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Raumordnungsberichte

Das Raumordnungsgesetz des Bundes (ROG) schreibt in § 25 Abs. 2 vor, dass das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) in regelmäßigen Abständen gegenüber dem für Raumordnung zuständigen Bundesministerium Raumordnungsberichte zu erstellen hat. Diese werden zur Vorlage an den Deutschen Bundestag verwendet. Nach dem Raumordnungsgesetz sind folgende Themen zu behandeln:

  • die bei der räumlichen Entwicklung des Bundesgebietes zugrunde zu legenden Tatsachen (Bestandsaufnahme, Entwicklungstendenzen),
  • die im Rahmen der angestrebten räumlichen Entwicklung durchgeführten und beabsichtigten raumbedeutsamen Planungen und Maßnahmen,
  • die räumliche Verteilung der raumbedeutsamen Planungen und Maßnahmen des Bundes und der Europäischen Gemeinschaft im Bundesgebiet,
  • die Auswirkungen der Politik der Europäischen Gemeinschaft auf die räumliche Entwicklung des Bundesgebietes.

Diese gesetzlich vorgeschriebenen Inhalte gehen zurück auf die erste Fassung des Raumordnungsgesetzes des Bundes von 1965 und sind bis heute im Wesentlichen gleich geblieben. Die seitdem erstellten zwölf Raumordnungsberichte des Bundes sind in ihrer Grundstruktur deshalb ähnlich, auch wenn vor dem jeweiligen aktuellen raumordnungspolitischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Hintergrund unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt wurden.

Die Raumordnungsberichte stützen sich im Wesentlichen auf das räumliche Informationssystem des BBSR, die "Laufende Raumbeobachtung", zu dessen Führung und Auswertung das BBSR nach ROG § 25 Abs. 1 verpflichtet ist, sowie die vom BBSR geführte Datei "Raumwirksame Mittel".


Raumordnungsbericht 2011

Wie seine Vorgänger informiert auch der dritte Raumordnungsbericht des BBSR über regionale Trends unter anderem in den Bereichen Wirtschaft und Wohlstand, Wohnen, Demografie, Infrastrukturausstattung und Mobilität. Dargestellt werden auch die Verteilungswirkungen der Fördermittel von Bund, Ländern sowie der Europäischen Union. Zusammen mit ihrer Stellungnahme hatte die Bundesregierung den Bericht im Januar 2012 dem Deutschen Bundestag vorgelegt.
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Raumordnungsbericht 2005

Der Raumordnungsbericht 2005 berichtet auf der Grundlage von Analysen des BBR umfassend über die Raumentwicklung in Deutschland. Er besteht aus zwei Berichtsteilen: In Teil 1 "Raumentwicklung" erfolgt eine indikatorengestützte Bestandsaufnahme der räumlichen Entwicklung in der jüngeren Vergangenheit sowie eine Prognose der mittelfristig bis 2015/2020 absehbaren Tendenzen der Raumentwicklung. Teil 2 "Raumbedeutsame Planungen und Maßnahmen" stellt die im Berichtszeitraum ergriffenen raumbedeutsamen Planungen und Maßnahmen dar. Er diente dabei der analytischen Unterfütterung und Vorbereitung der neuen "Leitbilder und Handlungsstrategien zur Raumentwicklung" von 2006.

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Raumordnungsbericht 2000

Der Raumordnungsbericht 2000 ist der erste nach dem Raumordnungsgesetz von 1998 vom BBR eigenverantwortlich erarbeitete Bericht. Er stützt sich auf das räumliche Informationssystem des BBR und bietet damit die Möglichkeit, diese Informationen den Fachbehörden von Bund und Ländern und auch einer breiteren Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen.

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