Navigation und Service

Regionale Strukturpolitik

Die Unterstützung strukturschwacher Regionen über die Regionalpolitik bzw. die regionale Strukturpolitik zählt in der Bundesrepublik Deutschland seit langem zu den Kernelementen der Sozialen Marktwirtschaft. Die Basis dieses Handelns liegt im grundgesetzlichen Auftrag zur Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse in Deutschland sowie dem politisch-gesellschaftlichen Ziel, Chancengerechtigkeit, Teilhabe an wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Entwicklung sowie eine gleichwertige Raumentwicklung im gesamten Bundesgebiet zu gewährleisten. Eine ausgewogene Arbeitsmarkt-, Einkommens-, Sozial- und Raumstruktur ist nicht nur für die Akzeptanz der Sozialen Marktwirtschaft erforderlich. Darüber hinaus trägt eine ausgewogene Entwicklung zwischen strukturstarken und -schwachen Regionen zur wirtschaftlichen Prosperität und damit auch zur sozialen Stabilität im ganzen Land bei.

Das zentrale Instrument der regionalen Strukturpolitik ist die Gemeinschaftsaufgabe zur "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" (GRW). Das BBSR unterstützt die Umsetzung der GRW durch die Erstellung der Fördergebietskarte und die Erarbeitung von Gutachten zu ausgewählten Aspekten (z.B. Infrastrukturindikator). Zudem erstellt es eigene Analysen zu regionalen Entwicklungsprozessen. Hierbei ist auch die Arbeitsmarktpolitik relevant, da sie starke Überschneidungen mit regionalpolitischen Zielsetzungen besitzt und von ihr aufgrund des hohen Mittelvolumens wichtige raumstrukturelle Effekte ausgehen. Dies gilt auch für die Forschungs- und Innovationspolitik, die als ein zentraler Ansatzpunkt gilt, um die deutschen Regionen im Prozess der Globalisierung zu stärken.

Fachbeiträge zur Regionalen Strukturpolitik finden sich unter der Rubrik "Projekte und Fachbeiträge":

- Zentrale Elemente des Förderkonzeptes der Gemeinschaftsaufgabe
- GRW-Fördergebiete und Mittelaufteilung