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Feststellung des Handlungsbedarfs im Städtebaulichen Denkmalschutz in den alten und neuen Ländern

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Mit dem Förderprogramm Städtebaulicher Denkmalschutz ist es gelungen, einen großen Teil der Bausubstanz in den historischen Stadtkernen der neuen Länder vor dem Verfall zu retten. Die Fortführung der Förderung ist dort ebenso beschlossen wie die Einführung des Förderprogramms in den alten Ländern. Ziel des Forschungsvorhabens war es, den Handlungsbedarf in den alten und neuen Ländern im Städtebaulichen Denkmalschutz zu ermitteln.
Projektlaufzeit: Januar 2007 – Juli 2009

Ausgangslage und Ziel

Schon kurz nach der Wiedervereinigung im Jahr 1991 brachten Bund und Länder das Förderprogramm Städtebaulicher Denkmalschutz auf den Weg. Es zielte darauf ab, die historischen Stadtkerne und -bereiche mit ihrem kulturell und bauhistorisch wertvollen Erbe in den neuen Ländern zu bewahren, Bauten und denkmalwerte Bereiche von geschichtlicher, künstlerischer oder städtebaulicher Bedeutung zu sichern und zu sanieren. Die erste Hälfte des Weges ist geschafft, die zweite mit den schwierigeren Sanierungsaufgaben aber noch zu bewältigen. Die Förderung wurde im Jahr 2009 auch auf die alten Ländern ausgedehnt.

Angesichts allgemein rascher wirtschaftsstruktureller und demografischer Veränderungen und aus umweltpolitischen Gründen ist die Revitalisierung der historischen Innenstädte von großer Bedeutung. Es ist daher wesentliches Ziel des Städtebaulichen Denkmalschutzes, dass die sanierten Gebäude nachhaltig genutzt werden und somit zur Wiederbelebung der Innenstädte und zur Stabilisierung der innerstädtischen Strukturen beitragen.

Hinsichtlich der noch vorhandenen historischen Bausubstanz und des Erhaltungszustands gibt es Unterschiede zwischen den Städten in den alten und neuen Ländern. Daraus resultiert ein besonderer Handlungsbedarf im Städtebaulichen Denkmalschutz, der mit diesem Forschungsvorhaben systematisch herausgearbeitet  wurde.

Das Forschungsvorhaben hat sich damit auseinandergesetzt, welcher Handlungsbedarf in den alten und neuen Ländern besteht. Das Erkenntnisinteresse war drauf gerichtet herauszufinden, ob und wie sich der Handlungsbedarf unterscheidet und ob aus den Ergebnissen Schlussfolgerungen für den künftigen Fördermitteleinsatz des Programms in den alten und neuen Ländern abgeleitet werden können.

Auftragnehmer war die Arbeitsgemeinschaft der Büros Koordinationsbüro zur Unterstützung der Stadterneuerung in Berlin und büro west.

Zusatzinformationen

Kontakt

Ricarda Ruland
Referat I 7 - Baukultur und Städtebaulicher Denkmalschutz

Tel: +49 228 99401-2301
ricarda.ruland@bbr.bund.de

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