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Flächenrecycling in suburbanen Räumen: Regional ökonomische Rahmenbedingungen und Finanzierungsmöglichkeiten

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Die Masse der Brachflächen liegt am Stadtrand und in Streulagen, meist in Konkurrenz zum Standort "Grüne Wiese". Diese Flächen sind ungleich schwerer zu revitalisieren. Gibt es dafür spezielle Finanzierungsinstrumente? Welche Alternativen sind denkbar? Welche Erkenntnisse lassen sich aus der Finanzierungspraxis guter Beispiele ziehen?
Projektlaufzeit: III. Quartal 2004 - II. Quartal 2005

In den suburbanen Räumen Ostdeutschlands existiert eine große und voraussichtlich wachsende Zahl von Brachflächen, deren bauliche Wiedernutzung nicht oder nur mit Einsatz erheblicher öffentlicher Fördermittel zu erreichen ist. Vor dem Hintergrund der ökonomischen Rahmenbedingungen in den ostdeutschen Bundesländern, welche sich durch eine rückläufige Bevölkerungsentwicklung (mit wenigen Ausnahmen), geringere Wirtschaftskraft, stagnierende Wirtschaftsentwicklung, hohe Arbeitslosigkeit und geringere Nachfrage und Kaufkraft von denen der meisten alten Bundesländer nach wie vor erheblich unterscheiden, ist die Hoffnung auf deren weitgehend eigenwirtschaftliche Revitalisierung unrealistisch.

Ziel der Expertise war die Zusammenstellung von Finanzierungsmöglichkeiten zum Flächenrecycling speziell für suburbane Räume, wobei unterschiedliche regionalökonomische Rahmenbedingungen in Ostdeutschland zu berücksichtigen waren.

Bausteine der Untersuchung waren insbesondere

  • eine Kategorisierung von Brachflächen und Grundstücken nach ihrer wirtschaftlichen Verwertbarkeit,
  • eine Übersicht über relevante öffentliche Förderprogramme zum Flächenrecycling Suburbia und alternative Finanzierungsinstrumente,
  • systematische Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen und Finanzierungsmöglichkeiten,
  • die Ermittlung regional differenzierten Handlungsbedarfes sowie Finanzierungsmöglichkeiten für verschiedene Wiedernutzungsmaßnahmen.

Die Untersuchung wurde mit Einzelfallstudien zu finanziell rentierlichen, baulichen und nicht baulichen Wiedernutzungen in Suburbia untermauert.

Das BBR wurde bei der Durchführung des Vorhabens von dem Kompetenzzentrum für Interdisziplinäres Flächenrecycling CiF e.V. Freiberg/Sachsen unterstützt.

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Kontakt

Dr. Fabian Dosch
Referat I 5 - Verkehr und Umwelt

Tel.: +49 228 99401-2307
fabian.dosch@bbr.bund.de

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