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Die New Urban Agenda –
Konsequenzen für die Stadtentwicklung
(IzR 3/2017)

Die Autoren


Alex Kenya Abiko

Bauingenieur, Professor für Stadt- und Wohnungsmanagement an der Escuela Politécnica der Universität São Paulo, Koordinator der Forschungsgruppe für "Stadtplanung und Ingenieurwesen" der Bauabteilung. Er führte Forschungen und Beratungsarbeiten durch und war Studienleiter für Masterstudenten und Doktoranden für die folgenden Themen: Nachhaltigkeit in den Städten, soziale Wohnungsversorgung, Wohnungsverwaltung und Erneuerung von Siedlungen. Er veröffentlichte Bücher und Artikel in verschiedenen akademischen Zeitschriften.


Prof. Eugenie L. Birch, FAICP

Birch ist Professorin des Lehrstuhls "Lawrence C. Nussdorf" für Stadtforschung und Erziehungswissenschaften und Vorsitzende der Graduate Group in City and Regional Planning an der University of Pennsylvania. Ihr aktueller Forschungsschwerpunkt ist die globale Urbanisierung. Sie ist Ko-Direktorin des Penn Institute for Urban Research sowie Mitherausgeberin folgender Schriftenreihen: City in the Twenty-First Century (University of Penn Press), SSRN Urban Research e-journal, Journal of the American Planning Association. Außerdem ist sie Präsidentin der General Assembly of Partners (GAP) und Ko-Vorsitzende des Sustainable Development Solutions Network (SDSN).


Huiwen Chen (M.Sc.)

studierte Stadterneuerung und Stadtplanung an der Universität Liverpool. In ihren Studien konzentrierte sie sich auf die Urbanisierung in China und den Einfluss der Urbanisierung auf die Gesellschaft. Für ihre Dissertation an der Universität Cardiff verwendet sie eine Fallstudie über Dongguan, um die Bedeutung von wissenschaftlichen Verfahren für die Entwicklung intelligenter Städte in China zu analysieren. Sie ist Expertin für ISO TC 268 und IEC SEG 1.


Foto: Markus Eltges

Dr. Markus Eltges

Diplom-Volkswirt mit Studienschwerpunkt Stadt- und Regionalökonomie, Leiter der Abteilung Raumordnung und Städtebau im Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung im Bundesamt Bauwesen und Raumordnung und somit wichtiger Ansprechpartner des Bundesministeriums für Verkehr und Digitale Infrastruktur sowie des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) in Angelegenheiten der Raum- und Stadtentwicklungspolitik. Unter anderem sind hier Schwerpunkte seiner Tätigkeit die Analyse struktureller Wandlungsprozesse in ihren räumlichen wie städtischen Dimensionen sowie finanzwissenschaftliche Themen mit starken regionalökonomischen Bezügen. Im Grundsatz geht es um die Ausgestaltung einer Frühwarnfunktion für die Raum- und Stadtentwicklungspolitik. Wichtige Tätigkeitsbereiche sind darüber hinaus die Koordinierung von Raumordnungs- und Stadtentwicklungsberichten der Bundesregierung. Mit dem Jahr 2014 hat seine Abteilung zudem die inhaltliche Steuerung von investiven Programmen des BMUB im Bereich des Städtebaus übernommen.

Publikationen (Auswahl):

  • Eltges, Markus: Die Soziale Stadt und die Europäisierung der Stadtpolitik. In: Walther, Uwe-Jens (Hrsg.): Soziale Stadt - Zwischenbilanzen. Ein Programm auf dem Weg zur Sozialen Stadt. Opladen 2002, S. 251-263
  • Eltges, Markus: Leipzig Charter on Sustainable European Cites – A Work in Progress. In: European Spatial Research and Policy, Volume 16 (2009), Number 2, S. 63-78
  • Eltges, Markus: Leipzig Charta zur nachhaltigen europäischen Stadt: Wo steht Europa. In: Forum Wohnen und Stadtentwicklung des VWs, Heft 4, Juli- September 2010, S.173-181 Informationen zur Raumentwicklung – Integrierte Stadtentwicklung – politische Forderung und Praxis, Heft 4.2010, S.303-311
  • Eltges, Markus und Müller-Kleißler, Renate: Kommunale Kassenkredite. Hausgemacht oder strukturell begründbar? Expertise im Auftrag des Bundesministeriums der Finanzen, Bonn im Juni 2010
  • Eltges, Markus: Gleichwertige Lebensbedingungen und ihre fiskalische Basis. In: Informationen zur Raumentwicklung - Gleichwertige regionale Lebensverhältnisse?, Heft 6/7.2006, S.363-372


Harald Herrmann

war von 2011 bis Ende Mai 2017 als DirProf. Leiter des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung. Von 1998 bis 2011 leitete der Jurist die Zentralabteilung des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung. Zuvor führte ihn seine berufliche Laufbahn unter anderem durch das Verteidigungs- und Bauministerium, wo er als Referent im Ministerbüro und als Leiter des Referats "Bauwirtschaft" tätig war.


