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Bildung, Arbeit und Sozialraumorientierung - IzR 2/3.2010

Die Autoren

Prof. Dr. Monika Alisch

Stadt- und Regionalsoziologin, Professorin für sozialraumorientierte Sozialarbeit/Gemeinwesenarbeit, Sozialplanung und Soziologie im Fachbereich Sozialwesen an der Hochschule Fulda und Studiengangsleiterin des Mastersstudiums "maps - Sozialraumentwicklung und -organisation". Aktuell forscht sie in Praxisforschungsprojekten zur Sozialraumorganisation und Gesundheitsinformation und zur Initiierung und Stützung von Netzen der Selbstorganisation älterer Migranten in deutschen Städten (Amiqus); Integration in Klein- und Mittelstädten.

Themenschwerpunkte: Soziale Ungleichheit, Governance, soziale Stadtentwicklung, Integration und Partizipation.

Zahlreiche Veröffentlichungen, u.a.:

  • Wissensbaustein "Sozialraumorientierung". In: Koordinierende Prozessbegleitung in der Sozialen Arbeit. Hrsg.: P. Gromann. - München 2009. = Handlungskompetenzen in der Sozialen Arbeit, Band 2
  • Kompetenzen im Sozialraum. Sozialraumentwicklung und -organisation als transdisziplinäres Projekt. - Opladen, Farmington Hills 2008 (Herausgeberin, mit M. May)
  • Empowerment und Governance: Interdisziplinäre Gestaltung in der sozialen Stadtentwicklung. In: Die Stadt in der sozialen Arbeit. Ein Handbuch für soziale und planende Berufe. Hrsg.: D. Baum. - Wiesbaden 2007, S. 305-315
  • Die solidarische Stadt. - Frankfurt/Main 1993 (mit J.S. Dangschat)
  • Armut und soziale Integration. Strategien sozialer Stadtentwicklung und lokaler Nachhaltigkeit. - Opladen 1998


Frauke Burgdorff

Dipl.-Ing. Raumplanung. Seit 2006 betreut sie als Vorstand der Montag Stiftung Urbane Räume gAG in Bonn Projekte an den Schnittstellen von Bildung, Wohnen und Stadterneuerung. Vorher war sie unter anderem am Europäischen Haus der Stadtkultur Gelsenkirchen, bei der Regionale 2008 Agentur Aachen und im Sekretariat für Zukunftsforschung Gelsenkirchen tätig.


Foto: Dr. Sven Fries

Dr. Sven Fries

Geschäftsführer des Büros "Stadtberatung Dr. Sven Fries" (www.stadtberatung.info). Magisterstudium an der Universität Stuttgart in Politik- und Sportwissenschaften; Aufbaustudiengang an der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften in Speyer; Promotion (Dr. rer. pol) zum Thema "Evaluation integrierter Stadtentwicklungsplanung" an der Universität Stuttgart. Tätigkeit im Bereich Fortbildung für die Stiftung "Deutsches Forum für Kriminalprävention".

Arbeitsschwerpunkte: Beratertätigkeit, Bürgerbeteiligung, wohnungswirtschaftliche Fragestellungen, Evaluation, EU-Förderung, Bildungsmanagement, Soziale Stadtentwicklung, Gender Mainstreaming, Kriminalprävention

Ausgewählte Veröffentlichungen:

  • Programm Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes (ProPK): Qualitätssicherung in der Polizeiarbeit - Arbeitshilfe für Planung, Durchführung und Bewertung von Projekten. - Stuttgart 2009 (Mitarbeit und Übernahme von Textteilen)
  • Methodik und Evaluation. Erfahrungen und Ergebnisse aus dem Praxisworkshop. In: Forum Kriminalprävention (2007) 4, S.34-35
  • Evaluation integrierter Stadtteilentwicklungsplanung am Beispiel des Städtebauförderprogramms Soziale Stadt. Eine sozialwissenschaftliche Fallstudie (Dissertation). - Tübingen 2006
    elib.uni-stuttgart.de/opus/volltexte/2006/2685/index.html
  • Fries, Sven: Soziale Stadt und Jugendhilfeplanung. In: Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung in Rheinland-Pfalz: Armutsprävention und Jugendhilfeplanung. Mainz 2006, S. 74-89.
  • Fries, Sven: Zur Evaluation des Programms Soziale Stadt: In: Greiffenhagen, Sylvia/Neller, Katja (Hrsg.): Praxis ohne Theorie? Wissenschaftliche Diskurse zum Bund-Länder-Programm Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf - die Soziale Stadt. Wiesbaden 2006, S. 77-94.
  • Fries, Sven: Qualitätssicherung durch Evaluation in der Sozialen Stadt. In: Deutsches Jugendinstitut: Governance-Strategien auf kommunaler Ebene. Lokale Netzwerke und kommunalpolitische Steuerung. Halle 2005, S. 31-41.


