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Trends in der Stadt- und Regionalentwicklung

IzR 5/2017

Städte und Gemeinden sind von jedem Trend auf irgendeine Art und Weise betroffen. Kommunen müssen neben aktuellen Aufgaben daher auch die Zukunft im Blick haben. Nicht selten aber fehlen ihnen die Mittel, um angemessen auf prognostizierte Trends zu reagieren. Müssen und können sie das überhaupt immer? Wie gehen sie mit widersprüchlichen Trendmeldungen um? Und ab wann ist ein Trend ein Trend? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die aktuelle Ausgabe der Fachzeitschrift "Informationen zur Raumentwicklung" (IzR).

Die Liste der gesellschaftlichen Entwicklungen, die Journalisten, Politiker oder Privatpersonen heutzutage oft leichtfertig als Trends oder gar als Megatrends bezeichnen, ist beinahe endlos. Was genau sie mit "Trend" meinen, bleibt häufig offen. Klar ist: Manche Trends sind kurzlebig, andere hingegen langfristig und vielleicht so relevant, dass sie die Gesellschaft nachhaltig verändern. Globalisierung, Urbanisierung, Klimawandel, Digitalisierung, demografischer Wandel – das sind nur einige wenige von etlichen Schlagwörtern, die Medien, Politik und Öffentlichkeit in der Trend-Diskussion nennen.

Die Suche nach passenden Strategien für oder gegen den Trend beschäftigt auch Politik und Verwaltung der Stadt- und Regionalentwicklung. Bevor sich passende Strategien finden lassen, müssen ein Trend erst erkannt, seine Ursachen ergründet und die Folgen von (Nicht-)Handeln abgeschätzt werden. Das Heft trägt hierzu bei, indem es dem "Trend zum Trend" auf den Zahn fühlt: Wie erkennen die Verantwortlichen auf den unterschiedlichen Handlungsebenen, welche Trends für sie Bedeutung haben und ob und wie sie reagieren können?


Redaktion:
Antonia Milbert (antonia.milbert@bbr.bund.de),
Daniel Regnery, Friederike Vogel