Dong Jiang (PhD)

ist Mitglied der chinesischen Arbeitsgruppe für Nationale Standardisierung in Smart Cities, sachkundig in ISO TC 268/SC 1 und IEC Syc WG 2. Beschäftigt sich hauptsächlich mit räumlichen Informationstechnologien, künstlicher Intelligenz, dem Internet der Dinge und der technologischen Forschung.


Santhosh (Sunny) Kodukula

besitzt den Abschluss eines Masters in Kreislaufwirtschaft und Umweltmanagement der Mahidol University in Thailand, wo er sich auf Stadt- und Regionalplanung mit Schwerpunkt Verkehrsplanung und Verkehrsmanagement spezialisierte. Derzeit ist Sunny Projektleiter im Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie und dessen wissenschaftlichem Bereich zu Mobilität und internationaler Zusammenarbeit. Er koordiniert für die Europäische Kommission und verschiedene nationale Regierungen Projekte zu städtischer Mobilität auf internationaler Ebene. Zuvor war er im ICLEI-Weltsekretariat global tätiger Koordinator und Manager des ICLEI-EcoMobility-Programms. Während dieser Zeit hat Sunny Städte weltweit in nachhaltiger städtischer Mobilitätspolitik, -planung und -umsetzung beraten. Er leitete auch den fachlichen Austausch zwischen Städten und wirkte im Wissenstransfer.

Sunny war darüber hinaus für die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) und deren Projekt zum nachhaltigen städtischen Verkehr (SUTP) tätig. Dort hat er nationale Regierungen und Stadträte in Asien und im Pazifischen Raum in der Initiierung und Umsetzung nachhaltiger Mobilität beraten. Er war an dem Design und der Umsetzung von über 80 Ausbildungskursen zu nachhaltiger städtischer Mobilität und Verkehr für Politiker sowie Stadt- und Verkehrsplaner in verschiedenen Entwicklungsländern beteiligt. Sein Forschungsinteresse umfasst die Modellierung öffentlicher Räume, die Gestaltung erreichbarer und zugänglicher städtischer Strukturen, die Fuß- und Radwegplanung sowie Verkehr und Lebensqualität. Sunny hat zahlreiche Artikel, Berichte und Reportagen veröffentlicht.

Spezialisierungen:

Politikberatung und Planung aktiver Mobilität; Planung, Monitoring und Evaluierung von Schnellbussen (BRT); Politikberatung und Planung verkehrsnachfrageorientierter Managementsysteme (TDM); Entwicklung öffentlicher Räume; Nachhaltige Stadtentwicklung


Foto: Frauke Kraas

Prof. Dr. Frauke Kraas

Frauke Kraas ist seit 2000 Professorin für Humangeographie am Geographischen Institut der Universität zu Köln. Ihre Forschungsschwerpunkte richten sich auf Megastadtforschung, Urbanisierungs- und Migrationsprozesse in Asien, Regionalentwicklungs- und Transformationsforschung. Frauke Kraas war von 2012 bis 2016 Beirätin für den Wissenschaftlichen Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU). Sie ist u.a. Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB), sowie Mitglied der Academia Europaea und der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina.


Dr. Mareike Kroll

Mareike Kroll arbeitet seit 2008 als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Geographischen Institut der Universität zu Köln. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen auf den Themen urbane Nachhaltigkeit, urbane Governance und Public Health. Sie schloss ihre Promotion 2012 an der Universität zu Köln im Bereich der geographischen Gesundheitsforschung im Entwicklungskontext ab und arbeitete anschließend als Postdoc bis 2016 in einem anwendungsorientierten Projekt zu Gesundheitsberichterstattung nicht-übertragbarer Erkrankungen in der indischen Stadt Pune. In den Jahren 2015 und 2016 war sie als Referentin von Prof. Dr. Frauke Kraas für den Wissenschaftlichen Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) tätig. Als Gastwissenschaftlerin an der Simon Fraser University in Vancouver/Kanada arbeitete sie 2016/17 zu transnationalen Städtenetzwerken und urban policy mobilities.


