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Leitprojekte "Kooperation konkret"

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Im Rahmen des Forschungsfeldes wird in fünf Modellvorhaben die Bündelung von Finanzmitteln zur Förderung der integrierten Stadtentwicklung erprobt. Ziel ist es, die Möglichkeiten für eine Bündelung von Programmen der Städtebauförderung mit anderen Programmen zu analysieren und zu optimieren. Im Fokus stehen darüber hinaus auch die Möglichkeiten, privates Kapital zu aktivieren und alternative Finanzierungsinstrumente zu nutzen.

Ausgangslage

Integrierte Entwicklungskonzepte und die Bündelung verschiedener Förderprogramme sind ein zentraler, programmatischer Anspruch der Städtebauförderung. Die geforderten integrierten Entwicklungskonzepte stellen die Basis für die Koordinierung unterschiedlicher Aktivitäten und die Bündelung verschiedener Förderprogramme vor Ort dar. In der Umsetzung erweist sich der Anspruch der Mittelbündelung aus vielfältigen Gründen jedoch häufig als schwierig. So wird seitens der Programmkommunen und der Quartiersmanager in Stadterneuerungsvorhaben häufig der hohe Aufwand und vergleichsweise geringe Ertrag von Mittelbündelung beklagt. Dies gilt sowohl für den Einsatz ergänzender öffentlicher Förderprogramme bei der Umsetzung von integrierten Konzepten als auch für die Integration privater Mittel in der Stadterneuerung.

Eine systematische Auswertung der Hindernisse bei der Mittelbündelung bzw. Erfolg versprechender Verfahren zur Behebung der Hindernisse liegt bislang nicht vor. Nicht zuletzt vor diesem Hintergrund wurde im Frühjahr 2011 das ExWoSt-Forschungsfeld Leitprojekte "Kooperation konkret" mit fünf Modellvorhaben gestartet, die mit unterschiedlichen Verfahren in unterschiedlichen Schwerpunktthemen bis Herbst 2014 Ansätze der Mittelbündelung erproben. 

Zielsetzung

Zentrales Anliegen des Forschungsfeldes ist es, die Rahmenbedingungen und Chancen für eine Bündelung von Förderprogrammen der Städtebauförderung mit anderen Programmen des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung und anderer Ressorts zu analysieren und geeignete Verfahren für eine verbesserte Bündelung aufzuzeigen. Im Fokus stehen darüber hinaus auch die Möglichkeiten, privates Kapital zu aktivieren und alternative Finanzierungsinstrumente zu nutzen.

Die Modellvorhaben legen bei ihren Vorhaben, die nicht-investive und investive Maßnahmen umfassen, jeweils unterschiedliche inhaltliche Schwerpunkte: Diese reichen von der Gesundheitsförderung über verkehrliche Infrastruktur und Tourismus bis zur Kunst- und Kulturförderung.

Projektbeginn: März 2011

Zusatzinformationen

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Kontakt

Michael Zarth
Referat I 4 - Regionale Strukturpolitik und Städtebauförderung

Tel.: +49 228 99401-2140
michael.zarth@bbr.bund.de

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