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Gender Mainstreaming im Städtebau

Ergebnisse

Sammlung Guter Beispiele "Gender Mainstreaming im Städtebau"
Stand: Ende 2004

Aachen

  • Handlungsfeld: Wohnen
  • Name: Stadthaus statt Haus
  • Projektkurzbeschreibung: Gemeinschaftliches, ökologisch orientiertes Leben und generationsübergreifendes "männer-akzeptierende" Wohnen in der Stadt und eine Alternative zu klassischen Altenversorgungsmodellen auf Anregung des Frauenbüros.
  • Quelle: Stadthaus statt Haus e.V., Frau Grysar, Friedlandstraße 12, 52064 Aachen, Tel.: 0241/4468593, Frau Rodekirchen, Neues Wohnen im Alter e.V., Köln, Tel.: 0221/2407075

Bamberg

  • Handlungsfeld: Organisation & Management
  • Name: Umbau Stadtplatz Nördliche Promenade
  • Projektkurzbeschreibung: Bearbeitung eines klassischen Sanierungsvorhabens durch ein Team aus einer Stadtplanerin und einem Stadtplaner. Durch die längst nicht selbstverständliche gemeinsame Verantwortung beider Geschlechter konnte ein besonders qualifiziertes Ergebnis erreicht werden.
  • Quellen: Stadt Bamberg, Stadtplanungsamt, Postfach 110215, 96030 Bamberg
    Stadt Bamberg, Stadtplanungsamt, Neugestaltung der Nördlichen Promenade, November 2003

Berlin

  • Handlungsfeld: Stadtplanung & -entwicklung
  • Name: Berücksichtigung von Gender Mainstreaming bei der Gestaltung des BND-Quartiers, Chausseestraße
  • Projektkurzbeschreibung: Berücksichtigung geschlechterdifferenzierter Anforderungen bei der Planung des neuen Quartiers für den Bundesnachrichtendienst, in dem u.a. über geschlechter-differenzierte Bestandserhebungen und -analysen versucht wird, die großmaßstäbliche Nutzung in den Kontext der Umgebung zu integrieren.
  • Quelle: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Pilotprojekte zum Gender Mainstreaming in der städtebaulichen Planung - Sachstandsbericht, Berlin 2004
    Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Württembergische Straße 6, 10707 Berlin, Tel.: 030/9012-0

Berlin

  • Handlungsfeld: Wettbewerbe
  • Name: Freiraumplanerischer Wettbewerb Alexanderplatz
  • Projektkurzbeschreibung: Findung einer neuen Platzgestaltung entsprechend der Belange von Frauen und Männern unter Berücksichtigung der städtebaulich bereits abschließend definierten Umgestaltung der Ränder des Alexanderplatzes.
  • Quelle: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Pilotprojekte zum Gender Mainstreaming in der städtebaulichen Planung - Sachstandsbericht, Berlin 2004
    Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Württembergische Straße 6, 10707 Berlin, Tel.: 030/9012-0
    Geschäftsstelle des Frauenbeirats, Gleichstellungsbeauftragte Bezirksamt Mitte von Berlin, 13341 Berlin Tel.: 030/2009 3 2048
    Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung: Gender Mainstreaming im Städtebau - Gute Beispiele, ExWoSt-Informationen 26/4, S. 6 f.

Berlin

  • Handlungsfeld: Stadtplanung & -entwicklung
  • Name: Friedrichswerder West
  • Projektkurzbeschreibung: Erhebung geschlechterspezifischer Nutzungsmuster und Nutzungsbedürfnisse als Grundlage der Entwicklung gender-gerechter Kriterien für die Bewertung der Freiraum- und Stadtplanung des neu entstehenden innerstädtischen Quartiers.
  • Quelle: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Pilotprojekte zum Gender Mainstreaming in der städtebaulichen Planung - Sachstandsbericht, Berlin 2004
    Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Württembergische Straße 6, 10707 Berlin
    Deutscher Städtetag, Gender Mainstreaming - Best-Practice-Beispiele aus den Kommunen, Köln 2003, S. 12
    Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung: Gender Mainstreaming im Städtebau - Gute Beispiele, ExWoSt-Informationen 26/4, S. 18 f.

Berlin

  • Handlungsfeld: Infrastruktur- und Zeitplanung
  • Name: Schaffung geschlechtergerechter Zugangsvoraussetzungen zu öffentlich geförderten Sportanlagen
  • Projektkurzbeschreibung: Prüfung der Vergabe von bezirklichen Sportstätten unter Geschlechteraspekten und Weiterentwicklung zu deren gleichstellungsorientierte Neuausrichtung im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg.
  • Quelle: Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin, Postfach 350701, 10216 Berlin, Tel.: 030/90298–0
    Gleichstellungsbeauftragte des Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg, Frau Koch- Knöbel, Tel.: 030/90298-4111
    Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung: Gender Mainstreaming im Städtebau - Gute Beispiele, ExWoSt-Informationen 26/4, S. 20 f.

Berlin

  • Handlungsfeld: Wettbewerbe
  • Name: Architektinnen-Wettbewerb "Emanzipatorische Wohnformen" Biesdorf Süd
  • Projektkurzbeschreibung: Architektinnenwettbewerb zu neuen Wohnformen im Rahmen eines 2-stufigen Realisierungswettbewerbs auf Grundlage frauen- und familienspezifischer Anforderungen als Grundlage des Ausschreibungstextes.
  • Quelle: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Württembergische Straße 6, 10707 Berlin, Tel.: 030/9012-0
    Geschäftsstelle des Frauenbeirats, Gleichstellungsbeauftragte Bezirksamt Mitte von Berlin, 13341 Berlin, Tel.: 030/2009 3 2048
    Barbara Zibell (Hrsg.): Auf den zweiten Blick, städtebauliche Frauenprojekte im Vergleich, Juni 2002, S. 32-35

Berlin

  • Handlungsfeld: Organisation & Management
  • Name: Einblicke in vergeschlechtlichte Strukturen der Bauaufsicht des Bezirksamtes Friedrichshain-Kreuzberg
  • Projektkurzbeschreibung: Modellprojekt zur Entwicklung von Strategien und Verfahren zur Implementierung von Gender Mainstreaming in das Berliner Verwaltungshandeln.
  • Quelle: Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin, Postfach 350701, 10216 Berlin, Tel.: 030/90298-0,
    Gleichstellungsbeauftragte des Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg, Frau Koch- Knöbel, Tel.: 030/902 98-4111

Berlin

  • Handlungsfeld: Prozesse & Verfahren
  • Name: Beirat zum Stadtumbau Ost in Lichtenberg
  • Projektkurzbeschreibung: Herausarbeitung von Gender-Aspekten zur Einbringung in die Aktivitäten und Maßnahmen zum Stadtumbau Ost durch einen Beirat.
  • Quelle: Bezirksamt Lichtenberg von Berlin, Abteilung Stadtentwicklung, Frankfurter Allee 187, Haus 14, 10365 Berlin, Bezirksstadträtin Frau Lompscher, Tel.: 030/5504-3700, Planungsamt des Bezirks, Frau Kutscha, Tel.: 030/5504 6119
    Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung: Gender Mainstreaming im Städtebau - Gute Beispiele, ExWoSt-Informationen 26/4, S. 22 f.