Anke Gorres

Diplom-Wirtschaftsingenieurin, Referentin bei der EG DU Entwicklungsgesellschaft Duisburg mbH. Nach dem Studium der Logistik in Bremerhaven arbeitete sie zunächst als Industrieplanerin bei AGIPLAN Mülheim/Ruhr und war von 1985 bis 1995 als Gesellschafterin und Mitgeschäftsführerin der sbp Gesellschaft für ökologische und sozialverträgliche Betriebs- und Politikberatung mbH in Essen tätig. Erfahrungen im Bereich der sozio-ökonomischen Forschung und Unternehmensberatung für kleine und mittlere Unternehmen führten sie 1995 zur EG DU. Hier brachte sie ihre Arbeitsschwerpunkte in den Aufbauprozess zur Förderung der Lokalen Ökonomie in Stadtteilen mit besonderem Entwicklungsbedarf ein und setzte als Projektleiterin verschiedene integrierte Projekte mit ökonomischen Zielsetzungen um. Außer am Projekt "Lokale Ökonomie Marxloh" arbeitet sie derzeit an den EG DU-Projekten Grüngürtel Duisburg-Nord (Gewerbeverlagerungen und Aufwertung von Gewerbeimmobilien im Rahmen des Stadtteilrückbaus Bruckhausen) und dem ebenfalls BIWAQ-geförderten Projekt "Mikrofinanzierung für Quartiere" (Aufbau des Mikrofinanzsystems in Duisburg)

Veröffentlichungen/Vorträge:

  • Ethnische Ökonomie in Duisburg - von der Stadtteilwirtschaft zur gesamtstädtischen Wirtschaftskraft. In: Fit für die Zukunft: Starke Städte und Regionen durch Europäische Strukturfondsförderung 2007-2013, agiplan, Internationale Auftaktkonferenz 29./30.8.2006 in Bonn
  • Förderung von Gewerbe und Beschäftigung vor Ort. Difu-Seminar "Lokale Ökonomie in benachteiligten Stadtteilen", 19./20.11.2007 in Berlin


Frederick Groeger-Roth

Diplom-Soziologe, Projektleiter "Sozialräumliche Prävention in Netzwerken" im Landespräventionsrat Niedersachsen. Bis 2009 war er im Ehrenamt Zweiter Vorsitzender der BAG Soziale Stadtentwicklung und Gemeinwesenarbeit, zuvor bis 2008 Referent für Soziale Stadtentwicklung der Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Soziale Brennpunkte Niedersachsen e.V. sowie Geschäftsführer der Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Soziale Stadtentwicklung und Gemeinwesenarbeit e.V.

Arbeitsschwerpunkte u.a.: Sozialraumentwicklung, Evaluation, Gewalt- und Kriminalprävention


Foto: Orhan Güles

Orhan Güles

Diplom-Geograph, Projektleiter im BBSR, Referat "Regionale Strukturpolitik und Städtebauförderung". Nach Studienabschluss 2002 zunächst Mitarbeiter im dortmund-project (Wirtschaftsförderinitiative Stadt Dortmund), 2004 bis 2006 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Wirtschafts- und Sozialgeographie der Ruhr-Universität Bochum.

Arbeitsschwerpunkte: sozialraumorientierte Arbeitsmarktpolitik, ESF-Förderung in der sozialen Stadtentwicklung, Soziale Stadt, lokale Ökonomie, Integration von Migranten.