Dr. Eva Lohse

ist eine deutsche Juristin und Politikerin (CDU) und seit dem 1. Januar 2002 Oberbürgermeisterin ihrer Geburtsstadt Ludwigshafen am Rhein. Sie ist seit 2006 stellvertretende Vorsitzende des Vereins Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar und seit am 11. Juni 2015 Präsidentin des Deutschen Städtetags. Von 2006 bis 2016 war sie Vorsitzende des Verbands Region Rhein-Neckar.


Rong Ma (PhD)

arbeitet für die intelligente Entwicklung der Städte in China. Ihr Team der iSoftStone Group arbeitet in den "Smart City"-Laboren des Ministeriums für Bauwesen der Volksrepublik China (MOHURD) und unterstützt mehr als 30 Städte in China bei der Stadtplanung, Stadtgestaltung und bei "Smart City"-Projekten. Sie ist Expertin für ISO TC 268 und IEC SEG 1.


Franz-Birger Marré

leitet das Referat "Wasser, Stadtentwicklung, Mobilität" im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) Bonn.


Foto: Antonia Milbert

Antonia Milbert

ist Diplom-Agraringenieurin der Fachrichtung Gartenbauwissenschaften (Universität Hannover). Sie ist seit 1992 Mitarbeiterin im Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR, BBR, BfLR), bis 1997 im Referat "Grundsatzfragen der Raumordnung", seit 1998 im Referat "Stadt-, Umwelt- und Raumbeobachtung". Schwerpunktmäßig befasst sie sich mit Fragen zu Indikatoren und Indikatorensystemen – hier speziell zur nachhaltigen Raumentwicklung und zu Geschlechterdifferenzen in der Regionalentwicklung – sowie zu Raumtypen und zur ländlichen Entwicklung.

Publikationen (Auswahl):

  • Milbert, Antonia: Landflucht? Gesellschaft in Bewegung - Einführung. Informationen zur Raumentwicklung, Heft 2/2016, S. 105-107.
  • Milbert, Antonia, Sturm, Gabriele: Binnenwanderungen in Deutschland zwischen 1975 und 2013. Informationen zur Raumentwicklung, Heft 2/2016, S. 121-144.
  • István Ferencsik, Antonia Milbert and Marcin Stepniak: Accessibility of SGI in urban, suburban and remote areas – a regional comparison in Germany, Poland and Hungary. In: Heinz Fassmann, Daniel Rauhut, Eduarda Marques da Costa, Alois Humer (Hrsg.): Services of General Interest and Territorial Cohesion. European Perspectives and National Insights. Vienna University Press 2015, S. 221-242
  • Milbert, Antonia: Wachsen oder schrumpfen? BBSR-Typisierung als Beitrag für die wissenschaftliche und politische Debatte. BBSR-Analysen KOMPAKT Heft 12/2015
  • Milbert, Antonia, Renate Müller-Kleißler, Gabriele Sturm: Gender-Index revisited. BBSR-Analysen KOMPAKT Heft 08/2015



Mahta Mirmoghtadaee

studierte Architektur und Stadtplanung an der Universität Teheran. Sie ist seit 1997 akademisches Mitglied des Zentrums für Straßen-, Wohnungs- und Stadtentwicklungsforschung (BHRC). Ihre Forschungsinteressen sind die nachhaltige und energiesparende Stadtplanung und am öffentlichen Personennahverkehr orientierte Planung.


Dr. André Müller

ist Wissenschaftlicher Projektleiter und Referent im Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) in Berlin/Bonn.

Universitäre Ingenieur- und Planerausbildung sowie Promotion in Visual Studies an der RWTH Aachen University als Teil des europäischen Exzellenzhochschulverbundes IDEA League und Große Staatsprüfung im Fachbereich Städtebau. Er koordiniert Initiativen, Vertragswerke und Projekte der Stadt- und Raumentwicklung im internationalen und europäischen Kontext von UNO, ISO, OECD und EU in Verbindung von Wissenschaft und Politik – mit besonderem Fokus auf städtische und räumliche Dimensionen von Programmen und Politiken weltweit und in Europa sowie Dynamiken und Instrumente der Transformation von Stadt und Raum. 2006 und 2007 war er im Rahmen der Deutschen EU-Ratspräsidentschaft Ad-Hoc-Arbeitsgruppenleiter und Referent im damaligen Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) in Berlin, einschließlich eines mehrwöchigen Arbeitsaufenthalts im Ministry of the Evironment of Finland in Helsinki. Von 2008 bis 2010 koordinierte er den Analysis and Outreach Cluster des Raum- und Stadtforschungsprogramms ESPON als integraler Bestandteil der EU-Strukturfonds und lehrte in dieser Zeit als Dozent am Institut d’études politiques de Paris (SciencesPo Paris). 2011 war er für mehrere Wochen Senior Fellow in Residence am Korea Research Institute for Human Settlements (KRIHS) in Seoul. Auf Initiative der Harvard School of Engineering and Applied Sciences und von Barcelona Housing Systems stellte er anlässlich des Strategic Innovation Summit on Affordable Communities Everywhere 2016 in Cambridge innovative Instrumente der Europäischen Struktur- und Investitionsfonds (ESI-Fonds) zur Finanzierung nachhaltiger, digitaler und resilienter Stadt- und Raumentwicklung vor. Die Ex-Ante-Evaluation der Instrumente war auch Gegenstand seiner Gastvorlesung im Rahmen des Workshops der Regional Studies Association 2016 am Department of Urbanism der Faculty of Architecture and the Built Environment der TU Delft.