Berlin

  • Handlungsfeld: Stadtplanung & -entwicklung
  • Name: Bebauungsplanverfahren Spittelmarkt
  • Projektkurzbeschreibung: Rückgewinnung urbaner Qualitäten an zentralem, aber weitgehend devastierten städtischem Ort durch Neufestsetzung von Straßenverkehrs- und Platzflächen. Mittels gezielter Studien sollen das Nutzungsverhalten und die -bedürfnisse im öffentlichen Raum ermittelt werden, um daraus GM-Kriterien abzuleiten.
  • Quelle: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Württembergische Straße 6, 10707 Berlin, Tel.: 030/9012-0
    Geschäftsstelle des Frauenbeirats, Gleichstellungsbeauftragte Bezirksamt Mitte von Berlin, 13341 Berlin, Tel.: 030/2009 3 2048

Bremen

  • Handlungsfeld: Projekte jenseits des engeren Städtebaubegriffs- Beschäftigung
  • Name: Beschäftigungsinitiative quirl - vollwert balance-Lokal
  • Projektkurzbeschreibung: Beschäftigungsprojekt zur besseren Infrastrukturausstattung des Stadtteils Gröpelingen und zur Förderung des Miteinanders, dessen Zielgruppen vor allem Frauen, Erwerbslose und SozialhilfeempfängerInnen des Stadtteils sind.
  • Quelle: Fraueninitiative quirl e.V., Elsflether Straße 29, 28219 Bremen

Castrop-Rauxel

  • Handlungsfeld: Beteiligung & Aktivierung
  • Name: Angsträume
  • Projektkurzbeschreibung: Bestandsaufnahme der Angsträume in der Stadt durch Mädchen im Alter zwischen 10 und 18 Jahren und Ausarbeitung von Vorschlägen zum Abbau dieser Angstorte.
  • Quelle: Team Jugendarbeit Schülerin, Frau Collet, Leonhardstraße 2, 44575 Castrop-Rauxel

Darmstadt

  • Handlungsfeld: Stadtplanung & -entwicklung
  • Name: Prüfung der Bebauungs-Pläne auf Gender
  • Projektkurzbeschreibung: Stichprobenartige Überprüfung von Bebauungsplänen auf ihre Berücksichtigung von Gender-Aspekten. Nicht gender-gerechte Bebauungspläne werden in den Gleichstellungsausschuss verwiesen.
  • Quelle: Frauenbeauftragte der Stadt Darmstadt, Frau Akdeniz, Tel.: 06151/13 20 46, Stadtbaurat Herr Dr. Kissel, Stadtplanungsamt Darmstadt, Tel.: 06151/13 25 82

Dessau

  • Handlungsfeld: Projekte jenseits des engeren Städtebaubegriffs - Beschäftigung
  • Name: Gründerinnenzentrum WIP "women innovation point"
  • Projektkurzbeschreibung: Sanierung des ehemaligen Schlachthof-Verwaltungsgebäudes in Dessau-Nord für den "women innovation point", ein Gründerinnenzentrum. Ein Management unterstützt die eingemieteten Unternehmerinnen.
  • Quelle: wip-Gewerbezentrum, "Alter Schlachthof", Eduardstraße 20, 06844 Dessau

Deutschland

  • Handlungsfeld: Prozesse & Verfahren
  • Name: Gender Greenstreaming
  • Projektkurzbeschreibung: Erarbeitung von Handlungsansätzen, um Gender-Aspekte in die Arbeit von Umwelt- und Naturschutzverbänden zu integrieren.
  • Quelle: Deutscher Naturschutzring, Dachverband der deutschen Natur- und Umweltschutzverbände (DNR) e.V., Geschäftsstelle Bonn, Am Michaelshof 8-10, 53177 Bonn, Tel.: 0228/359005
    Gender Mainstreaming - Relevanz und Herausforderung für Natur- und Umweltschutzverbände, Bonn/Lüneburg, Februar 2003

Dortmund

  • Handlungsfeld: Verkehr & Mobilität/Beteiligung & Aktivierung
  • Name: Mobilitätsanforderungen von Frauen im ÖPNV
  • Projektkurzbeschreibung: Beteiligungsreihe zum Thema  "Mobilitätsanforderungen von Frauen - ÖPNV in Dortmund", deren Ergebnisse in die Neukonzeption des Busnetzes und die Fortschreibung des Nahverkehrsplans einflossen.
  • Quelle: Stadt Dortmund, Frauenbüro der Stadt Dortmund, Tel.: 0231/502 5477
    Stadt Dortmund, Stadtplanungsamt, Verkehrsplanung, Herr Kahrmann oder Herr Michaelis
    Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung: Gender Mainstreaming im Städtebau - Gute Beispiele, ExWoSt-Informationen 26/4, S. 24 f.

Dortmund

  • Handlungsfeld: Stadtplanung & -entwicklung
  • Name: Verfahren zum Gendern von Planungen
  • Projektkurzbeschreibung: Entwicklung von Leitfäden und Kriterien zur Berücksichtigung von Geschlechtergerechtigkeit auf Ebene der Bauleitplanung, Masterplanung sowie Ausführungs- und Realisierungsplanung.
  • Quelle: Stadt Dortmund, Stadtplanungsamt, Frau Linnebach, Burgwall 14, 44135 Dortmund, Tel.: 0231/50-25788

Düsseldorf

  • Handlungsfeld: Verkehr & Mobilität
  • Name: Mobilitätsbedingungen und -anforderungen von Frauen in der Landeshauptstadt Düsseldorf
  • Projektkurzbeschreibung: Ermittlung spezifischer Mobilitätsfaktoren von Frauen in Düsseldorf. Die Untersuchung zeigt, dass sich die Mobilitätsbedingungen von Frauen und Männern aufgrund des vorherrschenden Rollenverständnisses und somit unterschiedlichen Lebenssituationen voneinander unterscheiden.
  • Quelle: Veröffentlichung des Amtes für Verkehrsmanagement Landeshauptstadt Düsseldorf (März 2004): Mobilitätsbedingungen und Mobilitätsanforderungen von Frauen in der Landeshauptstadt Düsseldorf - Empfehlungen für mehr Qualität in der Mobilität von Frauen, Stadt Düsseldorf, Verkehrsentwicklung, Tel.: 0211/89-9 67 22