Veröffentlichungen (Auswahl):

  • Zukunftsperspektiven urbaner Brachflächen. Wahrnehmung, Bewertung und Aneignung durch türkische Migranten im nördlichen Ruhrgebiet. In: Berichte zur deutschen Landeskunde, Band 82 (2008) Heft 3, S. 267-284 (mit S. Piniek und G. Prey)
  • Place-making and "green" reuses of brownfields in the Ruhr. In: Tijdschrift voor Economische en Sociale Geografie 99 (2008) No. 3, S. 316-328 (mit M. Franz und G. Prey)
  • Non-viable brownfield sites and the potentials of urban-industrial woodlands in the Ruhr. In: Proceedings of CABERNET 2007. The 2nd International Conference on Managing Urban Land. Hrsg.: CABERNET. - Stuttgart 2007, S. 363-371 (mit M. Franz und G. Prey)
  • Stadtnatur. Wahrnehmung und Nutzung durch türkische Migranten. In: Industriewald als Baustein postindustrieller Stadtlandschaften – interdisziplinäre Ansätze aus Theorie und Praxis am Beispiel des Ruhrgebietes. Hrsg.: K.-H. Otto. - Bochum 2007, S. 67-84. = Materialien zur Raumordnung, Band 70 (mit S. Piniek und G. Prey)
  • Neue Wälder auf alten Industrieflächen. Bedeutung und Wahrnehmung neuer Stadtnatur. In: NABU-Living 2010 (www.nabu.de) (mit G. Prey)


Dr. Monika Herrmann-Lobreyer

Dipl.-Geographin, Forschungskoordinatorin im Institut für Angewandte Forschung der Hochschule für Technik Stuttgart (HFT). Unter anderem leitet sie die Forschungsarbeit im Modellvorhaben "Bildung als Standortfaktor" der Nationalen Stadtentwicklungspolitik und Projekte der energiegerechten Stadtentwicklung.


Foto: Birgit Klein

Birgit Klein

Diplom-Pädagogin, seit 1998 wissenschaftliche Mitarbeiterin der Sozialforschungsstelle Dortmund. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Lernen und Berufliche Bildung (u.a. Koordination der "Lernenden Region Dortmund"); Berufsorientierung und Übergangsprobleme von Jugendlichen (Schule - Ausbildung - Beruf); Regionales Übergangsmanagement (u.a. Leitung des Dortmunder Projekts "Zeitgewinn-Agentur" im Rahmen des BMBF-Programms "Perspektive Berufsabschluss", Förderlinie 1: Regionales Übergangsmanagement).

Veröffentlichungen:

  • Die Lernenden Regionen in NRW. Ergebnisse und Impulse für die Bildungspraxis. - Bielefeld 2008 (Herausgeberin, mit U. Wohlfart)
  • Paradigmenwechsel in der Arbeitsmarktpolitik - Auswirkungen auf Kommunen. In: Beschäftigung in Kommunen - wie geht es weiter? Dokumentation einer Konferenz in Göttingen am 17. und 18. Juni 2003. Hrsg.: B. Nägele, N. Pagels. - Göttingen 2004, S. 10-19


Dr. Gertrud Kühnlein

Sozialwissenschaftlerin, seit 1979 wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Sozialforschungsstelle Dortmund. Die Schwerpunkte ihrer Forschungs- und Beratungstätigkeit liegen in den Bereichen Berufliche Aus- und Weiterbildung; Berufsorientierung und Übergangsprobleme von Jugendlichen (Schule - Ausbildung - Beruf); Kommunale Koordinierung des lokalen Übergangsmanagements und Modernisierung des Sozialstaats (öffentliche Verwaltung, Verbände).

Veröffentlichungen:

  • Das berufliche Übergangssystem in Bremen - Erfahrungen mit dem Instrument Einstiegsqualifizierung (EQ). - Bremen 2009
  • Politische Gestaltung des kommunalen Übergangsmanagements an der Passage von der Schule in die Arbeitswelt. Dokumentation eines Expertenworkshops der Universität Duisburg-Essen, der Sozialforschungsstelle Dortmund und der Friedrich-Ebert-Stiftung am 18. Juni 2008 in Dortmund.- Dortmund 2009 (Herausgeberin, mit R. Dobischat)
    library.fes.de/pdf-files/wiso/06494.pdf



Monika Neumaier

Dipl. Supervisorin, Geschäftsführerin der kommunalen Ausbildungs- und Beschäftigungsgesellschaft ZAUG Gießen und Projektleiterin BIWAQ im Soziale-Stadt-Programmgebiet Gießen.

