930er und 1940er Jahren von jüdischen Architekten in Israel als moderne Wohnstadt für die zahlreichen Emigranten und Flüchtlinge aus Europa errichtet. Im Jahr 2003 wurden die Gebäude der "White City" als UNESCO-Weltkulturerbe ausgewiesen. Gewandelte Wohnansprüche und ein hoher Nutzungsdruck erschweren eine denkmalgerechte Konservierung des Gebäudebestandes.

Ziel

Bei dem Forschungsvorhaben des BMUB ging es um die Erfassung der denkmalpflegerischen Vorgehensweisen Deutschlands und Israels. Daneben sollten Ideen zur Förderung deutscher und israelischer Partner entwickelt werden sowie bautechnische und handwerkliche Kompetenzen für eine denkmalgerechte Sanierung vermittelt werden. Die Ergebnisse werden in ein "Netzwerk Weiße Stadt" des BMUB einfließen, dessen Ziel die denkmalgerechte Erhaltung und Nutzung der Gebäude ist.


Auftragnehmer des Forschungsprojektes war das Büro für Restaurierungsberatung Götz - Lindlar, Bonn, in Zusammenarbeit mit dem Institut für Architekturgeschichte und dem Institut für Werkstoffe im Bauwesen der Universität Stuttgart.

Zusatzinformationen

Logo der Forschunsinitiative Zukunft Bau

Kontakt

Miriam Hohfeld
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit
Referat B II 3
Robert-Schuman-Platz 1, 53175 Bonn
Tel.: +49 228 99-305-7234