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Initiativkreis deutscher Regionen in grenzüberschreitenden Verflechtungsräumen

Hrsg.: BMVBS, Berlin 2013

Abschlussbericht des Modellvorhabens der Raumordnung (MORO)

Ergänzend zu den nationalen Modellvorhaben zu Stadt-Land-Partnerschaften hat das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung zusammen mit dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung seit 2008 die Regio Aachen, die Regionalverbände Mittlerer Oberrhein, Südlicher Oberrhein, Hochrhein-Bodensee und Bodensee-Oberschwaben sowie das Saarland bei dem Vorhaben unterstützt, eine starke Partnerschaft für metropolitane Grenzregionen aufzubauen. Institutionalisiert ist diese Partnerschaft seit 2011 als „Initiativkreis Metropolitane Grenzregionen (IMeG)“. Der vorliegende Bericht dokumentiert den Werdegang des IMeG und belegt, dass metropolitanen Grenzregionen zu Recht eine auf Wachstum und Innovation ausgerichtete Raumentwicklung unterstützen. Das Projekt trägt insgesamt dazu bei, die metropolitanen Grenzregionen besser in den nationalen und europäischen Politiken zu verankern. Nicht nur die Gründungsregionen erhalten durch die enge Zusammenarbeit neue Impulse, um ihren besonderen Beitrag zum territorialen Zusammenhalt Europas zu leisten. Auch andere metropolitane Grenzregionen in Europa können vom Austausch mit dem IMeG lernen.

Diese metropolitanen Grenzregionen verbindet etwas ganz Wesentliches: Im europäischen Vergleich zeichnen sie sich durch ihre internationale Ausstrahlung, ihre großen Marktpotenziale und vor allem durch ihre intensiven grenzüberschreitenden Verflechtungsbeziehungen aus. Der strategische Ansatz zur Förderung von Partnerschaften in großen Verflechtungsräumen trägt dazu bei, die unterschiedlichen Potenziale und die Vielfalt der Städte und Regionen stärker zu nutzen, um den wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhalt zu stärken. Grundlage ist auch ein erweitertes Planungsverständnis, das als „überregionale Partnerschaften“ sowohl Ebenen übergreifend die Zusammenarbeit der Gemeinden, Städte und Stadt-Umland-Regionen bis hin zu peripheren Regionen umfasst als auch die Kooperation von Politik, Verwaltung, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft befördert. Neben den Metropolregionen in Deutschland tragen dabei auch die grenzüberschreitenden metropolitanen Verflechtungsräume eine besondere Verantwortung: Grenzüberschreitende Lebens- und Wirtschaftsräume als funktionale Räume orientieren sich immer weniger an politisch-administrativen Grenzen und stehen vor besonderen Herausforderungen.

Wissenschaftliche Begleitung:
Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS), Berlin

Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)
im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR), Bonn
Dr. Rupert Kawka rupert.kawka@bbr.bund.de

Bearbeitung:
agl | angewandte geographie, landschafts-, stadt- und raumplanung | www.agl-online.de
Andrea Hartz I Lydia Schniedermeier

Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS), Berlin
Jens Staats, SW 13

Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)
im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR), Bonn (Auftraggeber)
Dr. Rupert Kawka, Ref. I 4

urn:nbn:de:101:1-201402176837


Inhalt


1 Das MORO „Initiativkreis deutscher Regionen in grenzüberschreitenden Verflechtungsräumen“
1.1 Von grenzüberschreitenden Verflechtungsräumen zu metropolitanen Grenzregionen
1.2 Der „Initiativkreis Metropolitane Grenzregionen“ (IMeG)

2 Metropolitane Grenzregionen in Europa
2.1 Metropolitane Grenzregionen als neuer Raumtyp
2.2 Bedeutung und Rolle im europäischen Kontext

3 Neu aufstellen: Metropolitane Governance in Grenzregionen

4 Strategien für starke metropolitane Grenzregionen

5 Mit gutem Beispiel vorangehen – Leitprojekte mit operativer Ausrichtung
5.1 Grenzüberschreitende Mobilität fördern
5.2 Kräfte in Grenzregionen bündeln, Infrastrukturen vernetzen
5.3 Umweltschutz und Kulturlandschaft grenzüberschreitend entwickeln
5.4 Metropolitane Grenzregionen als gemeinsame Wirtschafts- und Wissenschaftsräume stärken

6 Über nationale Grenzen hinaus schauen – Grenzüberschreitende Raumbeobachtung

7 Kooperation und Konflikte besser managen

8 Der Schritt auf die europäische Ebene – Europäische Konferenz in Luxemburg
8.1 Ziele der Konferenz
8.2 Konferenzergebnisse

9 Zukunftsperspektiven des IMeG

Verzeichnisse
Bildnachweis
Impressum

Die Sonderveröffentlichung ist Teil des MORO-Forschungsfelds "Überregionale Partnerschaften in grenzüberschreitenden Verflechtungsräumen – Innovative Projekte zur stadtregionalen Kooperation, Vernetzung und gemeinsamen großräumigen Verantwortung".

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