Arbeitsschwerpunkt u.a.: Projektentwicklung SGB II-Eingliederungsmanagement



Foto: Dr. Konstantin von Normann

Dr. Konstantin von Normann

Diplom-Oecotrophologe, seit 2009 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur für Haushalts- und Konsumökonomik der Universität Bonn, davor wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Ökonomische Bildung der Universität Münster (2005-2009) sowie Assistententätigkeiten in einer kirchlichen Stiftung und einem Internationalen Verband (2004-2005). Studium der Ernährungs- und Haushaltswissenschaft mit Vertiefung zu ökonomischen und sozialen Fragestellungen in Privathaushalten, Nonprofit- und Forprofit-Unternehmen an der Universität Bonn und Promotion zum Dr. oec.-troph. an der Abteilung Wirtschaftssoziologie der Universität Bonn (2003).

Forschungsschwerpunkte (empirische und theoretische Forschung): Management in Privathaushalten und Nonprofit-Organisationen, Armutsprävention, Selbstwirksamkeitserleben/Kohärenzgefühl, Lebensstile und Konsumverhalten junger Menschen.

Ausgewählte Veröffentlichungen

  • Alltags- und Lebensbewältigungskompetenz, wichtiger denn je?! Zur aktuellen Relevanz von Alltagskompetenzvermittlung. In: FrauenIMPULSE, Informationen des Landesfrauenrates Niedersachsen (2007) Heft 2, S. 13-15 (mit A. Niehage)
  • Home Economics Education supporting a healthier and sustainable teenage life style choice. In: Global Sustainable Development: A Challenge for Consumer Citizens. Hrsg.: IFHE Programme Committee Consumer Issues and Family Resource Management
    E-book 2008; www.educationforsustainabledevelopment.org
  • Zeitver(sch)wendung junger Menschen. Befunde und Perspektiven für Haushaltswissenschaft und hauswirtschaftliche Bildung. In: Hauswirtschaft und Wissenschaft 53 (2005) Heft 4, S. 191-195


Gabriele Steffen

Geschäftsführerin Weeber+Partner, Institut für Stadtplanung und Sozialforschung, Stuttgart/Berlin; Leitung zahlreicher Forschungs-, Planungs- und Beteiligungsprojekte vor allem für öffentliche Auftraggeber (Bundes- und Landesministerien, Kommunen, Verbände, Stiftungen); Erste Bürgermeisterin a.D. (Tübingen 1990-1998); davor Projektleiterin internationaler und interkultureller Projekte am Deutschen Institut für Fernstudien an der Universität Tübingen. Zahlreiche kleinere und größere Publikationen.

Arbeitsschwerpunkte: fachübergreifende Stadt(teil)entwicklung, Soziale Stadt (v.a. Steuerung von Stadtteilmanagements), Nutzungsvielfalt, Integration/Migration, Nahversorgung, interkulturelle Qualifizierung, Bildung, Leben im Alter, Kinder und Jugendliche, Kriminalprävention, Evaluation, Beteiligungsprozesse und Moderation.

Veröffentlichungen (Auswahl):

