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Stadtumbau - die Fortsetzung - IzR 7.2009

Die Autoren

Dr.-Ing. Manfred Fuhrich

Referatsleiter "Stadtentwicklung" im Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR). 1971-1976 Studium der Architektur und der Stadt- und Regionalplanung an der Technischen Universität Berlin, Trainee in der Unternehmensgruppe Neue Heimat; 1981-1986 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Technischen Universität Hamburg Harburg, Arbeitsbereich Werterhaltung und Stadterneuerung; 1983 Promotion ("Wohnungsversorgung als sozialer Auftrag"). Seit 1986 im BBSR (BBR, BfLR).

Arbeitsschwerpunkte: Experimenteller Wohnungs- und Städtebau (ExWoSt), u.a. Großwohnsiedlungen, Wohnen im Alter, ökologisches Bauen, Städtebauliche Qualitäten, Städte der Zukunft, indikatorengestützte Erfolgskontrolle nachhaltiger Stadtentwicklung, Stadtumbau, Zwischennutzung, Infrastruktur, Quartiersentwicklung, Stadtquartiere für Jung und Alt.

Veröffentlichungen (Auwahl):

  • Stadtquartiere im Umbruch - Fazit in zehn Kernsätzen. In: Stadtquartiere im Umbruch. Bonn: BMVBS/BBR 2008 (Sonderveröffentlichung)
  • Parole "Nachhaltigkeit" - "vom Kopf auf die Füße stellen". In: Selle, Klaus: Planung neu denken. Aachen 2005
  • Städte der Zukunft - Kompass für den Weg zur Stadt der Zukunft. Bonn: BBR 2004 (Sonderveröffentlichung)
  • Stadt retour - Dimensionen und Visionen der "schlanken Stadt". In: Informationen zur Raumentwicklung (2003) Heft 10/11, S. 589-604
  • Zukunft findet Stadt - Strategien und Indikatoren nachhaltiger Stadtentwicklung. Bonn: BBR 2003. = Werkstatt: Praxis 6/2003
  • Leitplanken für den Kurs zur Stadt von morgen. In: Raumplanung 100 (2001)
  • Wohnungsversorgung als sozialer Auftrag (Dissertation). Berlin 1984. = Arbeitshefte des Instituts für Stadt und Regionalplanung der Technischen Universität Berlin, Heft 32


Foto: Dr. Hans-Peter Gatzweiler

Dr. Hans-Peter Gatzweiler

Leiter der Abteilung I "Raumordnung und Städtebau" im Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR). Nach dem Studium zum Diplom-Geographen mit den Nebenfächern Städtebau und Statistik seit 1972 im Bereich der räumlichen Forschung und Planung tätig; 1974 Promotion (Dr. rer.nat) zum Thema "Zur Selektivität interregionaler Wanderungen". Arbeitsschwerpunkte im Rahmen der beruflichen Tätigkeit: Analysen und Prognosen zur Raum- und Stadtentwicklung in Deutschland (Laufende Raum- und Stadtbeobachtung) sowie darauf gestützte wissenschaftliche Politikberatung.

Auswahl wichtiger aktueller Veröffentlichungen:

  • Raumentwicklung ist Stadtentwicklung ist Raumentwicklung. In: Raumforschung und Raumordnung 66 (2008) Heft 2, S. 139-151 (mit R. Kaltenbrunner)
  • Bedeutung und Entwicklung von Stadt und Land. In: Ländlicher Raum: Rundbrief der Agrarsozialen Gesellschaft 58 (2007) Heft 5/6, S. 21-25 (mit A. Milbert)
  • Herausforderungen deutscher Städte und Stadtregionen: Anforderung an eine nationale Stadtpolitik. In: Stadt und Bahn. DASL-Jahrestagung 2006 in Ulm. - Berlin 2007, S. 209-216
  • Leitbilder in der Praxis: Impulse zur Umsetzung durch Modellvorhaben der Raumordnung. In: Informationen zur Raumentwicklung (2006) Heft 11/12, S. 677-691
  • Umbau statt Zuwachs: Siedlungsentwicklung und öffentliche Daseinsvorsorge im Zeichen des demographischen Wandels. Hrsg.: Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung; Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung. - Berlin 2006
  • Demographischer Wandel: Modellvorhaben der Raumordnung als Handlungsfeld des Bundes. In: Raumforschung und Raumordnung 62 (2004) Heft 2, S. 133-148 (mit M. Kocks)
  • Schrumpfende Städte in Deutschland?: Fakten und Trends. In: Informationen zur Raumentwicklung (2003)
    Heft 10/11, S. 557-574 (mit K. Meyer und A. Milbert)
  • Räumliche Integration von Ausländern und Zuwanderern. In: Informationen zur Raumentwicklung (2002) Heft 8, S. 397-414 (mit F. Böltken und K. Meyer)


