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Kapazitätsauslastung im Baugewerbe

Hrsg.:

BBSRBBSR-Online-Publikation14/2017August 2017

Seit längerem wird eine unzureichende öffentliche und private Investitionstätigkeit im deutschen Nichtwohnungsbau unter dem Stichwort "Investitionsschwäche" diskutiert, die im Gegensatz zu einem aufwärtsgerichteten Wohnungsbau steht. Hinsichtlich der öffentlichen Bautätigkeit stehen hierbei die Infrastrukturinvestitionen im Vordergrund. In der Vergangenheit war die Planung möglicher staatlicher Investitionsprogramme aufgrund unzureichender Kenntnis über die Kapazitätsauslastung im gesamten Baugewerbe schwierig, da eine Quantifizierung von Preis- und Mengeneffekten aufgrund von Datenmängeln erschwert war.

Eine Machbarkeitsstudie hat die Konzepte zur empirischen Messung der Kapazitätsauslastung im gesamten Baugewerbe inklusive des Ausbaugewerbes geprüft und ist zu grundsätzlich positiven Ergebnissen gekommen. Auf dieser Basis wurde in einem Folgeprojekt nun ein Modell entwickelt werden, in dem direkte Erhebungsergebnisse (ifo Befragung für das Bauhauptgewerbe) verbunden werden mit theoretischen Schätzansätzen. Das Ergebnis ist eine stabile Methode, auf deren Basis künftig quartalweise belastbare und zeitnahe Informationen zur Kapazitätsauslastung für das gesamte Baugewerbe vorliegen.


Wissenschaftliche Begleitung
BBSR, Referat II 4 – Bauwesen, Bauwirtschaft, GAEB
Stefan Rein (stefan.rein@bbr.bund.de),
Christian Schmidt (christian.schmidt@bbr.bund.de)

Auftragnehmer
Kiel Economics Research & Forecasting GmbH & Co. KG, Kiel
Dr. Carsten-Patrick Meier, Finn Dumoulin

  • ISSN1868-0097
  • urn:nbn:de:101:1-201708302539


Inhalt

Vorwort

Kurzfassung / Summary

  1. Problemstellung
  2. Überblick zur Messung der Kapazitätsauslastung
    2.1 Zum Begriff der Kapazitätsauslastung
    2.2 Schätzung von Produktionskapazität und Auslastungsgrad in der Gesamtwirtschaft
    2.3 Zum Konzept der Produktionskapazität einer Branche
    2.4 Schätzung von Produktionskapazität und Auslastungsgrad im Baugewerbe
  3. Auslastungsgrad und Preisentwicklung: Ein empirisches Modell für das Baugewerbe
    3.1 Theoretische Überlegungen
    3.2 Empirische Umsetzung
    3.3 Baupreiseffekte einer Erhöhung des Kapazitätsauslastungsgrades
    3.4 Auswirkungen eines öffentlichen Konjunkturprogramms auf die Baupreise
    3.5 Zur Stabilität des Zusammenhangs zwischen Auslastungsgrad und Preisen am aktuellen Rand
    3.6 Exkurs: Zur Bedeutung von gemieteten Kapazitäten im Baugewerbe
  4. Verfahren zur Schätzung der Produktionskapazität im Baugewerbe

    4.1 Modellierung der Produktionskapazität
    4.2 Verfahren zur Trendschätzung
    4.3 Datengrundlage der amtlichen Statistik

  5. Produktionskapazität und Auslastungsgrad im Baugewerbe: Alternative Schätzungen
    5.1 Produktionsfunktion
    5.2 Kapitalstock
    5.3 Arbeitsproduktivität
    5.4 Bruttowertschöpfung
    5.5 Bauvolumen
    5.6 Beschäftigung
    5.7 Zusammenfassung der Ergebnisse für das Bauhauptgewerbe
    5.8 Anwendung auf das Ausbaugewerbe
  6. Beurteilung der Auslastungsmaße
    6.1 Korrelation mit den Umfragedaten
    6.2 Eignung der Methoden zur Beschreibung der Baupreise
    6.3 Revisionsanfälligkeit
  7. Schätzung des Auslastungsgrades auf Basis der Umfragen des DIHK
    7.1 Überblick über die DIHK-Umfrage
    7.2 Repräsentativität
    7.3 Kapazitätsausweitungsmotiv und Auslastungsgrad
    7.4 DIHK-Kapazitätsausweitungsmotiv und Preisentwicklung im Baugewerbe
    7.5 Vergleich der DIHK-Daten zu den selbst berechneten Maßen am aktuellen Rand
    7.6 Zusammenfassende Bewertung
  8. Schlussfolgerungen

Anhang


Die Veröffentlichung ist ein Ergebnis des Zukunft-Bau-Projektes "Kapazitätsauslastung im Baugewerbe".
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