  • Neue Qualitäten: Wohnen 50 plus. Fakten - Anforderungen - Beispiele. Hrsg.: WEEBER+PARTNER. - Tübingen 2010 (Forschungsvorhaben mit Förderung durch das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung; Bearbeiter: G. Steffen, R. Weeber u.a.)
  • Attraktive Stadtquartiere für das Leben im Alter. Im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung vertreten durch das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung. Stuttgart: WEEBER+ PARTNER 2007 (Bearbeiter: G. Steffen u.a.)
  • Sozialraum, Stadtplanung und Integration. In: Interkulturelle Integration in der Kinder- und Jugendarbeit. Hrsg.: S. Bibouche. - Weinheim, München 2006, S. 63-85 (mit A. Feldtkeller)
  • Integration und Nutzungsvielfalt im Stadtquartier. - Stuttgart, Berlin 2004 (Verbundforschungsprojekt EVALO, gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung i.R. des Forschungsprogramms "Bauen und Wohnen im 21. Jahrhundert", Bearbeiter: WEEBER+ PARTNER, G. Steffen u.a.)
  • Das Ende der Nahversorgung? Studie zur wohnungsnahen Versorgung. Im Auftrag des Verbandes Region Stuttgart, gefördert durch Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg und Sozialministerium Baden-Württemberg. - Stuttgart: Verband Region Stuttgart 2001 (Bearbeiter: WEEBER+ PARTNER, G. Steffen, R. Weeber)
  • Bürger-Lernen. Die Stadt als Fundament der Lerngesellschaft. In: Weiterbildungsinstitutionen, Medien, Lernumwelten. Rahmenbedingungen und Entwicklungshilfen für das selbstgesteuerte Lernen. Hrsg.: Bundesministerium für Bildung und Forschung, G. Dohmen. - Bonn 1999, S. 269 ff.


Evelyn Sucato

Dipl.-Ing., Studium der Raumplanung in Dortmund und Liverpool. Sie ist seit 2007 als Projektleiterin bei der EG DU Entwicklungsgesellschaft Duisburg mbH tätig und dort zuständig für das Projekt Grüngürtel Duisburg-Nord mit den Arbeitsschwerpunkten Aufwertung und Stabilisierung der Ortsteile, Organisation von Beteiligungsprozessen, Zwischennutzungen, Sozialplanverfahren und Öffentlichkeitsarbeit. Weiterhin betreut sie die Evaluation der Umsetzung der integrierten Handlungsansätze und arbeitet an der Entwicklung integrierter Handlungs-, Verstetigungs- und Evaluationskonzepte sowie in verschiedenen ämterübergreifenden Projektgruppen mit (u.a. Erstellung des Fachkonzeptes Wohnvision, Erstellung Gesamtstädtisches Monitoring und Stadtteilentwicklungskonzept). Davor war sie Wissenschaftliche Mitarbeiterin am damaligen Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung des Landes Nordrhein-Westfalen (2003 bis 2006), Schwerpunkt der Tätigkeit lag in der wissenschaftlichen Begleitung des Programms Soziale Stadt NRW u.a. mit den Arbeitsschwerpunkten Evaluation, demographischer Wandel, Wohnungsunternehmen als Akteure, Organisation des Informations- und Erfahrungsaustausches sowie Stadtumbaustrategien

Ausgewählte Veröffentlichungen:

  • Soziale Stadt NRW und Stadtumbau West. In: Demographischer Wandel in Nordrhein-Westfalen. Hrsg.: Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung und Bauwesen des Landes NRW (ILS NRW). - Dortmund 2008 (1. Auflage 2007), S. 106 bis 120 (mit M. Kamp-Murböck, S. Kürpick, B. Wuschansky)
  • Evaluation in der Sozialen Stadt. Ein Überblick aus Länderperspektive. In: Info. Zeitschrift für Evaluation (2007) Heft 1, S. 79-107 (mit R. Zimmer-Hegmann)
  • Evaluation als Element des integrierten Handlungsprogramms "Soziale Stadt NRW" - Hintergrund, Konzept, Erfahrungen. In: Informationen zur Raumentwicklung (2005) Heft 2/3, S. 103-112 (mit R. Zimmer-Hegmann)
  • Stadtumbau in Nordrhein-Westfalen. In: Jahrbuch Stadterneuerung 2004/05 (Stadtumbau). Hrsg.: U. Altrock, R. Kunze, U. v. Petz, D. Schubert für den Arbeitskreis Stadterneuerung an deutsch-sprachigen Hochschulen in Zusammenarbeit mit dem Institut für Stadt- und Regionalplanung der Technischen Universität Berlin. - Berlin 2005, S. 171-190 (mit R. Zimmer-Hegmann)
  • Handbuch Zielentwicklung und Selbstevaluation in der Sozialen Stadt NRW. Hrsg.: Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung und Bauwesen des Landes Nordrhein-Westfalen (ILS NRW). - Dortmund 2004 (mit S. Haack)


