Neue Zugänge zum Flächenrecycling
IzR 1.2010
Neues Wohnen auf einer ehemaligen Brache
Über lange Zeit ungenutzte (und ungepflegte) Flächen und Gebäude sind in deutschen Städten keine Seltenheit mehr. Dabei spricht in Zeiten einer "Renaissance der Stadt" viel dafür, diese Flächen neu für das Wohnen, Arbeiten und Einkaufen oder für neue Frei- und Möglichkeitsräume in der Stadt zu reaktivieren und damit zugleich den Flächenverbrauch an den Stadträndern einzudämmen. Von allein geht dies jedoch nicht, daran ändern auch die übers Land verteilten "Leuchtturmprojekte" auf ehemaligen Brachen nichts. Es müssen also neue Zugänge zu einem systematischen Flächenrecycling gefunden und dabei vorhandene Barrieren abgebaut werden. Damit beschäftigt sich dieses Heft, auch mit den Akteuren und Instrumenten in diesem Prozess. An internationalen Beispielen zeigt es darüber hinaus, welche Bedeutung das Flächenrecycling inzwischen auch in anderen Ländern für die Stadtentwicklung hat.
Wissenschaftliche Redaktion:
Dr. Fabian Dosch fabian.dosch@bbr.bund.de
Susanne Glöckner