Evi Goderbauer

Stadtplanerin mit Studium der Stadt- und Regionalplanung in Berlin und städtebaulichem Referendariat in Düsseldorf. Seit 2002 Projektleiterin im Referat Stadtentwicklung des BBSR mit Arbeitsschwerpunkten zu nachhaltiger Stadt- und Stadtteilentwicklung, städtebaulichen Konzepten und Stadtumbau.

Veröffentlichungen:

  • Stadtumbau - Eine Daueraufgabe mit neuen Herausforderungen. Themenheft. Informationen zur Raumentwicklung (2003) Heft 10/11 (wiss. Redaktion)
  • Stadtumbau West - Pilotstädte am Start. In: Informationen zur Raumentwicklung (2003) Heft 10/11 (mit M. Karsten)
  • Stadtumbau und Flächenrecycling - eine europaweite Aufgabe in Strukturkrisestädten. In: Mehrwert für Mensch und Stadt: Flächenrecycling in Stadtumbauregionen. Bonn, Freiberg 2006. = Publikation des BMBF-Förderprogramms REFINA
  • Qualität durch Freiraum - Beispiele aus dem ExWoSt-Forschungsfeld Stadtumbau West. In: Landschaftsarchitekten (2007) Heft 4 (mit M. Karsten)
  • Eigentümer, Finanzierung und städtebauliche Instrumente in den westdeutschen Stadtumbau-Pilotkommunen - Auswertungen aus dem ExWoSt-Forschungsfeld Stadtumbau West. In: Das Taschenbuch für den Wohnungswirt. Hamburg 2008 (mit K. Baumann, M. Karsten)


Foto: Marion Kamp-Murböck

Marion Kamp-Murböck

Dipl.-Ing. Stadtplanerin AKNW, seit 2007 geschäftsführende Gesellschafterin der StadtRaumKonzept GmbH. Von 1999 bis 2006 Mitarbeiterin des Instituts für Landes- und Stadtentwicklungsforschung des Landes NRW (ILS NRW - heute ILS gGmbH). Hauptaufgabe war die wissenschaftliche und organisatorische Programmbegleitung des Programms Soziale Stadt NRW im Auftrag des NRW-Stadtentwicklungsministeriums und des Städtenetzes Soziale Stadt NRW.

Arbeitsschwerpunkte: Integrierte Stadtteilerneuerung in den Programmkontexten Soziale Stadt und Stadtumbau West und Evaluation von Stadtentwicklungsprozessen. U.a. Beratung von Kommunen und lokalen Akteuren bei der Entwicklung von Handlungskonzepten, Durchführung des Vor-Ort-Managements zur Umsetzung der Handlungsstrategien, Unterstützung bei Prozessen der Selbstevaluation bzw. Durchführung von externen Evaluierungen.

Veröffentlichungen:

  • Demographische Entwicklung in NRW. In: Demographischer Wandel in Nordrhein-Westfalen. Hrsg.: Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung des Landes NRW (ILS NRW). Dortmund 2007, S. 7 ff. (mit W. Grüber-Töpfer, B. Mielke)
  • Soziale Stadt und Stadtumbau West. In: Demographischer Wandel in Nordrhein-Westfalen. Hrsg.: Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung des Landes NRW (ILS NRW). Dortmund 2007, S. 106 ff. (mit S. Kürpick, E. Sucato, B. Wuschansky
  • Soziale Stadt NRW. Wo Stadtteilerneuerung Zukunft macht. Hrsg.: Ministerium für Bauen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen. Düsseldorf 2007
  • Impulse durch den Stadtumbau. In: BundesBauBlatt (2009) Heft 5 (mit C. Schäfer, A. Schulitz, T. Heitkamp)
  • Impulse durch den Stadtumbau. Fortschrittsuntersuchung zum ExWoSt-Stadtumbau West. In: DeutscheBauZeitschrift (2009) Heft 5 (mit T. Heitkamp, C. Schäfer, A. Schulitz)