Foto: Reinhard Thies

Reinhard Thies

Diplom-Pädagoge, Referent beim Diakonischen Werk der EKD, Bundesverband Servicestelle Soziale Stadt. Im Ehrenamt ist er derzeit Vorsitzender der BAG Soziale Stadtentwicklung und Gemeinwesenarbeit und war er bis 2006 Geschäftsführer der LAG Soziale Brennpunkte Hessen e.V., wo er u.a. in der HEGISS-Servicestelle, Landestransferstelle "Soziale Stadt in Hessen" mitgearbeitet hat.

Arbeitsschwerpunkte u.a.: Gemeinwesenarbeit und Stadtteilmanagement, Sozialplanung, Projekt- und Organisationsentwicklung


Hajo Tippmann

Sozialarbeiter und Sozialwissenschaftler. Er arbeitete u.a. als Erziehungsleiter in erlebnispädagogischen Auslandsprojekten und als Netzwerkkoordinator in der kommunalen Wirtschaftsförderung. Bei der PROJEKTFABRIK ist er für die Bereiche Projektentwicklung und Qualitätssicherung verantwortlich. Seine persönlichen Arbeitsschwerpunkte liegen im Bereich Migration, Integration und der Transnationalisierung von Lebenswelten.


Dr. Marlies Toepffer

Diplomökonomin/Diplomlehrerin (Univ. Leipzig), Projektleiterin im isw Institut in Halle (Saale). Dort ist sie im Schwerpunkt mit der Moderation und wissenschaftlichen Begleitung von Projekten in den Bereichen Wirtschaft, Arbeitsmarkt, Bildung und Gesundheit befasst. Darunter sind regionale Projekte der Wirtschaftsförderung der Stadt Halle im Rahmen der Landes-Initiative "Pakt für Arbeit", das EU-/Landesprogramm "Lokales Kapital für soziale Zwecke" sowie "JOB-Mobil" der AWO Halle im Rahmen des XENOS-Bundesprogramms "Beschäftigung, Bildung und Teilhabe vor Ort". Außerdem ist sie tätig im Bereich Analyse und Recherche zu eLearning-Projekten in Wirtschaft, Aus- und Weiterbildung sowie Verwaltung. Aktuelle Arbeitsschwerpunkte sind die wissenschaftliche Begleitung und Evaluation des Beschäftigungspakts "Jahresringe" im Rahmen des Bundesprogramms "Perspektiven 50Plus - Beschäftigungspakte in den Regionen" in den Regionen Halle, Saalkreis und Anhalt-Bitterfeld (seit 2005), die Evaluierung zur Integrierten Versorgung an der Saale-Klink Halle (seit 2007) und die wissenschaftliche Begleitung und Evaluation der BIWAQ-Projekte "ARBAK Jugend" und "WABI" in Halle-Neustadt (seit 2009).

Jüngste Veröffentlichung (neben zahlreichen Artikeln in der lokalen Presse und in isw-Publikationen):

  • Lokale Netzwerke - erfolgsfördernde Faktoren bei der Integration älterer Langzeitarbeitsloser. In: Perspektive 50plus? Theorie und Evaluation der Arbeitsmarktintegration Älterer. Hrsg.: K. Brauer, G. Korge. - Wiesbaden 2009


Thorsten Wagener

Diplom-Geograph mit den Nebenfächern Städtebau und Politische Wissenschaft. Mitarbeiter im BBSR, zunächst im Rahmen eines Projektvertrags zum Thema Infrastrukturversorgung, seit 2006 im Referat "Regionale Strukturpolitik und Städtebauförderung". Dort ist er mit dem Monitoring und der Evaluation der Städtebauförderung und der wissenschaftlichen Programmbegleitung des ESF-Bundesprogramms "Soziale Stadt - Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier (BIWAQ)" betraut.

