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Altersvorsorge und Wohnungsgenossenschaften

Forschungen, Heft 125, Hrsg.: BMVBS/BBR, Bonn 2007

Hohe Wohnsicherheit, günstige Mieten und stabile Nachbarschaften machen das genossenschaftliche Wohnen für ältere Menschen besonders attraktiv. Die Expertenkommission Wohnungsgenossenschaften schlug daher eine genossenschaftliche Form der privaten Altersvorsorge mit analoger Wohnkostenreduzierung im Alter als Angebt der Genossenschaften an ihre Mitglieder vor.

Im Rahmen des Projekts sind nun Wege zur privaten Altersvorsorge bei Wohnungsgenossenschaften untersucht und hinsichtlich ihrer finanziellen Effekte bei Mitgliedern und Genossenschaften modellhaft berechnet worden. Dazu gehört u.a. die Möglichkeit des Erwerbs zusätzlicher Geschäftsanteile, mit denen das Mitglied einen Kapitelstock bilden kann, der im Alter zur Reduzierung der Wohnkosten eingesetzt werden kann. Möglich ist beispielsweise aber auch der Erwerb eines Dauerwohnrechts, bei dem das Mitglied für einen selbst gewählten Zeitraum das Recht zur Nutzung an einer bestimmten Wohnung erwerben kann und im Alter entsprechend mietfrei wohnt. Ebenfalls geeignet ist eine erweiterte Nutzung genossenschaftlicher Spareinrichtungen, hier können Mitglieder Sparprodukte nutzen, deren Kapitel zur Reduzierung der Wohnkosten im Alter eingesetzt werden kann.

Bearbeitung:
ANALYSE & KONZEPTE, Hamburg (Auftragnehmer)
ifG INSTITUT FÜR GENOSSENSCHAFTSWESEN an der Philipps-Universität Marburg (Auftragnehmer)

Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, Bonn
Barbara Crome, Mathias Metzmacher mathias.metzmacher@bbr.bund.de

Druckversion vergriffen

ISBN 978-3-87994-457-6, urn:nbn:de:0093-FO12507G22


Inhalt

Kurzfassung / Summary

1 Einleitung

2 Forschungskonzeption

3 Erwerb zusätzlicher Geschäftsanteile
3.1 Machbarkeitsstudie
3.2 Teilnehmer der Machbarkeitsstudie
3.3 Beschreibung des Modells
3.4 Darstellung der Modellrechnungen
3.5 Berechnungsergebnisse für repräsentative Mitgliederhaushalte und Wohnungsgenossenschaften
3.6 Interpretation der Berechnungsergebnisse
3.7 Gesamtbeurteilung des Modells und Umsetzungsempfehlungen für die Genossenschaften
3.8 Mitgliederbefragung zur Akzeptanz und Ausgestaltung genossenschaftlicher Altersvorsorge
3.9 Empfehlungen für ein zielgruppenspezifisches Marketing

4 Spareinrichtungen
4.1 Untersuchungskonzept
4.2 Spareinrichtungen in Deutschland
4.3 Funktionen von Spareinrichtungen aus Sicht der Genossenschaft
4.4 Sparprodukte für die Altersvorsorge
4.5 Ergebnisse der Mitgliedergespräche und -befragung
4.6 Empfehlungen zur Gründung und zum Betrieb einer Spareinrichtung

5 Inhaberschuldverschreibungen
5.1 Chancen und Risiken aus Sicht der Mitglieder und der Genossenschaft
5.2 Emission von Inhaberschuldverschreibungen
5.3 Exkurs: Genussscheine

6 Verwendung der Ersparnisse zur Senkung der Wohnkosten
6.1 Grundsätzliche Möglichkeiten
6.2 Das Anteilsmodell als Basismodell für die genossenschaftliche Altersvorsorge

7 Dauerwohnrecht
7.1 Untersuchungskonzept
7.2 Dauerwohnrecht und Wohnungsgenossenschaften
7.3 Ergebnisse der Mitgliedergespräche
7.4 Dauerwohnrecht und Altersvorsorge
7.5 Beispielrechnungen
7.6 Finanzierungsmöglichkeiten
7.7 Einführung des Dauerwohnrechts
7.8 Vertragliche Regelungen
7.9 Bilanzierung und Besteuerung
7.10 Marketing
7.11 Potenzielle Nachfragergruppen für das Dauerwohnrecht
7.12 Ausblick: Chancen für das Dauerwohnrecht

8 Mietvorauszahlungen
8.1 Ergebnisse der Mitgliederbefragung
8.2 Chancen und Risiken aus Sicht der Mitglieder und der Genossenschaft

9 Altersvorsorge bei Wohnungsgenossenschaften im Überblick

Literaturverzeichnis
Anhang


Die Veröffentlichung ist ein Ergebnis des Ressortforschungsprojektes "Modelle genossenschaftlichen Wohnens - Altersvorsorge und Wohnungsgenossenschaften".
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