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"Weiße Stadt" Tel Aviv - begleitendes Ressortforschungsvorhaben Nr. 1

Konzept

Im ersten Arbeitsschritt wurde der Bestand von vier Gebäuden in der Weißen Stadt erfasst und bewertet. Im Mittelpunkt der Betrachtung standen denkmalpflegerische, klimatische und bauphysikalische Fragen. Daneben wurden auch finanzielle, ökologische und soziokulturelle Aspekte betrachtet. Anschließend wurden vier deutsche Vergleichsbauten herangezogen. Ziel war es, die unterschiedlichen Herangehensweisen von Eignern, Behörden, Architekten und Handwerkern in beiden Ländern aufzuzeigen. Die Ergebnisse wurden auf einer digitalen Plattform erfasst und für alle Beteiligten zur Verfügung gestellt.

Im zweiten Arbeitsschritt sollten Kooperationsmöglichkeiten zwischen Herstellern, Dienstleistern, Verbänden, Instituten und Lehrbetrieben recherchiert werden. In der Überwindung von Fachgrenzen zwischen allen Beteiligten wird ein großes Potenzial gesehen: Planer, Architekten, Handwerker und Restauratoren, Behördenvertreter und Nutzer sollen jeweils die Ansprüche und Potenziale der anderen erkennen können.

Als wichtigstes Instrument für den Austausch wird die Einrichtung eines Informationszentrums gesehen, das diesen Ansatz öffentlichkeitswirksam nach außen trägt. Das Informationszentrum sollte eine ständige Anlaufstelle für Bewohner, Besucher und alle an der Erhaltung der "Weißen Stadt" interessierten Experten darstellen. Nach dem Prinzip "Bauhütte" sollte hier das theoretische und praktische Wissen gesammelt und zur Verfügung gestellt werden. Ein Beispiel könnten Workshops oder Seminare sein, in denen anwendungsbezogene Denkmalpflege vermittelt wird.

Zusatzinformationen

Logo der Forschunsinitiative Zukunft Bau

Kontakt

Miriam Hohfeld
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit
Referat B II 3
Robert-Schuman-Platz 1, 53175 Bonn
Tel.: +49 228 99-305-7234