Düsseldorf

  • Handlungsfeld: Beteiligung & Aktivierung
  • Name: Stadt deiner Träume
  • Projektkurzbeschreibung: Im Rahmen einer Quartierserkundung in Flingern hielten Mädchen persönliche Eindrücke des Stadtteils mit der Kamera fest und bearbeiteten sie nach eigenen Vorstellungen am Computer, um sie für künftige Planungen aufzubereiten.
  • Quelle: Soziale Stadt, Frau Steege, Birkenstraße 54, Düsseldorf, Tel.: 0211/6999639

Essen

  • Handlungsfeld: Prozesse & Verfahren
  • Name: Stadtquartier Dilldorfer Höhe
  • Projektkurzbeschreibung: Mitarbeiterinnen des Stadtplanungsamtes und Bürgerinnen erstellten zum Siegerentwurf der Städtebaulichen Gestaltung des Stadtquartiers einen Anforderungskatalog zur Gebrauchsfähigkeit der Siedlung im Alltag, der mit in die Planungen einfloss.
  • Quelle: Barbara Zibell (Hrsg.): Auf den zweiten Blick, städtebauliche Frauenprojekte im Vergleich, Juni 2002, S. 70-73
    Stadt Essen, Dezernat für Planung, Bau und Boden, Deutschlandhaus, Lindenallee 10, 45127 Essen

Eutin

  • Handlungsfeld: Beteiligung & Aktivierung
  • Name: Einstieg in gegenderte Planungen
  • Projektkurzbeschreibung: Über einen  VHS-Vortrag zu den Zielen und Grundsätzen von GM und an einem (theoretischen) Beispiel aus dem Bereich der Stadtplanung soll versucht werden, in Eutin das Thema zu platzieren und einen Einstieg in die Diskussion mit dem Planungsamt und den Bürgerinnen und Bürgern zu finden.
  • Quelle: Stadt Eutin, Gleichstellungsbeauftragte, Markt 1, 23701 Eutin, Tel.: 04521/793-146

Frankfurt/Main

  • Handlungsfeld: Verkehr & Mobilität
  • Name: Generalverkehrsplan der Stadt Frankfurt a.M.
  • Projektkurzbeschreibung: Der Magistrat der Stadt Frankfurt a. M. erarbeitete einen Generalverkehrsplan als Gesamtplan mit den Teilbereichen Straße und Schiene, der anschließend auf GM-Inhalte überprüft und nachgearbeitet wurde.
  • Quelle: Referentin für Stadtplanung und Stadtentwicklung im Frauenreferat der Stadt Frankfurt am Main, Walter-Kolb-Straße 9-11, 60594 Frankfurt, Tel.: 069/2 12- 4 91 18

Freiburg

  • Handlungsfeld: Wohnen
  • Name: Stadt + Frau - Frauenwohnprojekt Rieselfeld
  • Projektkurzbeschreibung: Umsetzung geschlechtergerechter Prinzipien im Wohnungsbau zur Vermeidung der Mängel bestehender Siedlungen sowie Erbringung eines bewussten Beitrags zur Funktionsergänzung im Wohnungsbau.
  • Quelle: Stadt Freiburg, Stadtplanungsamt, Frau Intrup, Frau Kasper, Fehrenbachallee 12, 79106 Freiburg
    Stadt & Frau e.V., Frau Thor-Klauser; Tel.: 0761/7070674
    Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung: Gender Mainstreaming im Städtebau - Gute Beispiele, ExWoSt-Informationen 26/4, S. 8 f.

Gelsenkirchen

  • Handlungsfeld: Projekte jenseits des engeren Städtebaubegriffs - Beschäftigung
  • Name: Beschäftigungsinitiative GABSterea
  • Projektkurzbeschreibung: In einem von überdurchschnittlich hoher Arbeitslosigkeit, vielen SozialhilfeempfängerInnen und ausländischen MitbürgerInnen geprägten Stadtteil Bismarck wurde ein Beschäftigungs- und Qualifizierungsprojekt für Frauen aus dem Stadtteil initiiert, das neben der Eröffnung neuer beruflicher Perspektive auch zur Verbesserung des städtischen Umfeldes und der sozialen Situation beiträgt.
  • Quelle: Stadtteilkoordinatorin im Stadtteilbüro Bismarck/Schalke-Nord, Frau Schiller, Tel.: 0209/82163
    GABS Dienstleistung GmbH, Wilhelminenstraße 174, 45888 Gelsenkirchen, Tel.: 0209/94061-0

Greifswald

  • Handlungsfeld: Freiraumplanung, öffentlicher Raum, Wohnumfeldverbesserung
  • Name: Geschlechtergerechte Gestaltung öffentlicher Spielräume
  • Projektkurzbeschreibung:  Um Gender Mainstreaming als handlungsleitendes Prinzip im kommunalen Handel zu implementieren wurden geschlechterdifferenzierte Bestandsaufnahmen unter Berücksichtigung der Verschiedenheit der Geschlechter im Vorfeld von Spielplatzplanungen durchgeführt. Anschließend sind Maßnahmen zur Umsetzung und Evaluation der Ergebnisse angedacht.
  • Quelle: Hansestadt Greifswald, Gleichstellungsbeauftragte Frau Boback-Askri, Rathaus, Markt, 17489 Greifswald
    ISA CONSULT GmbH, Frau Dunst, Tel.: 030/27873928

Großbritannien: Birmingham, Harlow u. a.