Mehran Rafiee

forscht im Bereich des Städtebaus und der Stadtplanung. Er ist seit 2010 im Zentrum für Straßen-, Wohnungs- und Stadtentwicklungsforschung (BHRC) des Iranischen Ministeriums für Straßen und Stadtentwicklung tätig.


Ghazal Raheb (PhD)

hat 2008 an der Iranischen Universität für Wissenschaften und Technologie promoviert. Sie ist seit 2015 akademisches Mitglied des Zentrums für Straßen-, Wohnungs- und Stadtentwicklungsforschung (BHRC).


Hans Sakkers

ist Soziologe, der in der Stadt Utrecht für die europäische und internationale Abteilung zuständig ist. Seine wichtigsten Aufgaben sind die Zusammenarbeit mit anderen europäischen Städten sowie die Entwicklung internationaler Netzwerke und Projekte für die Ziele der Innovation in Städten und die nachhaltige Entwicklung.


Foto: Volker Schmidt-Seiwert

Volker Schmidt-Seiwert

Diplom in Angewandter Geographie. Projektleiter im Referat Europäische Raum- und Stadtentwicklung des BBSR, zuständig insbesondere für die europäische Raumbeobachtung des BBSR.
Arbeits- und Forschungsschwerpunkte: Regionalstatistische und GIS-gestützte Analysen der räumlichen Strukturen und Entwicklungen in Europa insbesondere unter den Gesichtspunkten regionaler Potenziale und Wettbewerbsfähigkeit. Ein besonderes Augenmerk gilt hierbei den kartographischen Darstellungen und auch den Visualisierungen räumlicher Phänomene und Konzepte.

Publikationen (Auswahl):

  • Forschung und Entwicklung: die Regionen Europas auf dem langen Marsch nach Lissabon. In: Informationen zur Raumentwicklung, 5, 2009, 283-293
  • Finanz-und Wirtschaftskrise. Das Europa der unterschiedlichen Betroffenheiten." In: Informationen zur Raumentwicklung, 2, 2011, 113-130.
  • ESPON Atlas: Mapping European territorial structures and dynamics: ESPON Atlas 2013, Luxemburg 2014 (mit Regine Binot, Kirsten Hohmann)


Dr. Karl Peter Schön

Dr. rer. soc. und Diplom-Soziologe, Wissenschaftlicher Direktor und Referatsleiter im Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR).

Nach dem Studium der Soziologie, Wirtschaftswissenschaften und Mathematik an den Universitäten Bochum und Bielefeld und zehnjähriger universitärer Tätigkeiten in Osnabrück, Berlin und Bielefeld kam er 1988 zur damaligen Bundesforschungsanstalt für Landeskunde und Raumordnung, heute Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, wo er seit 1992 das Referat "Europäische Raum- und Stadtentwicklung" leitet.

