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Imagefördernde Stadtteile in Metropolräumen

Konzept

Collage verschiedener Fallbeispiele aus Deutschland

Forschungskonzeption

Das Forschungsprojekt umfasste mehrere aufeinander aufbauende Arbeitsschritte (siehe Abbildung: Forschungskonzept). In der ersten Projektphase (Baustein 1) erfolgte die theoretisch-konzeptionelle Vorbereitung der empirischen Primäruntersuchung. Ausgehend von der Analyse des bisherigen Forschungsstands und einer Recherche vergleichbarer Projekte in Deutschland und Europa wurden anschließend unter anderem die Wirkungen der städtebaulichen Großprojekte nach Innen und Außen sowie relevante Zielgruppen anhand von repräsentativen Fallstudien vertiefend untersucht. Eine wesentliche Aufgabe im Vorfeld der eigentlichen Fallanalysen war die Erarbeitung eines Bewertungsrasters und die Aufstellung von Forschungshypothesen.

Auf Basis einer umfassenden Projektrecherche in allen 19 Metropolenkernen erfolgte in Baustein 2 die Auswahl von zehn Fallbeispielen. In Baustein 3, der eigentlichen Primäruntersuchung, erfolgte eine an den Forschungsfragen orientierte Untersuchung und Bewertung dieser Beispielprojekte. Dazu wurden neben Auswertungen von Primär- und Sekundärdaten Expertengespräche, umfassende Begehungen und eine Medienanalyse durchgeführt. In Baustein 4 erfolgten die Auswertung der Fallbeispiele sowie die Beantwortung der projektübergreifenden Forschungsfragen. Im Zentrum standen dabei die Bewertung der Auswirkungen der untersuchten Fallbeispiele auf die Stadtentwicklung sowie die Erarbeitung konzeptioneller Vorschläge zur Optimierung der Planung und Realisierung von zentral gelegenen neuen Quartieren unter Berücksichtigung des städtebaulichen Instrumentariums.

Forschungskonzept

Die schematische Darstellung des Forschungskonzept zeigt die vier Bausteine des Forschungsprojekts  Image fördernde Stadtteile in MetropolräumenSchematische Darstellung des Forschungskonzept
Quelle: GEWOS GmbH, Hamburg

Forschungsleitfragen

Im Rahmen des Forschungsprojektes wurden die Auswirkungen der städtebaulichen Großprojekte auf die Stadtentwicklung in den Metropolenkernen untersucht werden. Folgenden grundlegenden Forschungsfragen wurde dabei nachgegangen:

  • Welchen Beitrag können neue Stadtquartiere zur Aufwertung zentraler Stadtbereiche leisten?
  • Welche Funktionen übernehmen diese Quartiere? Ergänzen sie das lokale (und regionale) Angebotsspektrum oder treten sie in Konkurrenz zu bereits vorhandenen Angeboten?
  • Wie sind die neuen Stadtteile räumlich und funktional in das gesamtstädtische Gefüge und das Zentrensystem eingepasst?
  • In welchem Radius sind Ausstrahlungseffekte zu spüren (innerhalb der Stadt, regional, national oder sogar international)?
  • Durch welche Alleinstellungsmerkmale können sich neue Stadtteile profilieren und zu einer positiven Imagebildung auch über die Stadtgrenze hinaus beitragen?
  • Welche Zielgruppen fühlen sich als Bewohner, Nutzer oder Besucher von neuen Stadtteilen besonders angesprochen?
  • Welche Beiträge werden zur Eindämmung der Suburbanisierung geleistet?

Zusatzinformationen

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Kontakt

Dr. Brigitte Adam
Referat I2 - Stadtentwicklung

Tel.: +49 228 99401-2325
brigitte.adam@bbr.bund.de

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