  • Handlungsfeld: Stadtplanung & -entwicklung
  • Name: Local Plan Harlow
  • Projektkurzbeschreibung: Fortschreibung des britischen Flächennutzungsplans unter Einbeziehung von Gender-Kriterien im Rahmen ausgewählter "case studies" für ein Forschungsprojekt zu Gender Audits vom Royal Town Planning Institute, London und erhoffte Ausstrahleffekte hinsichtlich der Integration der Bedürfnisse von Frauen in alle städtischen Programme sowie Lobby-Arbeit der Stadtverwaltung bei privaten AnbieterInnen öffentlicher Leistungen zur Berücksichtigung von GM.
  • Quelle: Harlow Contact Centre, 21 The Rows, Market Square, Harlow, CM20 1BZ
    J11The Royal Town Planning Institute, 41 Botolph Lane, London EC3R 8DL

Günzburg

  • Handlungsfeld: Wohnen
  • Name: Modellwohnanlage der Bezirk-Schwaben-Stiftung
  • Projektkurzbeschreibung: Solidarisches Wohnen und Leben für ältere Menschen, Behinderte, Alleinerziehende, Frauen in besonderen Notlagen und kinderreiche Familien durch Selbsthilfe, gegenseitige Unterstützungen sowie institutionelle Angebote von Betreuung und Pflege in einer integrativen Wohnanlage.
  • Quelle: Bezirk-Schwaben-Stiftung, Verwaltung, Ludwig-Heilmeyer-Straße 7-21, 89312 Günzburg, Tel.: 08221/50-86

Hagen

  • Handlungsfeld: Beteiligung & Aktivierung
  • Name: Frauenorientierte Stadt(teil)entwicklungsplanung Hagen - Vorhalle
  • Projektkurzbeschreibung: (Modellhafte) Entwicklung von Vorschlägen zur Umsetzung von Maßnahmen zur Attraktivitätssteigerung eines Stadtteils aus Sicht von Frauen, die durch die Verbindung zu der städtebaulichen Rahmenplanung hohe Verbindlichkeiten erhielten.
  • Quelle: Stadt Hagen, Frauengleichstellungsstelle, Frau Vierhaus, Postfach 4249, 58042 Hagen

Hamburg

  • Handlungsfeld: Infrastruktur- und Zeitplanung
  • Name: Zeiten der Stadt
  • Projektkurzbeschreibung: Ermöglichung einer stressfreieren Vereinbarkeit von Familie, Beruf, Freizeit für Frauen durch bessere Nutzung von Dienstleistungen durch Zeitkonzepte. Veränderung der sich bisher an veralteten Normen der gesellschaftlichen Arbeitsteilung orientierenden Zeitstrukturen, so dass auch Männern die Möglichkeit eröffnet wird, sich an der Haus- und Familienarbeit zu beteiligen.
  • Quelle: Freie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz, Hamburger Straße 47, 22083 Hamburg, Tel.: 040/428 63 – 0
    Senatsamt für die Gleichstellung, Reader "zeiten:der:stadt", Hamburg 2001

Hamburg

  • Handlungsfeld: Projekte jenseits des engeren Städtebaubegriffs - Regionalentwicklung
  • Name: Regionales Entwicklungskonzept für die Metropolregion Hamburg
  • Projektkurzbeschreibung: Bildung einer Gender-Arbeitsgruppe unter der Leitung des Amtes für Gleichstellung im Lenkungsausschuss, deren Aufgaben die aktive Einbringung von Gender-Vorschlägen und Projekten in den Prozess ist. Sicherstellung der Berücksichtigung frauenspezifischer Interessen durch Prüfung der Ergebnisse.
  • Quelle: Freie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Bau und Verkehr: Frau Hermann, Tel.: 040/428408253, Frau Zens, Tel.: 040/42840-80 86, Herr Sempell, Tel.: 040/428408094

Hamburg

  • Handlungsfeld: Freiraumplanung, öffentlicher Raum, Wohnumfeldverbesserung, Beteiligung & Aktivierung
  • Name: Mädchenarena
  • Projektkurzbeschreibung: Schaffung eines gesonderten Freiraumes für Mädchen in Hamburg-Nord aufgrund der unterschiedlichen Bewegungsbedürfnisse von Jungen und Mädchen in einem hochverdichteten Stadtquartier. Entstanden ist unter aktiver Einbeziehung der künftigen Nutzerinnen eine vielfältig und abwechslungsreich gestaltete Fläche mit sowohl Rückzugs- und Ruhe-, als auch Bewegungsräumen.
  • Quelle: Umweltbehörde Hamburg und Hamburger Forum Spielräume e.V. (Hrsg.): MädchenArena - Öffentliche Bewegungsräume für Mädchen in der Stadt, Hamburg 2/2001
    Freie und Hansestadt Hamburg, Senatsamt für die Gleichstellung, Hamburger Straße 118, 22083 Hamburg
    Hamburger Sportjugend, Schäferkampsallee 1, 20357 Hamburg

Hanau

  • Handlungsfeld: Infrastruktur- und Zeitplanung
  • Name: Hanau, die zeitbewusste Stadt
  • Projektkurzbeschreibung: Auf Initiative verschiedenster Akteure (Unternehmen, Betriebsräte, Arbeitgeberverbände, Kirchen, Wohlfahrtsträger, Kammern, Verkehrsbetriebe, Stadtverwaltung usw.) wurden im Rahmen des Projektes Fahrpläne, Öffnungs-, Arbeits- und Kinderbetreuungszeiten auf die Tagesabläufe in Familien abgestimmt, um mehr Familienfreundlichkeit zu schaffen.
  • Quelle: Stadt Hanau, Frauenbeauftragte, Am Markt 14-18, 63450 Hanau

Hannover

  • Handlungsfeld: Organisation & Management
  • Name: Drucksachen der Verwaltung
  • Projektkurzbeschreibung: Im Rat der Landeshauptstadt Hannover wurde beschlossen, in allen Drucksachen der Verwaltung zu vermerken, ob die Daten geschlechterdifferenziert erhoben und ausgewertet wurden und ob Frauen/Mädchen von der geplanten Maßnahme anders betroffen sind als Männer/Jungen.
  • Quelle: Landeshauptstadt Hannover, Gleichstellungsreferentin Frau Dr. Vollmer-Schubert, Tel.: 0511/1684-53 01
    Deutscher Städtetag, Gender Mainstreaming - Best-Practice-Beispiele aus den Kommunen, Köln 2003, S. 8
    Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung: Gender Mainstreaming im Städtebau - Gute Beispiele, ExWoSt-Informationen 26/4, S. 28 f

Hannover

  • Handlungsfeld: Prozesse & Verfahren
  • Name: Weiterbildung in der Verwaltung
  • Projektkurzbeschreibung: Im Stadtplanungsamt wurden durch Gender-TrainerInnen Schulungen zu "Gender Mainstreaming im Städtebau" durchgeführt.
  • Quelle: Landeshauptstadt Hannover, Gleichstellungsreferentin Frau Dr. Vollmer-Schubert, Tel.: 0511/16845301