Veröffentlichungen:

  • Städtebauförderung - Investitionen für die Zukunft der Städte. Informationen zur Raumentwicklung (2009) Heft 3/4, S. 181-192 (mit J. Göddecke-Stellmann)
  • Die Städtebauförderungsdatenbank des BBSR. Programmstruktur und Fördermitteleinsatz seit der deutschen Einheit. - Bonn 2009. = BBSR-Berichte KOMPAKT 9/2009


Regine Wagner

Diplom-Geographin und cand. Master of Evaluation. Seit 2008 Projektleiterin im BBSR, Referat "Regionale Strukturpolitik und Städtebauförderung". Davor langjährige Tätigkeit als Projektleiterin und Gutachterin im Bereich der Standortentwicklung und integrierte Stadtentwicklung, u.a. Dr. Peschke+Partner in Bad Homburg vdH (1992-1993), Rittmannsperger+Partner in Weimar und Leipzig (1993-1994), Deutsche Bau- und Grundstücksgesellschaft AG in Berlin (1995-1996), Müller Consult in Berlin (1997), Wohnstatt - Gesellschaft für Stadt- und Projektentwicklung in Berlin (1998-2008). 2001 war sie Lehrbeauftragte an der Technische Universität Berlin, Institut für Stadt- und Regionalplanung.

Arbeitsschwerpunkte: integrierte Stadtentwicklung, sozialraumorientierte Arbeitsmarktpolitik, Übergang Schule - Beruf.

Veröffentlichungen:

  • Barrieren überwinden: Das Urban II Gebiet Lichtenberg-Friedrichshain. In: Überall Architektur. Schülerprojekte zur Berliner Baukultur. Hrsg.: Baukultur und Schule e.V. - Berlin 2007, S. 21-24 (mit K. Henkel)
  • Bilanz des Urban II Programms. - Berlin: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung 2008 (mit K. Henkel, S. Kirchner, I. Lippold)
  • Die Menschen hinter den Projekten. - Berlin: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung 2007 (mit S. Kirchner)


Foto: Aykut Yildirim

Aykut Yildirim

Diplom-Kaufmann, Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Universität Erciyes, Kayseri, Türkei sowie der Wirtschaftswissenschaft an der Universität Duisburg-Essen. Er ist beim Verein türkischer Geschäftsleute in Duisburg und Umgebung (Duisburg - TIAD e.V.) im Projekt- und Vereinsmanagement tätig (Ausbildungsberatung, Existenzgründungberatung, Qualifizierung der lokalen Betriebe, Förderung der Migrantenökonomie, Interessenvertretung der Mitglieder), außerdem als Projektleiter im Internationalen Handelszentrum Duisburg (Wirtschaftsförderung, Wirtschaftsstandortmarketing, Förderung der lokalen Ökonomie sowie der Unternehmensansiedlungen, Logistikmärkte Türkei und NRW, Förderung der Wirtschaftsbeziehungen zwischen Türkei und Duisburg). Aktuell leitet er auch das Projekt "Lokale Ökonomie Marxloh" (Qualifizierung und Vernetzung der lokalen Betriebe, Clusterförderung, Stadtteilmarketing und Förderung der lokalen Ökonomie).


Prof. em. Dr. Karl G. Zenke

Jahrgang 1939. Studium der Erziehungswissenschaft, Soziologie und Geschichte in Wuppertal, Köln und Darmstadt. Promotion und Habilitation an der Technischen Universität Darmstadt. 1969/71 Wiss. Ass. an der Universität Konstanz. Dozent und Professor für Schulpädagogik an den Pädagogischen Hochschulen in Reutlingen und Ludwigsburg bis 2004. Lehrstuhlvertreter im Institut für Schulpädagogik an der Universität Gießen bis 2009. Lehrbeauftragter an den Universitäten Tübingen und Gießen.

Arbeitsschwerpunkte: Schulentwicklung und Bildungsforschung im Bereich der Sekundarstufe I.

Publikationen u.a.:

  • Handbuch Hauptschulbildungsgang. 3 Bände. - Bad Heilbrunn 1998, 1999, 2004 (mit D. Bronder und H. J. Ipfling)

Zusatzinformationen

Titelblatt: Informationen zur Raumentwicklung

IzR 2/3.2010

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