Martin Karsten

Mitinhaber des Planungs- und Beratungsbüros FORUM GmbH in Oldenburg (seit 1999), wo er bereits seit 1992 als Projektleiter tätig und seitdem mit umfangreichen Forschungs- und Beratungsaufgaben in einer Vielzahl von Themenbereichen der Stadt- und Regionalentwicklung befasst ist. Im Rahmen seiner Auftragsbearbeitung verbindet er in der Regel gutachterliche Arbeiten mit Prozesssteuerung und Moderation. Zwischen 2002 und 2008 war er Projektleiter der Forschungsagentur Stadtumbau West, die die 16 Pilotvorhaben im ExWoSt-Forschungsfeld Stadtumbau West ausgewertet hat. Seit 2008 ist er Projektleiter der Bundestransferstelle Stadtumbau West, die einen Teil der Begleitforschung zum Städtebauförderungsprogramm Stadtumbau West darstellt. Im Stadtumbau Ost hat er als Unterauftragnehmer an der Evaluation des Programms mitgewirkt. Konkrete kommunale Beratung im Stadtumbau leistet er aktuell u.a. bei der Gründung einer Eigentümerstandortgemeinschaft in Bremerhaven-Lehe.


Foto: Dr.-Ing. Heike Liebmann

Dr.-Ing. Heike Liebmann

Stadtplanerin, Leiterin der Forschungsabteilung „Regenerierung von Städten“ am Leibniz-Institut für Regionalentwicklung und Strukturplanung (IRS) in Erkner, wo sie seit 1992 tätig ist und seitdem zahlreiche Forschungsprojekte zur Stadtentwicklung vor allem in Ostdeutschland geleitet hat. Parallel dazu ist sie seit 2004 Projektleiterin der Bundestransferstelle Stadtumbau Ost, dem programmspezifischen Kompetenzzentrum zur fachlichen Begleitung des Programms Stadtumbau Ost. 2004 promovierte sie an der Universität Dortmund zum Thema „Strategien und Steuerungsinstrumente für Großwohnsiedlungen im Stadtumbauprozess“.

Forschungsschwerpunkte: wohnungswirtschaftliche und stadtentwicklungspolitische Fragen des Stadtumbaus, Stadtpolitik und Regenerierungsansätze für Städte im Strukturwandel, Kreativität und Innovation in der Stadtentwicklung.

Veröffentlichungen (Auswahl):

  • Schrumpfende Klein- und Mittelstädte: russische und deutsche Untersuchungen. - Ivanovo 2007. = Schriftenreihe Stadt- und Regionalentwicklung der Staatlichen Universität Ivanovo (Russland), Heft 1 (Herausgeberin, gemeinsam mit B. Babaev)
  • 2. Statusbericht: 5 Jahre Stadtumbau Ost - eine Zwischenbilanz. Hrsg.: Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung. Berlin 2007 (mit B. Glöckner, U. Hagemeister, C. Haller)
  • Der Stadtumbau Ost am Ende des ersten Programmzyklus. In: Taschenbuch für die Wohnungswirtschaft. Hamburg 2007, S. 419-430
  • Strategies for urban regeneration - the transformation of cities in Northern England and Eastern Germany. In: German Annual of Spatial Research and Policy. Restructuring Eastern Germany. Berlin, Heidelberg 2007 (mit M. Kühn)
  • Genese, Stand und Perspektive der Großsiedlungen in Ostmitteleuropa. In: Informationen zur Raumentwicklung (2006) Heft 3/4, S. 215-224 Download (pdf/335-KB)
  • Von sozialistischen Wohnkomplex zum Problemgebiet? Strategien und Steuerungsinstrumente für Großsiedlungen im Stadtumbauprozess in Ostdeutschland. Dortmund 2004
  • Städtische Kreativität – Potenzial für den Stadtumbau? Erkner, Darmstadt 2003 (Herausgeber, mit T. Robischon)


Antonia Milbert

Diplom-Agraringenieurin (Universität Hannover); seit 1992 Mitarbeiterin im Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) bzw. den Vorgängerinstitutionen, zunächst im Referat "Grundsatzfragen der Raumordnung", seit 1998 im Referat "Stadt- und Raumbeobachtung".

Arbeitsschwerpunkte: Zeitreihen in der Laufenden Raumbeobachtung, regionale Genderindikatoren, Indikatorensysteme allgemein, Indikatoren der nachhaltigen Raumentwicklung.