Hannover

  • Handlungsfeld: Freiraumplanung, öffentlicher Raum, Wohnumfeldverbesserung
  • Name: Stadtplatzprogramm "Hannover schafft Platz"
  • Projektkurzbeschreibung: Um die Lebensqualität in der Landeshauptstadt Hannover für die BewohnerInnen zu erhöhen wurde beschlossen, die öffentlichen Räume der Stadt unter Berücksichtigung der geschlechterdifferenziert aufbereiteten Wünsche und Anregungen der AnwohnerInnen attraktiver zu gestalten.
  • Quelle: Landeshauptstadt Hannover, Die Stadt, der Raum und das Leben, Die Belebung von Stadtplätzen in Hannover, Hannover 2002
    Landeshauptstadt Hannover, Dialog zur Stadtentwicklung, Leitthema: Urbane Lebensqualität - Ein Manifest für die Öffentlichen Räume in Hannover, Hannover 1999
    Landeshauptstadt Hannover, Gleichstellungsreferentin Frau Dr. Vollmer-Schubert, Tel.: 0511/16845301
    Landeshauptstadt Hannover, Stadtplanungsamt, Herr Göbel-Gross, Tel.: 0511/16844723
    Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung: Gender Mainstreaming im Städtebau - Gute Beispiele, ExWoSt-Informationen 26/4, S. 10 f.

Heidelberg

  • Handlungsfeld: Beteiligung & Aktivierung
  • Name: Zukunftswerkstätten
  • Projektkurzbeschreibung: Durchführung von Zukunftswerkstätten mit Frauen zur (Wieder-) Belebung der Teilnahme von Frauen an der Stadt(-teil)-Politik und um die Repräsentanz von Frauen und Frauenperspektiven in der Kommunalpolitik zu erhöhen. Viele Initiativen konnten durch die Aktionen umgesetzt wurden.
  • Quelle: Stadt Heidelberg, Amt für die Gleichstellung von Frau und Mann, Ein politischer Auftrag bekommt Profil, Heidelberg 2002; Ansprechpartnerin: Frau Domzig, Tel.: 06221/581058
    Deutscher Städtetag, Gender Mainstreaming - Best-Practice-Beispiele aus den Kommunen, Köln 2003, S. 9

Irland

  • Handlungsfeld: Prozesse & Verfahren
  • Name: An Equality Proofing Template For the City and Country Development Boards
  • Projektkurzbeschreibung: Unterstützung der Regional- und Kommunalverwaltungen zur Integration von Gender-Aspekten durch entsprechende Checklisten und Handbücher sowie durch intensive Trainings, um die wirkungsvolle Kommunikation und gemeinschaftliche Arbeit zwischen BürgerInnen und Politik zu fördern.
  • Quelle: NDP Gender Equality Unit, Dept. of Justice, Equality & Law Reform, Bishop's Square, Redmond's Hill, Dublin

Italien: Bozen

  • Handlungsfeld: Infrastruktur- und Zeitplanung
  • Name: Zeitplanung Bozen
  • Projektkurzbeschreibung: Erhöhung der Lebensqualität für die BürgerInnen und Verbesserung der Qualität der Stadt durch die Planung und Umsetzung von Maßnahmen für die städtischen Zeiten durch eine bessere Abstimmung zwischen den Zeiten der Familie, der Arbeit und für sich selbst. Beratung durch ausgewiesene Fachfrauen und Befragung von BewohnerInnen.
  • Quelle: Stadtgemeinde Bozen - Frau Bonfiglioli und ECG European Consulting Group (Hrsg.), Zeitleitplan für die Stadt Bozen, 2005
    Eberling, M./Henckel, D. (Hg.) (1998): Kommunale Zeitpolitik. S. 144 ff
    Mückenberger, U. (Hg.) (2001): Bessere Zeiten für die Stadt. S. 160 ff. 

Kanada: Toronto

  • Handlungsfeld: Prozesse & Verfahren
  • Name: Women Plan Toronto (WPT)
  • Projektkurzbeschreibung: Zusammenschluss ehrenamtlich tätiger Frauen aus allen sozialen Schichten mit dem Ziel, frauen- und gender-spezifische Themen in der Lokalpolitik sichtbar zu machen.
  • Quelle: Frau Loevinger Rahder (Mitglied WPT seit 1986, Herausgeberin von Planner's Network), Faculty of Environmental Studies; York University; Toronto, Ontario; M3J 1P3

Krefeld

  • Handlungsfeld: Stadtplanung & -entwicklung/Beteiligung & Aktivierung
  • Name: Stadtentwicklung aus frauenspezifischer Perspektive
  • Projektkurzbeschreibung: Runder Tisch zum Thema Frauen und Stadtplanung (Stellungnahmen, Initiierung von Projekten, Einspeisung von Ideen usw.).
  • Quelle: Frau Heyne, AG "Runder Tisch für Frauen", Tel.: 02151/598836 

Laer

  • Handlungsfeld: Infrastruktur- und Zeitplanung
  • Name: Kinderinfrastruktur
  • Projektkurzbeschreibung: In Laer werden auffällig viel mehr Kinder geboren als im Bundesdurchschnitt. Unterstützende Faktoren dieser Entwicklung könnten die Angebote an ganztägiger Kinderbetreuung, öffentlich geförderte Elterninitiativen zur Kleinkinderbetreuung und günstiges Bauland sein.
  • Quelle: Gemeinde Laer, Bürgermeister Herr Schimke, Tel.: 02554/9100

Lübeck

  • Handlungsfeld: Stadtplanung & -entwicklung/Prozesse & Verfahren
  • Name: Hochschulstadtteil Lübeck
  • Projektkurzbeschreibung: In Lübeck konnte bei der Entwicklung des Hochschulstadtteils auf Fachdiskussionen zum Thema "Frauen und Stadtentwicklung" zurückgegriffen werden, die seit einigen Jahren unter der Fragestellung, wie sich Planungen auf die Lebenssituation von Frauen und Mädchen im Stadtteil auswirken, geführt wurden (Bewegungsfreiheit, Freizeit-, Erholungs- und Entwicklungsmöglichkeiten, wirtschaftliche Situation, Wohnsituation).
  • Quelle: Hansestadt Lübeck, Lebensqualität und Stadtentwicklung aus Frauensicht - Der Hochschulstadtteil Lübeck - Dokumentation einer Veranstaltungsreihe, Lübeck 2003
    HEG Hochschulstadtteil-Entwicklungsgesellschaft mbH, Hochschulstadtteil Lübeck - Rahmenplan 2000, Lübeck, 2001
    Hansestadt Lübeck, Stadtplanungsamt, Frau Lorenzen, Tel.: 0451/1226132

München

  • Handlungsfeld: Stadtplanung & -entwicklung
  • Name: Sozialgerechte Bodennutzung
  • Projektkurzbeschreibung: Schaffung attraktiver und bedarfsgerechter  Wohnstandorte für Frauen und Männer, in dem die Planungsbegünstigten an den ursächlichen Kosten und Lasten beteiligt werden. Mit dem Instrument der "Sozialgerechten Bodennutzung" wird zeitnah eine bedarfsgerechte und qualitativ anspruchsvolle Stadtplanung umgesetzt.
  • Quelle: Landeshauptstadt München, Planen für Frauen und Männer in der Stadt - Umsetzung der Gender Mainstreaming Strategie in der räumlichen Planung, Dokumentation der Fachtagung der Landeshauptstadt München und des Deutschen Städtetages zum 10-jährigen Bestehen der Fachkommission "Frauen in der Stadt", München 2003
    Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung: Gender Mainstreaming im Städtebau - Gute Beispiele, ExWoSt-Informationen 26/4, S. 12 f.

