Gender Mainstreaming im Städtebau
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Wissenschaftlicher Beirat
Ein Ziel des Projektes ist die Bündelung und Vernetzung von Expertenwissen aus Theorie und Praxis zum Thema Gender Mainstreaming im Städtebau (bundesweites Netzwerk). Zur Zielerreichung wird unter anderem im Rahmen des Projektes ein projektbegleitender Beirat aufgebaut und in die Arbeit eingebunden.
Zu den Aufgaben des Beirates gehört die Beratung bei der Durchführung des Modellvorhabens "Gender Mainstreaming im Städtebau" sowie die Beratung von BMVBW und BBR bei der Implementation von Gender Mainstreaming in weiteren Vorhaben, Forschungs- und Förderprogrammen.
Abbildung: Wissenschaftlicher Beirat
Dieser projekt- und forschungsbegleitende Beirat, der durch das BMVBW berufen wurde, setzt sich aus ausgewählten ExpertInnen aus Theorie und Praxis im Bereich "Gender Mainstreaming im Städtebau" zusammen. Um eine effiziente Arbeit zu gewährleisten, wurde ein relativ kleiner Kreis ausgewählt. Hierbei repräsentieren die Beiratsmitglieder teilweise auch in Doppelrollen folgende Bereiche:
- Städte der alten und neuen Bundesländer, die bereits über Erfahrungen mit der Umsetzung von Gender Mainstreaming in diesem Bereich verfügen,
- mehrere wissenschaftliche Fachdisziplinen,
- das europäische Ausland,
- die Berufsverbände,
- die Kommunalen Spitzenverbände,
- das auf Bundesebene federführende Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ).
Der Beirat tritt in regelmäßigen Arbeitssitzungen zusammen, um die Ergebnisse des Projekts zu diskutieren und zu beraten. An den Sitzungen nehmen zudem regelmäßig VertreterInnen des BMVBW und BBR teil.
Die konstituierende Sitzung, die von Herrn Staatssekretär Tilo Braune (BMVBW) sowie von Dr. Heinrich Mäding, Leiter des Deutschen Instituts für Urbanistik, eröffnet wurde, fand am 30. März in Berlin statt. Im Verlauf des Projektes bis Ende 2005 sind drei weitere Beiratssitzungen vorgesehen, von denen eine als Planungswerkstatt mit den beiden Modellstädten stattfinden wird.
Abbildung: Staatssekretär Braune und Prof. Dr. Mäding
Durch die vielfältigen Tätigkeitsbereiche der Beiratsmitglieder auf Bundes- und Landesebene sowie auch auf kommunaler Ebene erfahren der Prozess und das Forschungsteam kontinuierliche fachliche Anstöße.
Ursel Grigutsch
Stadt Weimar, Leiterin des Stadtentwicklungsamtes Weimar
Dr. Thomas Hauff
Stadt Münster, Amt für Stadtentwicklung und Statistik (Amt 12) der Stadt Münster, Abteilungsleiter strategische Stadtentwicklung
Eva Kail
Stadt Wien, Leiterin der Leitstelle für alltags- und frauengerechtes Planen und Bauen in der Stadtbaudirektion der Stadt Wien
Hilmar von Lojewski
Land Berlin, Leiter der Abteilung II - Städtebau und Projekte der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin
Ursula Neubauer
Stadt Gelsenkirchen, Sprecherin der Kommission "Frauen in der Stadt" des DST; stellvertretende Abteilungsleiterin Referat Stadtplanung
Matthias Frinken
Geschäftsführer der Gesellschaft für Stadterneuerung und Planung mbH, Hamburg und Neuruppin
Dr. Marie-Luis Wallraven-Lindl
Stadt München, Leiterin der Abteilung "Städtebauliche Entwicklungsmaßnahmen und generelle Angelegenheiten der Stadtplanung"
Marianne Weg
Abteilungsleiterin Frauenpolitik im Hessischen Sozialministerium, Wiesbaden
Gudrun Scheithauer
Bonn, Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Referat Gender Mainstreaming

