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Mehr Qualität durch Gestaltungsbeiräte

Perspektiven für die Baukultur in Städten und Gemeinden

Hrsg.:

BBSR, BMUBSonderveröffentlichungOktober 2017

Titelseite: Mehr Qualität durch GestaltungsbeiräteQuelle: BBSR, BMUB

Eine neue Publikation des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) in Mitherausgeberschaft des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) bietet erstmals eine Bestandsaufnahme von Gestaltungsbeiräten in Deutschland. Immer mehr Städte richten diese Expertengremien ein, um sich bei architektonisch und städtebaulich wichtigen Bauvorhaben beraten zu lassen. Gestaltungsbeiräte bewerten beispielsweise die architektonische Qualität der Maßnahmen und deren Einbindung in den Stadtraum.

Die Publikation zeigt, dass sich die Zahl der Beiräte seit 1994 mehr als verdoppelt hat – auf derzeit rund 130. Mehr als die Hälfte der Gremien sind in Baden-Württemberg und in Nordrhein-Westfalen aktiv. Sie entstehen vor allem in Großstädten. "Gestaltungsbeiräte beraten die Kommunen nicht nur, um städtebauliche Fehlentwicklungen zu vermeiden. Sie fördern Debatten über gutes Planen und Bauen in den Städten und Gemeinden", sagt BBSR-Expertin Karin Hartmann. "Ihre Einrichtung ist in der Kommune oftmals die Initialzündung, um sich langfristig mit Baukultur auseinanderzusetzen."

Fallbeispiele aus deutschen Kommunen zeigen, wie vielfältig die Expertengremien lokal arbeiten und wie unterschiedlich ihre Zusammensetzung und ihre Tätigkeitsfelder sind. Die Publikation nimmt ebenfalls den Mehrwert der Arbeit von Gestaltungsbeiräten und ihr Wirken in Verwaltung, Politik und Stadtöffentlichkeit in den Fokus. Neben Faktoren, welche die Einrichtung eines Gestaltungsbeirats fördern, stellt die Forschungsarbeit auch die Grenzen und Hemmnisse des Instruments dar. Die Veröffentlichung richtet sich an Fachleute in Kommunalverwaltungen sowie an das Fachpublikum Architektur und Städtebau.

Die 1. Auflage der Publikation wurde von Seiten des Auftragnehmers hinsichtlich aufgetretener Unstimmigkeiten in den gezeigten Kartierungen überarbeitet. Die Karten der Landschaft der Gestaltungsbeiräte wurden um den Gestaltungsbeirat Wiesbaden ergänzt sowie die Verortung des Gestaltungsbeirats Biberach an der Riss angepasst.


Wissenschaftliche Begleitung
Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)
Referat I 7 Baukultur und Städtebaulicher Denkmalschutz
Karin Hartmann Architektin BDA a.O. (karin.hartmann@bbr.bund.de)

Fachliche Begleitung im BMUB
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB)
Referat SW I 6 Baukultur, Städtebaulicher Denkmalschutz
Anne Keßler

Auftragnehmer und Autoren

Arbeitsgemeinschaft:

STUDIO | STADT | REGION, München
Dr. Agnes Förster, Constanze Ackermann

Architekturgalerie München e.V., München
Nicola Borgmann

frei04 publizistik, Stuttgart
Christian Holl

  • kostenfrei zu beziehen beikarin.hartmann@bbr.bund.de
  • Stichwort:Qualität durch Gestaltungsbeiräte
  • ISBN978-3-87994-213-8
  • urn:nbn:de:101:1-2017120720990


Kurzfassung


Inhalt

Einleitung

Forschung

  • Gedankliches Modell der Arbeit von Gestaltungsbeiräten
  • Ebenen des Mehrwerts von Gestaltungsbeiräten
  • Kommunikation und Beteiligung
  • Image und Standortförderung
  • Stadtgestaltung und Alltagsarchitektur
  • Forschungsfragen
  • Methodik
  • Thesen und offene Fragen

Landschaft der Gestaltungsbeiräte

  • Landschaft der Gestaltungsbeiräte auf den ersten Blick
  • Landschaft der Gestaltungsbeiräte auf den zweiten Blick
  • Landschaft der Gestaltungsbeiräte auf den dritten Blick

Empfehlungen

  • Empfehlungen für Kommunen
  • Empfehlungen für Bund, Länder und Verbände
  • Forschungsbedarf für das BBSR

Literatur

Abbildungen


Die Publikation ist Ergebnis des Forschungsprojekts "Perspektiven für die Baukultur in Städten und Gemeinden – Mehr Qualität durch Gestaltungsbeiräte", durchgeführt im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB).
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