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Struktur der Bestandsinvestitionen 2014

Investitionstätigkeit in den Wohnungs- und Nichtwohnungsbeständen

Hrsg.:

BBSRBBSR-Online-Publikation03/2016März 2016

Das Interesse der breiten Öffentlichkeit fokussiert sich fast ausschließlich auf den Neubau von Wohnungen. Dies gilt umso mehr in diesen Zeiten, mit einem aktuell starken Zustrom in die Ballungsräume und Schwarmstädte, die eine hohe Anziehungskraft insbesondere auf junge und gut ausgebildete Menschen haben. Mit diesem sehr einseitigen Blickwinkel wird aber das Bild auf die Baubranche sehr stark verzerrt, denn eigentlich sind es die Bestandsmaßnahmen, die das Baugeschehen bestimmen. Fast 70 % des Bauvolumens im Hochbau betreffen Erhaltungs- und Modernisierungsleistungen, im Wohnungsbau ist dieser Anteil noch höher.

Der Hintergrund für die unausgewogene Darstellung ist im Wesentlichen mit der Datenlage zu erklären. Für das Bauhauptgewerbe und die damit häufig verbundenen Neubauaktivitäten liefert die amtliche Statistik verlässliche und zeitnahe Informationen. Bauinstallation und sonstige Sparten des Ausbaugewerbes hingegen, die besonders bei Bestandsmaßnahmen tätig werden, sind statisch untererfasst. Über 90 % der Firmen im Ausbaugewerbe liegen unterhalb der Erfassungsgrenze von weniger als 10 Beschäftigten. Im Ausbaugewerbe sind aber inzwischen höhere Umsätze und mehr Beschäftigte zu verzeichnen als im Hauptgewerbe.

Aufgrund der besonderen Bedeutung der Bestandsleistungen sind belastbare Daten über diesen Bereich unabdingbar. Das BBSR hat sich daher dazu entschlossen, jetzt zum zweiten Mal eine umfangreiche empirische Erhebung über die durchgeführten Sanierungsleistungen durchzuführen.

Projektleitung
Stefan Rein, BBSR (stefan.rein@bbr.bund.de)

  • ISSN1868-0097
  • urn:nbn:de:101:1-201603304873


Inhalt

Vorwort

Kurzfassung

  1. Einführung in das Thema
    1.1 Zielsetzung der Studie
    1.2 Bestandsmarkt: Aktuelle Datensituation
  2. Durchführung der Untersuchung
    2.1 Zielgruppen
    2.2 Produktgruppen
    2.3 Erläuterungen zur Methodik
  3. Hochrechnung des Bestandsmarktvolumens: Vorgehensweise
    3.1 Wohnungsbau
    3.2 Nichtwohnungsbau
  4. Hochrechnung des Bestandsmarktvolumens: Ergebnisse
    4.1 Bestandsmarktvolumen im Wohnungsbau
    4.2 Bestandsmarktvolumen im Nichtwohnbau
    4.3 Bestandsmarktvolumen im Hochbau insgesamt
  5. Motive für die Bestandsinvestitionen
    5.1 Motive der Modernisierer im Wohnungsbau: Ergebnisse der Haushaltsbefragung
    5.2 Vergleich mit Ergebnissen aus Heinze-Befragungen
    5.3 Motive/Anlässe für eine Nichtmodernisierung
    5.4 Motive der Modernisierer im Nichtwohnbau
  6. Rolle der Facility Management Unternehmen im Bestandsmarkt
    6.1 Ausgangssituation
    6.2 Anlage der Befragung
    6.3 Struktur der Befragten
    6.4 Ergebnisse: Facility Management und Bestandsinvestitionen
  7. Einordnung der Hochrechnungsergebnisse zum Modernisierungsvolumen
    7.1 Konzeptionelle Vorüberlegungen
    7.2 Ergebnisse der Bauvolumensrechnung zu den Bestandsmaßnahmen
    7.3 Gegenüberstellung von Heinze-Modernisierungsvolumen und DIW-Bestandsvolumen
    7.4 Vergleich von Bestandsvolumina im Wohnungs- und Nichtwohnungsbau
  8. Vergleich der Ergebnisse vorliegender Studien mit den Ergebnissen dieser Untersuchung
    8.1 GdW-Jahresstatistik 2013 und 2009 zur Investitionstätigkeit bei den GdW-Mitgliedsunternehmen
    8.2 BBSR-Studie "Privateigentümer von Mietwohnungen in Mehrfamilienhäusern"
    8.3 Marktmonitor Immobilien 2015
  9. Fortschreibungsmöglichkeiten des Bestandsmarktvolumens


Die Veröffentlichung ist ein Ergebnis des Zukunft-Bau-Projektes "Struktur der Bestandsinvestitionen 2014" im Rahmen des Forschungsprogramm "Zukunft Bau". >> weitere Informationen

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