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Wohnungsgenossenschaften und Stadtentwicklung

IzR 4.2007, Hrsg.: BBR

Nicht zuletzt vor dem Hintergrund des zunehmend propagierten Konzepts des aktivierenden Staates stehen Wohnungsgenossenschaften mitsamt ihrer Prinzipien Selbsthilfe, Selbstverantwortung und Selbstverwaltung (wieder) im Blickwinkel der Wohnungs- und Städtebaupolitik. Im ExWoSt-Forschungsfeld "Modelle genossenschaftlichen Wohnens" wurden verschiedene Ansätze, Wege und Strategien zu innovativen Konzepten der Wohnraumversorgung, zur Stärkung des Genossenschaftsgedankens bei der Stadt- und Quartiersentwicklung und -stabilisierung sowie zu Rahmenbedingungen und förderlichen Strukturen zur Unterstützung von Neugründungen erprobt. Ein wesentliches Ergebnis dabei war - und dieses wird in diesem IzR-Heft an konkreten Beispielen nachgezeichnet -, dass genossenschaftliche Wohnquartiere relevante Stabilitätsfaktoren für eine soziale Stadt darstellen können.

Preis: 2,50 Euro (zzgl. Versand), zu beziehen bei: selbstverlag@bbr.bund.de

Wissenschaftliche Redaktion: Barbara Crome


Inhalt

Barbara Crome
Entwicklung und Situation der Wohnungsgenossenschaften in Deutschland

Klaus Habermann-Nieße, Kirsten Klehn
Der Beitrag von Wohnungsgenossenschaften zur Quartiersentwicklung

Barbara König
Herausforderungen der Stadtentwicklung: Wohnungsgenossenschaften und die Privatisierung öffentlicher Wohnungsbestände

Stephan Beetz
Wohnungsgenossenschaften und Nachbarschaften

Winfried Haas, Elke Koch, Ines Senftleben
Stadtteilgenossenschaft Sonnenberg eG - ein Netzwerk zur nachhaltigen Verbesserung der Lebensbedingungen im Stadtteil

Britta Tornow
Wohnungsgenossenschaften in Dänemark - Akteure in der sozialen Quartiersentwicklung


Bezugsbedingungen für Altbestände der IzR
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