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Quartiersmanagement Soziale Stadt –
Ein Ansatz für integriertes Handeln

Innerhalb der Sozialen Stadt hat das Quartiersmanagement in den letzten Jahren eine zentrale Bedeutung erhalten. Im Forschungsprojekt wurden die bisherigen Erfahrungen systematisiert und ein Leitfaden erstellt. Er beschreibt, wie verantwortliche Akteure Quartiersmanagements einrichten und ausgestalten können. Darüber hinaus prüfte das Projekt, wie sich das Instrument auf andere Politik- und Themenbereiche übertragen lässt.

Projektlaufzeit: September 2015 - November 2016

Ausgangslage

Innerhalb und außerhalb der Sozialen Stadt hat das Quartiersmanagement in den letzten Jahren erheblich an Bedeutung gewonnen. In vielen, insbesondere sozial benachteiligten Quartieren wurden Vor-Ort-Büros eingerichtet. Sie begleiten die Aktivitäten der Kommunen zur Stabilisierung der Quartiere. Dabei übernehmen sie insbesondere eine aktivierende und vernetzende Funktion zwischen den Bewohnern und weiteren Stadtteilakteuren. Die Büros bilden über ihre Quartiersmanager und als Anlaufstelle im Quartier das Bindeglied zwischen dem Quartier und der Kommune.

Ziel

Es bestehen zwar bereits umfangreiche Erfahrungen mit der Umsetzung von Quartiersmanagements, bisherige Begleitforschungen fokussieren jedoch überwiegend einzelne Aspekte in der Programmumsetzung (zum Beispiel Aktivierung und Beteiligung oder Umsetzung von Verfügungsfonds). Obwohl die Quartiersmanagements hier wichtige Aufgaben übernehmen, standen sie bisher noch nicht als eigenständiges Instrument im Fokus. Dies änderte das Forschungsprojekt. Ziel war es insbesondere, einen Leitfaden zu erstellen. Dieser soll Hilfestellungen und Empfehlungen für Akteure geben, die Quartiersmanagements einrichten.

Auftragnehmer des Forschungsprojekts war Quaestio Forschung & Beratung, Bonn.

Zusatzinformationen

Kontakt

Juliane Wagner
Referat I 4 - Städtebauförderung, Soziale Stadtentwicklung
Tel.: +49 228 99401-2335