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INKAR 2011

Indikatoren und Karten zur Raum- und Stadtentwicklung in Deutschland und in Europa

Hätten Sie gewusst, dass die Frauen im Landkreis Böblingen die höchste Lebenserwartung besitzen, die Autofahrer im Kreis Lüchow-Dannenberg am längsten zur nächsten Autobahn brauchen und München die meisten Beschäftigten in Kreativberufen hat? Daten, Karten und Grafiken zu Lebenslagen und Standortqualitäten in Deutschland und Europa veröffentlicht das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung auf der CD-ROM "INKAR". Die aktuelle Ausgabe enthält regionalstatistische Daten zu nahezu allen gesellschaftlich bedeutsamen Themenfeldern wie Bildung, Soziales, Demografie, Wirtschaft, Wohnen und Umwelt. Insgesamt umfasst die CD-ROM mehr als 500 Indikatoren.

ISBN 978-3-87994-932-8, 45 Euro (zzgl. Versandkosten)

Indikatorenübersicht Download (pdf/271-KB)

zu beziehen bei: selbstverlag@bbr.bund.de

Kontakt: Helmut Janich helmut.janich@bbr.bund.de, Petra Kuhlmann petra.kuhlmann@bbr.bund.de,
Renate Müller-Kleißler renate.mueller-kleissler@bbr.bund.de


Die CD zeigt mit rd. 500 Indikatoren zu den Themenbereichen Bevölkerung und Sozialstruktur, Wirtschaft und Beschäftigung, Arbeitsmarkt, Einkommen und Verdienst, Wohnen, Bildung, Soziale und medizinische Versorgung, Verkehr und Erreichbarkeit, Flächennutzung und Umwelt sowie Finanzen und öffentliche Haushalte den jeweils aktuellen Stand der räumlichen Entwicklung. Die Indikatoren beruhen weitgehend auf den Daten der amtlichen Statistik des Bundes und der Länder. Die räumliche Bezugsebene in Deutschland differenziert nach administrativen (Länder, Kreise, Gemeindeverbände) und nicht-administrativen (Raumordnungsregionen/Siedlungsstrukturtypen) Raumbezügen. Die Gemeindeebene wird flächendeckend über die rd. 4700 Gemeindeverbände abgebildet. Für die Europäische Union werden auf den Ebenen NUTS 0 (EU-Staaten), 1 (in Deutschland Bundesländer) und 2 (in Deutschland meist Regierungsbezirke) Indikatoren zu Bevölkerung, Arbeitsmarkt, Erwerbstätigkeit und Bildung bereitgestellt.

 Screenshot: Indikatorenauswahl

 Kartendarstellungen: Anteil der Beschäftigen in Hightechbranchen und Steuereinnahmen

Die Indikatoren beziehen sich im Allgemeinen auf das Jahresende 2009. Mehr als die Hälfte aller Indikatoren sind als Zeitreihe mit Werten für Einzeljahre, beginnend mit 1995, berechnet. Sie ermöglichen einen problemlosen Entwicklungsvergleich über den angebotenen Zeitraum, da sie alle auf dem gleichen aktuellen Gebietsstand basieren.

Kartendarstellung: Karten zeigen die Veränderung des Binnenwanderungssaldos über mehrere Jahre

INKAR 2011 erlaubt mit seinem intuitiv bedienbaren Assistentenkonzept einen flexiblen Zugang zu den regionalstatistischen Informationen z.B. in Form von exportierbaren Tabellen.

Tabellerische Darstellung der Indikatorwerte

Mit wenigen Klicks können die Anwender thematische Karten für Länder, Kreise, Raumordnungsregionen, Gemeindeverbände oder die europäischen NUTS-Ebenen erstellen. Das Kartographieprogramm ermöglicht die Wahl der farblichen Darstellung ebenso wie die des Klassenbildungsverfahrens oder der Anzahl der Werteklassen und ihrer Schwellenwerte. Beim Überfahren der Karte mit der Maus zeigt ein Quickinfo Name und Indikatorwert der jeweiligen Raumeinheit. Eine stufenlose Zoomfunktion ermöglicht die vergrößerte Darstellung beliebiger Kartenausschnitte mit zusätzlichen Detailinformationen, wie Autobahnen, Bundesstraßen, Flüssen und Seen sowie kleineren Städten und Gemeinden. Zum schnellen Auffinden von Raumeinheiten in einer Karte steht eine Suchfunktion zur Verfügung. Der Nutzer kann die Karten ausdrucken und in alle gängigen Grafikformate sowie ins HTML-Format exportieren.

Vergrößerte Kartendarstellung - Zoomfunktion

Alle Indikatoren können auch in verschiedenen Diagrammarten dargestellt werden. Hierfür eignen sich besonders Raumeinheiten wie Kreis- und Regionstypen oder auch ausgewählte Kreise und Regionen, die man miteinander vergleichen möchte. Auch die Grafiken lassen sich ausdrucken und exportieren.

Kreis- und Liniendiagramme als Darstellungsformen

An jeder Stelle im Programm lässt sich ein Fenster mit Informationen zu dem jeweiligen Indikator öffnen: Hier erfährt der Nutzer die statistischen Grundlagen und den Berechnungsalgorithmus. Außerdem erhält er Hinweise zur Interpretation, zum Aussagegehalt bzw. zu möglichen methodischen und inhaltlichen Problemen des Indikators.

Übersicht: Informationen zum Indikator


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