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Bodenschutz beim Bauen: Praxishinweise für Planer und Bauherren erschienen

Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) gibt in einer neuen Veröffentlichung Hinweise für eine bodenschonende Bautätigkeit. Gerade bei Baumaßnahmen werden große Bodenmassen vor allem durch Verdichtung und Umlagerung geschädigt.

Boden erfüllt als Umweltmedium neben Wasser und Luft wichtige Funktionen. Er ist nicht nur Pflanzenstandort und Ausgleichskörper im Wasserkreislauf, sondern auch Speicher und Puffer im Ökosystem. Anhand eines üblichen Bauablaufs zeigt die Autorin, wie Belange des Bodenschutzes in allen Phasen berücksichtigt werden können – von der ersten Idee über Ausschreibung und Realisierung bis zur Nachsorge. Ein Beispiel aus der Praxis ist die sogenannte "Bodenkundliche Baubegleitung" (BBB). Das Instrument ist bereits in der Schweiz bei Bauvorhaben etabliert. Auch hierzulande können Bauherren eine Bodenkundliche Baubegleitung beauftragen.

Darüber hinaus gibt das Heft einen Überblick der einschlägigen Rechtsvorschriften und untergesetzlichen Regelungen zum physikalischen Bodenschutz. Die Autorin geht auch auf die unterschiedlichen Sichtweisen und Verwendungen des Begriffs Boden ein, die eine Verständigung über Schutznormen und -instrumente erschweren.

Mit der Praxishilfe möchte das BBSR Bauherren, Planer und Bauausführende, aber auch Behörden erreichen und den Diskurs um vorsorgenden Bodenschutz fördern.

Die Veröffentlichung ist als Heft 8/2013 der Reihe BBSR-Analysen KOMPAKT erschienen. Sie kann kostenfrei per E-Mail an silvia.haupt@bbr.bund.de angefordert werden.

Weitere Informationen:
PDF-Version der Veröffentlichung

Kontakt:
Referat II 6 – Bauen und Umwelt