Zahlungsschwierigkeiten von Wohneigentümern
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Vor dem Hintergrund der steigenden Zahlen von Zwangsversteigerungsverfahren
untersucht die Studie, wie verhindert werden kann, das Haushalte durch den Erwerb einer Wohnimmobilie in Zahlungsschwierigkeiten geraten bzw. diese behoben werden können.
Projektlaufzeit: Dezember 2001 - Oktober 2002
Wohneigentum ist im Kontext alternativer Anlagenformen eine Anlagenmöglichkeit, die neben Spareinlagen und Rentenpapieren das geringste Investitionsrisiko aufweist. Beim Vergleich der Renditen liegt Wohneigentum jedoch vor den anderen Alternativen und erfährt zudem bei den Haushalten in Deutschland eine hohe Akzeptanz. Wohneigentum spielt daher in der privaten Altersvorsorge eine herausragende Rolle. In den letzten Jahren haben immer wieder Medienmeldungen über steigende Zahlen von Zwangsversteigerungsverfahren Unsicherheiten erzeugt, inwiefern auch heute noch selbstgenutztes Wohneigentum als sichere Kapitalanlage gelten kann.
In diesem Zusammenhang ist Ziel dieser Studie,
- die Zahl von Zwangsversteigerungen bei selbstgenutztem Wohneigentum zu erheben,
- die Ursachen der Zahlungsschwierigkeiten der Eigentümer sowie
- den Umgang der Finanzierungsinstitute mit aufgetretenen Leistungsstörungen der Eigentümer zu untersuchen und daraus
- Empfehlungen zur Prävention und Sanierung von Zahlungsschwierigkeiten bei selbstnutzenden Wohneigentümern abzuleiten.
Die Untersuchung hat gezeigt, dass der Erfolg von Konzepten zur Behebung der Zahlungsschwierigkeiten selbstnutzender Wohneigentümer an verschiedene Grundvoraussetzungen gebunden ist und durch verschiedene Faktoren gefördert werden kann.
Bei der Durchführung des Vorhabens wurde das BBR und das BMVBW von der InWIS Forschung und Beratung GmbH, Bochum unterstützt.