München

  • Handlungsfeld: Prozesse & Verfahren
  • Name: Fortbildung für PlanerInnen
  • Projektkurzbeschreibung: In Zusammenarbeit zwischen dem Planungsreferat der Stadt München und der Gleichstellungsstelle gibt es ein Fortbildungsprogramm für PlanerInnen zum Thema Gender Mainstreaming, um sie themenspezifisch gegenüber geschlechterdifferenzierter Betroffenheit und Sichtweisen zu sensibilisieren.
  • Quelle: Landeshauptstadt München, Planen für Frauen und Männer in der Stadt - Umsetzung der Gender Mainstreaming Strategie in der räumlichen Planung, Dokumentation der Fachtagung der Landeshauptstadt München und des Deutschen Städtetages zum 10-jährigen Bestehen der Fachkommission "Frauen in der Stadt", München 2003

München

  • Handlungsfeld: Projekte jenseits des engeren Städtebaubegriffs - Gender Budgeting
  • Name: Gender Budgeting
  • Projektkurzbeschreibung: Entwicklung von Kriterien und Messgrößen für die Erstellung eines geschlechtergerechten Haushaltes u.a. durch BürgerInnenbefragungen. Fragebogen für verschiedene Referate zu Konsolidierungsmaßnahmen, zum Haushaltsansatz, zu Einsparungspotenzialen sowie Erarbeitung einer Zielgruppenanalyse.
  • Quelle: Landeshauptstadt München, Gleichstellungsstelle für Frauen, Frau Schreyögg Tel.: 089/23392465
    Deutscher Städtetag, Gender Mainstreaming - Best-Practice-Beispiele aus den Kommunen, Köln 2003, S. 10

München

  • Handlungsfeld: Verkehr & Mobilität
  • Name: Radverkehrsplanung
  • Projektkurzbeschreibung: Für Radwege in München, die keiner sozialen Kontrolle unterliegen, werden Ausweich- bzw. Alternativrouten vorgehalten, die durch besiedeltes Gebiet führen und die zuverlässig beleuchtet sind, so dass ein gewisses Maß an sozialer Kontrolle für RadfahrerInnen vorhanden ist. Grundlage für diese Routenplanung ist der "Verkehrsentwicklungsplan" von 2002, der im Projekt "Realisierungsnetz Radfahrverbindungen" fortgeschrieben wird.
  • Quelle: Landeshauptstadt München, Planen für Frauen und Männer in der Stadt - Umsetzung der Gender Mainstreaming Strategie in der räumlichen Planung, Dokumentation der Fachtagung der Landeshauptstadt München und des Deutschen Städtetages zum 10-jährigen Bestehen der Fachkommission "Frauen in der Stadt", München 2003

München

  • Handlungsfeld: Wettbewerbe
  • Name: Städtebauliche Wettbewerbe
  • Projektkurzbeschreibung: Berücksichtigung der Geschlechterperspektive in räumlichen Planungen durch städtebauliche Wettbewerbe, die seit einigen Jahren mit dem Blickwinkel der Chancengleichheit durchgeführt werden und bei denen im Preisgericht und bei den TeilnehmerInnen gleichermaßen Männer und Frauen vertreten sind.
  • Quelle: Landeshauptstadt  München, Referat für Stadtplanung und Bauordnung, Frau Dr. Wallraven-Lindl, Tel.: 089/23323277

München

  • Handlungsfeld: Prozesse & Verfahren
  • Name: Bauordnungsrecht
  • Projektkurzbeschreibung: Im aktuellen Bauordnungsrecht für die Landeshauptstadt München wurden Belange von Frauen und Männern intensiv berücksichtigt, in dem z.B. die Höhe der Einfriedungen in der Vorgartensatzung auf 1,5 m begrenzt ist, um die Verbindungen zwischen Haus und Straße herzustellen und Angsträume zu entschärfen. Weiterhin erfordern die Vorgaben z.B. Räume und Flächen für die Anordnung von Alltagseinrichtungen wie Kinderwagenabstellplätze, Müllplätze oder eine Bank vor der Tür.
  • Quelle: Landeshauptstadt München, Planen für Frauen und Männer in der Stadt - Umsetzung der Gender Mainstreaming Strategie in der räumlichen Planung, Dokumentation der Fachtagung der Landeshauptstadt München und des Deutschen Städtetages zum 10-jährigen Bestehen der Fachkommission "Frauen in der Stadt", München 2003
    Landeshauptstadt  München, Referat für Stadtplanung und Bauordnung, Frau Dr. Wallraven-Lindl, Tel.: 089/23323277

Münster

  • Handlungsfeld: Organisation & Management
  • Name: Kontrakte mit der Verwaltung
  • Projektkurzbeschreibung: Mit Abschluss des Kontraktes "Berücksichtigung der Belange von Frauen bei Planungen" als Vereinbarung der Dezernate Stadtbauamt und Stadtmarketing und Planung mit dem Frauenbüro werden den Ämtern Hinweise und Regelungen für ihre Tätigkeit unter Gender Mainstreaming-Aspekten gegeben.
  • Quelle: Stadt Münster, Frauenbüro, Gender Mainstreaming - oder Bye bye feminism - hello gender?, Münster 2002
    Stadt Münster, Frauenbüro, Frau Arndts-Haupt, Tel.: 0251/ 4 92 17 00
    Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung: Gender Mainstreaming im Städtebau Gute Beispiele, ExWoSt-Informationen 26/4, S. 26 f.