Schwerpunkt seiner Arbeit ist die europäische und internationale Raum- und Stadtentwicklung. Im Zentrum seiner Arbeiten steht die Verbindung von wissenschaftlicher Analyse und wissenschaftlicher Politikberatung. Er war von Anfang an aktiv an dem politischen und wissenschaftlichen Kooperationsprozess beteiligt, der zur Formulierung einer europäischen Raumentwicklungspolitik führte. Er war Mitglied zahlreicher Arbeitsgruppen und Drafting Teams, die u.a. das Europäische Raumentwicklungskonzept (EUREK, 1999), die Territoriale Agenda der Europäischen Union (TAEU, Leipzig 2007) und die Territoriale Agenda 2020 (TA2020, Gödöllö 2011) mit den dazugehörigen Hintergrunddokumenten "Territoriale Ausgangslage und Perspektiven der Europäischen Union" entwarfen. Er ist der Autor und Mit-Initiator des Vorschlags der deutschen EU-Ratspräsidentschaft 1994 zur Gründung eines europäischen Forschungsnetzwerkes raumwissenschaftlicher Institute, aus dem das jetzige Europäische Raumbeobachtungsnetzwerk (ESPON) entstand. Er ist Autor zahlreicher Artikel und Vorträge zu den Themen Europäische und internationale Raum- und Stadtentwicklung, Territorialer Zusammenhalt, Metropolräume, Lissabon- und Europa 2020 Strategie mit den Teilthemen Wachstum und Ausgleich, Energie- und Klima, soziale Inklusion. Außerdem war er an verschiedenen Kooperationsprojekten der wissenschaftlichen Politikberatung in Asien beteiligt (China, Korea, Japan, Taiwan, Indien). Im Jahr 2016 war er aktiv an dem Entwurf der New Urban Agenda beteiligt und vor Ort Mitglied der deutschen Delegation bei den Verhandlungen der NUA in Surabaya und New York.


Ralf Schulze

ist Leiter des Referats "Internationale Stadtentwicklungspolitik, Urbanisierungspartnerschaften, Smart Cities" im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB).


Prof. Jagan Shah

wurde ausgebildet in Architektur, Architekturgeschichte und Architekturkritik. Er leitet die Forschungs- und Entwicklungsarbeit beim Nationalen Institut für Stadtentwicklung (National Institute of Urban Affairs) in Indien und untersucht die Messung der räumlichen und statistischen Grenzen zwischen dem Maßstab der Architektur, der Stadtgestaltung, der Stadtplanung und der Regionalplanung. Er interessiert sich besonders für Entwicklungsmodelle, die eine gerechte, wohlhabende und nachhaltige Gesellschaft schaffen können. Er betrachtet die Städte als wichtiges, aber nicht als das einzige Beispiel für die Potenziale Indiens.


Foto: Ashok Sridharan

Ashok Sridharan

ist Oberbürgermeister der Stadt Bonn und Erster Vizepräsident des internationalen Städtenetzwerks für Nachhaltigkeit ICLEI (Local Governments for Sustainability). Zuvor war der Jurist Erster Beigeordneter und Stadtkämmerer der nordrhein-westfälischen Stadt Königswinter.



Nadia vom Scheidt

ist Expertin für internationale Beziehungen, die auf der Bundes- und europäischen Ebene in Brüssel, Berlin und Bonn tätig war, bevor sie 2014 Leiterin der internationalen Abteilung der Stadt Stuttgart wurde. Sie organisierte die Beteiligung Stuttgarts an EUROCITIES 2016 und hat sich während ihres gesamten Berufslebens für die Zusammenarbeit und kooperative Beratung eingesetzt.


Biyu Wan (PhD)

war leitender Ingenieur und stellvertretender Direktor des Rates für Digitale Städte der Chinesischen Gesellschaft für Stadtforschung (CSUS). Derzeit ist er der leitende Wissenschaftler des "Smart City Joint City" Labors der Chinesischen Gesellschaft für Stadtforschung (CSUS, MOHURD) sowie Stellvertretender Leiter der Allgemeinen Arbeitsgruppe für Nationale Standardisierung in Smart Cities.


Dr. Oliver Weigel

leitet das Referat "Grundsatzangelegenheiten der Stadtentwicklung, BBSR" im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz Bau und Reaktorsicherheit. Nach seinem Studium der Stadt- und Wirtschaftsgeografie in Mannheim, Loughborough und Gießen, promovierte Weigel an der Fakultät für Physik und Geowissenschaften der Universität Leipzig. Seit 1994 arbeitet Weigel in leitenden Positionen im Bereich Stadtentwicklung.


Zhen Zhang (M.Sc.)

M.Sc. an der RWTH Aachen in Architektur, Kuratorin der Ausstellung "Planetary Urbanism" im deutschen Pavillon der UN-Habitat-III-Konferenz in Quito, Ecuador. 2015-2017 mitarbeitende Redakteurin der Zeitschrift ARCH + (Zeitschrift für Architektur und Städtebau) Aachen. 2008-2010 Architektin und Projektmanagement der Bambuspavillons der Wanderausstellung "Deutschland und China - Gemeinsam in Bewegung" einschließlich des "Deutsch-Chinesischen Hauses" der Shanghai Weltausstellung EXPO 2010. Seit 2017 Forschungs- und Lehrassistentin in der Abteilung Architekturtheorie an der Fakultät für Architektur, RWTH Aachen.