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Umweltgerechtigkeit in der Sozialen Stadt

Konzept

Der Auftragnehmer bearbeitete mehrere Arbeitsschritte parallel, um die Forschungsleitfragen zu beantworten, gute Beispiele von Maßnahmen zur Umweltgerechtigkeit zusammenzustellen und den bundesweiten Kongress zur Umweltgerechtigkeit in der Sozialen Stadt vorzubereiten. Das methodische Vorgehen fasst die untenstehende Grafik zusammen.

Methodischer Aufbau Methodischer AufbauQuelle: Planergemeinschaft


Forschungsleitfragen
Folgende Forschungsleifragen stehen im Vordergrund:

Maßnahmen / Akteure: Wie stellt sich die Situation in den Programmgebieten der Sozialen Stadt in Bezug auf Umweltgerechtigkeit dar? Wird Umweltgerechtigkeit in den Ländern, Kommunen und in den integrierten Handlungskonzepten thematisiert? Welche Maßnahmen werden bisher im Rahmen der Programmförderung ergriffen? Welchen Handlungsfeldern lassen sie sich zuordnen? Werden sie explizit oder implizit verfolgt? Welche Akteure bringen das Thema Umweltgerechtigkeit zur Umsetzung?

Wirkungen / Erfahrungen: Wie wirken sich die durchgeführten Maßnahmen der Sozialen Stadt zur Verbesserung der Umweltgerechtigkeit aus? Wie nachhaltig und wie effektiv sind die Maßnahmen? Welche Erfahrungen machen die beteiligten Akteure dabei? Welche Kooperationen sind förderlich? Welche Widerstände gibt es?

Kosten / Mittelbündelung / Stellenwert: Welchen Stellenwert nehmen die Kosten von gelungenen Maßnahmen zur Umweltgerechtigkeit im Verhältnis zu den Kosten der Gesamtmaßnahme bei den identifizierten guten Praxisbeispielen ein? Welche anderen Programme, Projekte und Initiativen werden im Rahmen der Mittelbündelung zusätzlich für Maßnahmen herangezogen, die sich auf die Umweltgerechtigkeit auswirken? Welchen Stellenwert haben die Maßnahmen zur Umweltgerechtigkeit im Verhältnis zu Maßnahmen für mehr Gerechtigkeit in den Bereichen Integration, Bildung, Soziales, Kultur und Wirtschaft?

Indikatoren: Wird Umweltgerechtigkeit in der Sozialen Stadt anhand von Indikatoren erfasst und wenn ja, anhand welcher? Wie sind die Indikatoren in die Monitoringsysteme der Kommunen integriert?

Übertragbarkeit / Handlungsempfehlungen: Welche Ansatzpunkte, Maßnahmen und Finanzierungsmöglichkeiten lassen sich zur Verbesserung von Umweltgerechtigkeit in der Sozialen Stadt im Sinne des integrierten Handlungsansatzes identifizieren? Inwiefern sind die Erfahrungen der guten Praxis-Beispiele auch auf andere Quartiere übertragbar? Welche Handlungsempfehlungen können an die Akteure der verschiedenen Ebenen adressiert werden? Welche Akteure sind zur Verbesserung der Umweltgerechtigkeit stärker zu integrieren?

Zusatzinformationen

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Kontakt

Juliane Wagner
Referat I 4 - Städtebauförderung, Soziale Stadtentwicklung
Tel.: +49 228 99401-2335