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Eigentümerstandortgemeinschaften im Stadtumbau

Konzept

Arbeitsschritte

Im Rahmen des Forschungsfeldes werden Modellvorhaben gefördert, um die Tragfähigkeit, Möglichkeiten und Arbeitsweisen der Eigentümerzusammenarbeit im Stadtumbau und in der Stadtentwicklung zu erproben. Das Forschungsfeld umfasst dabei drei Projektphasen:

  • In der ersten Phase bis Februar 2009 werden vor allem die zu fördernden Modellvorhaben ausgewählt und das Forschungsfeld weiter konkretisiert.
  • In der zweiten Projektphase (März 2009 bis August 2011) werden die Modellvorhaben kontinuierlich wissenschaftlich begleitet. Neben der Beratung steht auch der gegenseitige Erfahrungsaustausch zwischen den Modellvorhaben im Vordergrund. In den einzelnen Modellvorhaben findet jeweils ein Startworkshop statt. Darüber hinaus werden drei Projektwerkstätten für die am Forschungsfeld beteiligten Akteure durchgeführt.
  • In der dritten abschließenden Phase werden die Modellvorhaben im Querschnitt ausgewertet und die Forschungsleitfragen beantwortet. Darauf aufbauend werden schließlich Empfehlungen für die Initiierung und Durchführung von Eigentümerstandortgemeinschaften im Stadtumbau erarbeitet.

Die Ergebnisse werden in einer Abschlussveranstaltung der Fachöffentlichkeit vorgestellt und diskutiert. Wichtige über die Modellvorhaben hinausgehende Spezial- und Vertiefungsthemen werden durch Sondergutachten bearbeitet.

Forschungsleitfragen

Zentrale Forschungsleitfragen des Forschungsfeldes sind:

  • Welchen Beitrag können Eigentümerstandortgemeinschaften im Stadtumbaukontext für die Überwindung von Entwicklungshemmnissen in innerstädtischen Quartieren leisten?
  • Welche Kooperationsformen eignen sich für die jeweiligen städtebaulichen und wohnungswirtschaftlichen Problemlagen, Akteurskonstellationen und Entwicklungsziele?
  • Dürfen private Eigentümer ihr Interesse an einer verbesserten Ertragsperspektive und entsprechenden Maßnahmen auf andere Eigentümer übertragen und eine Mitfinanzierung erzwingen?
  • Welche instrumentellen Lösungen eignen sich für die Arbeit der Eigentümerstandortgemeinschaften?
  • Wie sieht die Bildung von Eigentümerstandortgemeinschaften und deren Arbeit in der Praxis aus, welche Rahmenbedingungen und Einzelschritte sind in der Praxis hemmend oder förderlich und welche Erfolgschancen haben diese auf Dauer? Ist eine Anschubhilfe erforderlich? Wie können Prozesse gestaltet und Konflikte moderiert werden?
  • Welcher Grad des immobilienwirtschaftlichen Problemdrucks muss vorliegen, um die erforderliche Mindestmotivation für die Selbstorganisation zu erzeugen?
  • Wie verhalten sich kooperative Lösungen im Rahmen von Eigentümerstandortgemeinschaften im Verhältnis und gegebenenfalls im Zusammenspiel zu quartiersübergreifenden Aktivierungsstrategien und Beratungsangeboten?
  • Wie verhalten sich kooperative Lösungsansätze in innerstädtischen Fördergebieten der Städtebauförderung zu vergleichbaren Lösungen außerhalb von Fördergebieten?
  • Wie lassen sich bei Eigentümerstandortgemeinschaften Mittel der Städtebauförderung - auch in Bündelung - sinnvoll einsetzen?
  • In welcher Weise eignen sich Eigentümerstandortgemeinschaften zur Erweiterung des städtebaulichen Instrumentariums in der Praxis?

Zusatzinformationen

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Kontakt

Mathias Metzmacher
Referat II 12 - Wohnen und Gesellschaft

Tel.: +49 228 99401-2620
Fax: +49 228 9910 401-2620
mathias.metzmacher@bbr.bund.de

Eva Korinke
Referat II 11 - Wohnungs- und Immobilienmärkte

Tel.: +49 228 99401-1624
eva.korinke@bbr.bund.de

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