Neumünster

  • Handlungsfeld: Beteiligung & Aktivierung
  • Name: Zukunftswerkstatt für Frauen
  • Projektkurzbeschreibung: Im Rahmen einer Zukunftswerkstatt beschäftigten sich Frauen unterschiedlicher Lebenssituationen mit ihren Anforderungen an die Gestaltung ihres Stadtteils Vicelinviertel und den Umsetzungsmöglichkeiten sowie den Möglichkeiten, selbst daran mit zu wirken. Die Arbeit fand in verschiedenen Themen-Arbeitsgruppen statt und wurde durch das Stadtteilmanagement betreut. Die erarbeiteten Ideen und Projekte wurden unter Hinzuziehung entsprechender Fachdienste und -expertInnen diskutiert und abgestimmt.
  • Quelle: Stadt Neumünster, Gleichstellungsstelle, Neues Rathaus/Großflecken 59, 24534 Neumünster, Tel.: 04321/9422588
    Stadt Neumünster, Gleichstellungsstelle und Fachdienst Stadtplanung, Dokumentation einer Zukunftswerkstatt "Frauen-Leben im Vicelinviertel im Jahr 2000 Vom Haus - auf die Straße - in den Stadtteil"

Niederlande: Amsterdam

  • Handlungsfeld: Projekte jenseits des engeren Städtebaubegriffs - Beschäftigung
  • Name: Bedrijvencenztrum voor Vrouwen
  • Projektkurzbeschreibung: Umnutzung eines aus dem 19. Jahrhundert stammenden Hospitals zu einem Wohn- und Gewerbeprojekt für Frauen, um die ökonomische Situation von Frauen zu stärken, sie besser in das Stadtviertel zu integrieren und damit das Quartier insgesamt attraktiver zu gestalten. Dazu gibt es neben Geschäftsräumen verschiedener Größe, Ateliers u.ä. zahlreiche Infrastruktur- und Dienstleistungsangebote.
  • Quelle: Stichting Bedrijvencentrum voor vrouwen (BVV) Amsterdam, Domselaerstraat 8, 1093 Ma Amsterdam

Niederlande: Nijmegen, Assen, Den Haag

  • Handlungsfeld: Beteiligung & Aktivierung
  • Name: VAC Woonburo
  • Projektkurzbeschreibung: Zusammenschluss von je ca. fünf bis 15 Frauen mit verschiedenen politischen und sozialen Hintergründen mit dem Ziel, städtebaulich relevante Planungen (Bebauungspläne, Verkehrspläne, Flächennutzungspläne etc.) zu beurteilen und die Verwaltung dazu zu beraten.
  • Quelle: VAC Nijmegen Volunteer Association, Nijmegen, M. Strik, VAC Woonburo, oordinator, Grotestraat 56, Nijmegen, The Netherlands, 6511 VD

Niedersachsen

  • Handlungsfeld: Projekte jenseits des engeren Städtebaubegriffs Raumordnung
  • Name: Gesetzesgrundlage der Landesplanung
  • Projektkurzbeschreibung: Das "Gesetz über das Landes-Raumordnungsprogramm Niedersachsen" bestimmt u.a., dass der Abbau ungleicher Lebensbedingungen von Frauen durch geeignete raumstrukturelle Maßnahmen unterstützt und raumbedeutsame Planungen und Maßnahmen auf ihre geschlechtsspezifischen Wirkungen überprüft werden sollen.
  • Quelle: Niedersächsisches Ministerium für den ländlichen Raum, Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Calenberger Straße 2, 30169 Hannover

Niedersachsen: Hannover, Göttingen, Lingen

  • Handlungsfeld: Stadtplanung & -entwicklung
  • Name: Sicherheit planen und gestalten
  • Projektkurzbeschreibung: In den drei Modellstädten Hannover, Göttingen und Lingen werden städtebauliche Planungsvorhaben sowohl im Neubau als auch im Bestand unter dem Aspekt von Kriminalprävention begutachtet und ggfs. modifiziert, um damit den Belangen der subjektiven und objektiven Sicherheit mehr Berücksichtigung einzuräumen.
  • Quelle: Landeskriminalamt Niedersachsen: Herr Behrmann LKA Niedersachsen, Dez. 24/Prävention Schützenstraße 25, 30161 Hannover, Tel.: 0511/262622438
    Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit, Hinrich-Wilhelm-Kopf-Platz 2, 30159 Hannover

Nordrhein-Westfalen

  • Handlungsfeld: Verkehr & Mobilität
  • Name: Nahverkehrsplanung
  • Projektkurzbeschreibung: Das Regionalisierungsgesetz des Landes Nordrhein-Westfalen (seit 2003 das Gesetz über den öffentlichen Personennahverkehr in NRW) verpflichtet seit 1996 alle Kommunen zur Aufstellung eines Nahverkehrsplanes, in denen in § 2 Abs. 9 festgeschrieben ist, dass den Belangen von Frauen und Personen, die Kinder zu betreuen haben, bei der Planung und Ausgestaltung des ÖPNV in geeigneter Weise Rechnung zu tragen ist.
  • Quelle: Gesetz über den öffentlichen Personenverkehr in Nordrhein-Westfalen (ÖPNV NRW)

Nordrhein-Westfalen

  • Handlungsfeld: Freiraumplanung, öffentlicher Raum, Wohnumfeldverbesserung
  • Name: Geschlechtergerechte Sportstättenplanung
  • Projektkurzbeschreibung: Unter Federführung des Ministerium für Städtebau und Wohnen, Kultur und Sport NRW wurde in Kooperation mit kommunalen Spitzenverbänden, der Kommunen, des Deutschen Sportbundes, des Landessportbundes Nordrhein-Westfalen, der Wissenschaft und weiterer Fachministerien eine Arbeitsgruppe "Mädchen- und frauenspezifischer Sportstättenbau" gebildet, um mädchen- und frauenspezifische Anforderungen bei Raum- und Flächenprogrammen, bei der Raumzuordnung, bei der Erschließung sowie bei der Ausstattung und beim Betrieb für die unterschiedlichen Anlagen zu untersuchen. Aufbauend auf den Ergebnissen der Analysen (Lage, Zugänglichkeit, Zuschnitt, Ausstattung, Sicherheit, Persönlichkeitsschutz) wurden Empfehlungen für Leitlinien erarbeitet.
  • Quelle: Ministerium für Städtebau und Wohnen, Kultur und Sport NRW, Mädchen und frauengereichter Sportstättenbau

