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Laufende Raumbeobachtung - Raumabgrenzungen

Raumtypen 2010 auf Kreisebene

Die Übertragung des Typs "räumliche Lage" auf Kreisebene ermöglicht es, den Einfluss von Lagegunst und -ungunst auf regionale Entwicklungen zu untersuchen. Der Lagetyp ergänzt damit die siedlungsstrukturellen Typen auf Kreisebene.

Karte der Raumtypen nach Lage auf Kreisebene

Die Berechnung des Strukturmerkmals "Lage" erfolgt durch die Analyse der erreichbaren Tagesbevölkerung auf Ebene von Einheitsgemeinden und Gemeindeverbänden. Die Aggregation auf Kreise wird anhand der bevölkerungsgewichteten Durchschnittswerte der "erreichbaren Tagesbevölkerung" der Gemeinden vorgenommen. Die Zuordnung zu den Lagetypen erfolgt danach immer anhand der festgelegten Schwellenwerte.

Die "erreichbare Tagesbevölkerung" auf Ebene der Kreise stellt damit die durchschnittliche erreichbare Tagesbevölkerung der Gemeinden innerhalb des Kreises dar und nicht die eigene Tagesbevölkerung.

Außerdem wird für die Kreisebene und höhere Aggregate zusätzlich eine Kennzeichnung derjenigen Raumeinheiten sinnvoll, die ein starkes inneres Zentralitätsgefälle aufweisen. Hierzu wird der Variationskoeffizient über den Indikator "erreichbare Tagesbevölkerung" der Gemeinden innerhalb eine Kreises gebildet. Verteilt sich die Bevölkerung in einem Kreis sehr stark auf Gemeinden unterschiedlichen Typs, ist der Kreis als sehr heterogen bezüglich seiner Lage zu betrachten. Die getroffene Zuweisung des Kreises zu einem der vier Typen ist somit kritisch; die zusätzliche Kennzeichnung hilft, bei Analysen die betreffenden Kreise zu identifizieren.

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Thomas Pütz
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