Ausgewählte Veröffentlichungen:

  • Gender-Index. Kooperationsprojekt von BBR und Hans-Böckler-Stiftung, 2008 (Gender-Index) (Projl. mit K. Meyer)
  • Women - Men - Spaces: Disparities in regional living conditions for men and women in Germany. In: Regionale trender, Oslo (2007) 2, S. 33-45 (mit K. Meyer).
  • Bedeutung und Entwicklung von Stadt und Land. In: Ländlicher Raum: Rundbrief der Agrasozialen Gesellschaft. 58 (2007), Heft 5/6 , S. 21-25 (mit H.-P. Gatzweiler)
  • Frauen - Männer - Räume. Geschlechterunterschiede in den regionalen Lebensverhältnissen. Bonn: BBR 2007. = Berichte, Band 26 (Projl. mit K. Meyer)
  • IKZM-relevante Indikatoren zur Messung des Zustandes und einer nachhaltigen Entwicklung der Küste in Deutschland. In: Informationen zur Raumentwicklung (2007) Heft 5, S. 313-319 (mit M. Schmidt)
  • Regionale Disparitäten in den Erwerbsmöglichkeiten. Grund genug für eine ausgleichsorientierte Raumordnungspolitik? In: Informationen zur Raumentwicklung (2006) Heft 6/7, S. 317-324 (mit H.-P. Gatzweiler)
  • Transformation in Rural Areas of Germany. In: Geographische Rundschau - International Edition 1 (2005) No.1, S. 23-29


Carsten Schäfer

Dipl.-Ing. Stadtplaner AKNW, in der Geschäftsführung der PLANUNGSGRUPPE STADTBÜRO. Von 2001 bis 2003 verantwortlich für das Handlungsfeld Einzelhandel im Projekt Stadtentwicklung im Dialog in der Stadtverwaltung Leverkusen, davor von 1997 bis 2001 wissenschaftlicher Mitarbeiter in einem Stadtplanungsbüro in Dortmund.

Arbeitsschwerpunkte: Integrierte Stadterneuerung in den Förderkulissen Soziale Stadt und Stadtumbau West (Erarbeitung von Handlungskonzepten, Gutachten und Untersuchungen sowie Durchführung des Vor-Ort-Managements zur Umsetzung der Handlungsstrategien)

Veröffentlichungen:

  • Vernetzen als Handlungsmaxime, Förderung lokaler Beschäftigung und Ökonomie durch das Büro für Wirtschaftsentwicklung Bismarck/Schalke-Nord. In: vhw Forum Wohnen und Stadtentwicklung (2005) Heft 1 (mit S. Wewer)
  • Impulse durch den Stadtumbau. In: BundesBauBlatt (2009) Heft 5 (mit A. Schulitz, T. Heitkamp, M. Kamp-Murböck)
  • Impulse durch den Stadtumbau. Fortschrittsuntersuchung zum ExWoSt-Stadtumbau West. In: DeutscheBauZeitschrift (2009) Heft 5 (mit T. Heitkamp, M. Kamp-Murböck, A. Schulitz)


Frank Schlegelmilch

Dipl.-Ing. Raumplanung, Stadtplaner AK Bremen. Mitinhaber des Büros BPW baumgart+partner, Stadt- und Regionalplanung, Bremen. Studium der Raumplanung an der Universität Dortmund und Urban Design an der University of Liverpool, England. Qualifikation zum Fachmann für Geografische Informationssysteme in Hamburg. Nach Tätigkeiten in verschiedenen Planungsbüros seit 2002 bei BPW baumgart+partner, Bremen.

Arbeitsschwerpunkte: Stadtforschung, Stadtentwicklungsplanung, Prozessgestaltung

Veröffentlichungen:

  • Neue Impulse für interkommunale Interaktionen. Der MORO-Wettbewerb "kommKOOP". In: RaumPlanung (2007) Heft 134, S. 189-193 (mit S. Baumgart, A. Stefansky)
  • Nutzung "auf Probe". Zwischennutzungen als strategisches Instrument der Stadtentwicklung. In: Landschaftsarchitekten (2007) Heft 4, S. 6-8 (mit S. Baumgart)
  • Zwischennutzungen und Nischen im Städtebau als Beitrag für eine nachhaltige Stadtentwicklung. Bonn: BBR 2008. = Werkstatt: Praxis, Heft 57

Weitere Projekte unter www.bpw-baumgart.de

Zusatzinformationen

Titelblatt: Informationen zur Raumentwicklung

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