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Erschließen von Genossenschaftspotenzialen

Forschungen, Heft 126, Hrsg.: BMVBS/BBR, Bonn 2007

Wohnungsgenossenschaften sollen eine größere Bedeutung auf den Wohnungsmärkten und in der sozialen Stadtentwicklung erhalten. Um das Ziel der Bundesregierung umzusetzen, haben das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) und das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) im Rahmen des Experimentellen Wohnungs- und Städtebaus (ExWoSt) im Herbst 2004 das Forschungsvorhaben "Modelle genossenschaftlichen Wohnens: Erschließen von Genossenschaftspotenzialen" initiiert.

Auf der Grundlage der Empfehlungen der Expertenkommission Wohnungsgenossenschaften sollten die besonderen Potenziale von Wohnungsgenossenschaften identifiziert und Chancen für eine Stärkung und weitere Verbreitung des genossenschaftlichen Wohnens aufgezeigt werden. Dazu wurden deutschlandweit 21 Modellvorhaben durchgeführt und wissenschaftlich begleitet. Diese haben verschiedene Wege, Ansätze und Strategien erprobt, mit denen Impulse gegeben werden können für eine Attraktivitätssteigerung des genossenschaftlichen Wohnens für bestehende und neue Zielgruppen, für eine Stärkung des Genossenschaftsgedankens bei der Stadt- und Quartiersentwicklung und für das Schaffen von Strukturen zur Unterstützung junger Wohnungsgenossenschaften.

Bearbeitung:
Klaus Novy Institut, Köln (Auftragnehmer)
Helene Maron, Philip Potter, Angelika Simbriger

Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, Bonn
Barbara Crome, Mathias Metzmacher mathias.metzmacher@bbr.bund.de

Druckversion vergriffen

ISBN 978-3-87994-458-3, urn:nbn:de:0093-FO12607G24

Inhalt

Kurzfassung der Ergebnisse
Abstract

1 Einleitung
1.1 Zum Aufbau des Berichtes

2 Forschungsmethodik
2.1 Methodisches Vorgehen
2.2 Forschungsschwerpunkte
2.3 Aktionsfeld Zielgruppen: Wohnraumversorgung von unterschiedlichen Zielgruppen
2.4 Aktionsfeld Quartier: Leistungen von Genossenschaften zur Quartiersentwicklung
2.5 Aktionsfeld Unterstützungsstrukturen: Rahmenbedingungen und förderliche Strukturen
2.6 Forschungsleitfragen
2.7 Gender Mainstreaming
2.8 Organisation und Ablauf

3 Wohnraumversorgung von Zielgruppen durch Genossenschaften
3.1 Einleitung
3.2 Die traditionelle Zielgruppenpolitik
3.3 Leitbilder einer erneuerten genossenschaftlichen Zielgruppenstrategie
3.4 Fazit

4 Wohnungsgenossenschaften in der Quartiersentwicklung
4.1 Einleitung
4.2 Quartiersbestimmung
4.3 Strategien der Quartiersentwicklung
4.4 Genossenschaftliches Handeln im Quartier
4.5 Genossenschaftliche Potenziale für die Quartiersentwicklung
4.6 Ehrenamtliches Engagement als genossenschaftliche Ressource
4.7 Wohnen Plus: Neue Dienstleistungsangebote für das Quartier
4.8 Anstoßen innovativer Prozesse durch Wohnungs- und Städtebau
4.9 Kooperationen mit Kommunen
4.10 Fazit

5 Rahmenbedingungen und förderliche Strukturen zur Stärkung von Genossenschaften
5.1 Einleitung
5.2 Kommunikation ist alles - aber wie fängt man es an?
5.3 Kooperationen und Dachgenossenschaften
5.4 Beratungsinfrastruktur
5.5 Größtes Hemmnis: Der Nachweis von Eigenkapital

6 Zusammenfassung und Empfehlungen
6.1 Wohnraumversorgung
6.2 Quartiersentwicklung
6.3 Unterstützungsstrukturen
6.4 Empfehlungen

7 Kurzberichte der Modellvorhaben
7.1 Berlin Kreuzberg - Migranten in die Genossenschaft
7.2 Berlin Spandau - Stabile Quartiere durch genosschaftliche Prävention
7.3 Berlin Wedding - In Berliner Quartieren: genossenschaftlich kooperieren!
7.4 Böhlen - Wie man eine neue Zielgruppe erreicht!
7.5 Darmstadt - WohnSinn der Name ist Programm
7.6 Halle - Lebendiges Lutherviertel
7.7 Hamburg Langenhorn - Traditionsgenossenschaft kooperiert mit Wohngruppenprojekt
7.8 Hamburg Marketinginitiative - Entdecke die Nachbarschaft für Dich
7.9 Hamburg und Schleswig Holstein - Gruppe + Grundstück + Beratung = neue eG
7.10 Kiel - Nachbarschaft im Quartier will gelernt sein
7.11 KoopGeno Mitteldeutschland - Netzwerken für genossenschaftliche Kooperationen
7.12 München Frauenwohnen - Eine Wohnanlage von und für Frauen
7.13 München Wogeno - GIMA: Genossenschaftliche Immobilienagentur
7.14 Neumarkt - Genossenschaft: Mittendrin
7.15 NRW Beginenhöfe - Ein Dach für viele Beginenhöfe
7.16 NRW Wohnbund - Dachgenossenschaft ja - aber wie?
7.17 Pinneberg - Gesichertes Wohnen gewonnen
7.18 Solingen - Integration durch selbst bestimmte Nachbarschaft
7.19 Waltershausen - Netzwerk der lokalen Akteure und Ehrenamt: Das A & O der Quartiersentwicklung
7.20 Wiesbaden - Die Mitglieder sind das Kapital der Genossenschaft
7.21 Zwickau - Wohnungsgenossenschaft zwischen Abriss und Aufbau

8 Materialsammlung

Themenbereich Finanzierung
Kapitalsammelstelle zur Verbesserung der Eigenkapitalausstattung


Dauerwohnrecht nach WEG
Wege zur Stärkung der Eigenkapitalbasis

Themenbereich Dachgenossenschaften
Praxisleitfaden

Themenbereich Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
Kommunikationskonzept


Öffentlichkeitsarbeit konkret

Themenbereich Gender Mainstreaming
Expertise: Gender Mainstreaming in der genossenschaftlichen Praxis

Themenbereich Ansprechpartner


Die Veröffentlichung ist ein Ergebnis des Ressortforschungsprojektes "Modelle genossenschaftlichen Wohnens - Erschließen von Genossenschaftspotenzialen".
>> weitere Informationen

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