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Handlungsleitfaden "Gute Beispiele für private Initiative im Städtebaulichen Denkmalschutz"

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In dem Projekt wurde der Handlungsleitfaden "Gute Beispiele: Private Initiative im Städtebaulichen Denkmalschutz" als Bestandteil der Begleitforschung zum Bund-Länder-Programm Städtebaulicher Denkmalschutz erarbeitet. Da die Gemeinschaftsaufgabe von Bund, Ländern und Kommunen künftig nur im Zusammenspiel mit privaten Akteuren Erfolg haben wird, präsentiert der Handlungsleitfaden gute Beispiele für eine solche Kooperation in detaillierter Form.
Projektlaufzeit: IV. Quartal 2007 - IV. Quartal 2008

Wie schon die Vorgängerbroschüre, der Handlungsleitfaden "Gute Beispiele im Städtebaulichen Denkmalschutz" nimmt auch dieser Handlungsleitfaden Bezug auf aktuelle und komplexe Herausforderungen der Stadtentwicklungspolitik. Angesichts des demografischen und sozio-ökonomischen Strukturwandels steht derzeit auch der Städtebauliche Denkmalschutz vor neuartigen Handlungserfordernissen. Es geht um die Suche nach effektiven Lösungen für viele hochkarätige, derzeit leerstehende und gefährdete Denkmale und Ensembles. Aber ebenso sind Ideen für die vielen "unspektakulären", städtebaulich jedoch bedeutsamen Altbauten historisch wertvoller Innenstädte gefragt.

Wurden im ersten Handlungsleitfaden insbesondere innovative Nutzungskonzepte für Gebäude und Ensembles sowie nutzungsstrukturelle Lösungen für ganze Quartiere zur umfassenden Revitalisierung im innerstädtischen Bereich präsentiert, fokussiert der vorliegende Handlungsleitfaden auf die gezielte Mobilisierung und Einbindung privater Initiative in den Sanierungsprozess der Städte. Er wendet er sich nicht nur an die öffentlichen Akteure der Städte, sondern soll vor allem private Initiativen und Einzelpersonen ansprechen. Das bedeutet auch die Ansprache eines weiteren Akteurskreises, zu dem neben z.B. Kreditinstituten auch Vertreter der Immobilienwirtschaft zählen.

Vielzahl und Vielfalt der angetroffenen Beispiele und das Ergebnis des Handlungsleitfadens zeigen vor allem eines: Eine intakte und vitale räumliche Umgebung in den Städten ist für die Stadtbürger enorm wichtig, die Bereitschaft, dazu auch aktiv beizutragen, ist hoch. Engagierte Menschen sind für die Entwicklung lebenswerter Städte unverzichtbar. Der Handlungsleitfaden "Gute Beispiele: Private Initiative im Städtebaulichen Denkmalschutz" kann zu ihrer Anregung, Motivation und Unterstützung beitragen.

Auftragnehmer war das Leibnizinstitut für Regionalentwicklung und Strukturplanung (Erkner).

Zusatzinformationen

Kontakt

Ricarda Ruland
Referat I 7 - Baukultur und Städtebaulicher Denkmalschutz

Tel: +49 228 99401-2301
ricarda.ruland@bbr.bund.de

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