Norwegen

  • Handlungsfeld: Prozesse & Verfahren
  • Name: A women's perspective in public planning
  • Projektkurzbeschreibung: Nationales Projekt zur Integration weiblicher Sichtweisen in die lokale strategische Planung mit dem Ziel, Planungen zu entwickeln, die den Bedürfnissen von Frauen stärker entsprechen. Dazu wird versucht, ein besseres Verständnis über die Methoden zu erlangen, mit denen es gelingt, Frauen in die Planungsprozesse zu integrieren. Erarbeitung eines Handlungsleitfadens für alle norwegischen Kommunen auf verschiedenen Ebenen der lokalen Planung.
  • Quelle: Jørgen Amdam, Høgskulen i Volda, Joplassvegen, Postboks 500, 6101 Volda, Norwegen

Österreich

  • Handlungsfeld: Projekte jenseits des engeren Städtebaubegriffs - Raumordnung
  • Name: GesiR - Geschlechtersensible Regionalentwicklung
  • Projektkurzbeschreibung: Leitziel im Pilot-Vorhaben GesiR ist die Integration von Gender Mainstreaming in alle Bereiche und Ebenen der Regionalentwicklung in Niederösterreich, die Programm-, die Organisations- und die Projektebene, unter Beteiligung aller relevanter Einrichtungen und Akteure in einem offenen und kreativen Lernprozess.
  • Quelle:  Eco Plus GmbH, Finanzverantwortung und Sitz GesiR-Assistenz, Lugeck 1, A-1010 Wien

Österreich: Pinzgau

  • Handlungsfeld:  Prozesse & Verfahren/Projekte jenseits des engeren Städtebaubegriffs - Raumordnung
  • Name: Projektmanagerin für Chancengleichheit im Regionalmanagement
  • Projektkurzbeschreibung: Durch eine Projektmanagerin für Chancengleichheit in der Region Pinzgau sollen Bereiche wie die Sensibilisierung der Verwaltung für Gender-Aspekte, Öffentlichkeitsarbeit zum Thema, die gender-konforme Ausrichtung aller laufenden Projekte oder auch die Errichtung bzw. der Ausbau von Weiterbildungs- und Kinderbetreuungseinrichtungen in der Region bearbeitet werden. Der Prozess der gender-konformen Ausrichtung der Regionalentwicklung soll zudem beobachtet und beraten werden.
  • Quelle: Frau Huber-Jeblinger (Projektmanagerin für Chancengleichheit), Stadtplatz 1, A-5700 Zell am See, Österreich
    Büro für Frauenfragen und Gleichbehandlung des Landes Salzburg, Michael-Pacher-Straße 28, A-5020 Salzburg, Österreich
    Koordinationsstelle für Gender Mainstreaming, Liniengasse 2a/1, A-1060 Wien, Österreich

Österreich: Innsbruck

  • Handlungsfeld: Stadtplanung & -entwicklung
  • Name: "Landhaus 2" Gender Mainstreaming für öffentliche Verwaltungsbauten
  • Projektkurzbeschreibung: Implementierung von Gender Mainstreaming in den Bauprozess eines öffentlichen Verwaltungsgebäudes der Tiroler Landesregierung auf der Basis einer nachträglichen geschlechterspezifischen Analyse, die Nachbesserungen begründete (u.a. Wahl eines neuen Standortes) und zu einer intensiveren Einbindung von Frauen in die Projektstruktur führte.
  • Quelle: Frauenreferat des Landes Tirol, Abt. JUFF, Frau Stögerer - Schwarz, Michael-Gaismair-Straße 1, A-6020 Innsbruck
    Land Tirol, JUFF-Frauenreferat und Abteilung Hochbau, Gender Mainstreaming für öffentliche Bauten oder was macht das Gender am Geländer? - Eine Checkliste zur Umsetzung der Gender Mainstreaming Strategie bei öffentlichen Bauten, Innsbruck 2005

Österreich: Wien

  • Handlungsfeld: Wohnen/Wettbewerbe
  • Name: Frauen-Werk-Stadt I
  • Projektkurzbeschreibung: Ein durch verschiedene Architektinnen realisiertes Wohnungsbauprogramm auf Grundlage städtebaulicher Wettbewerbe, das die Anforderungen an einen frauengerechten mehrgeschossigen Wohnbau erfüllt, u.a. durch die Integration von Infrastruktureinrichtungen. Ziel war es, die Aufmerksamkeit auf Architektinnen und Stadtplanerinnen zu lenken und die Teilhabe von Fachfrauen an der Stadtentwicklung zu erhöhen. Gleichzeitig sollte die Anwendbarkeit der Kriterien für frauen- und alltagsgerechtes Bauen anhand eines konkreten Vorhabens in Wien überprüft werden.
  • Quelle: Leitstelle Alltags- und Frauengerechtes Planen und Bauen, Frau Kail, Magistratsdirektion -Stadtbaudirektion, Rathaus, A-1082 Wien
    Frauen-Werk-Stadt Schütte-Lihotzky-Hof, Donaufelder Straße 93-95, A-1210 Wien

Österreich: Wien

  • Handlungsfeld: Wohnen/Wettbewerbe
  • Name: Frauen-Werk-Stadt II
  • Projektkurzbeschreibung: Entwicklung und Umsetzung eines Wohnblocks unter dem Blickwinkel "Betreutes Wohnen sowie alltags- und frauengerechte Planung" nach einem Wettbewerbsverfahren. Sowohl bei der Ausschreibung, der Vorprüfung als auch in der Jurydiskussion wurde verstärkte Aufmerksamkeit auf die Berücksichtigung von Haus- und Familienarbeit und auf nachbarschaftliches Wohnen gelegt. Das realisierte Projekt zeichnet sich durch das große Angebot an Gemeinschaftsflächen, Infrastruktureinrichtungen und durch die Bereitstellung unterschiedlicher Wohnungstypen aus.
  • Quelle: Frauen-Werk-Stadt Schütte-Lihotzky-Hof, Donaufelderstraße 95-97, A-1210 Wien
    Leitstelle "Alltags- und Frauengerechtes Planen und Bauen", Frau Kail, Magistratsdirektion - Stadtbaudirektion, Friedrich-Schmidt-Platz 3, A-1082 Wien

Österreich: Wien

  • Handlungsfeld: Beteiligung & Aktivierung
  • Name: Lichttelefon
  • Projektkurzbeschreibung: Um den Gefühlen der Bedrohtheit in dunklen Parks oder auf unbeleuchteten Wegen entgegenzuwirken, wurde u.a. das "Lichttelefon" eingerichtet, bei dem Frauen melden können, wenn z.B. ihr täglicher Nachhauseweg schlecht oder gar nicht beleuchtet ist.
  • Quelle: Stadt Wien, Magistratsabteilung 46, Verkehrsorganisation und technische Verkehrsangelegenheiten, Niederhofstraße, A 1120 Wien

Österreich: Wien

  • Handlungsfeld: Verkehr & Mobilität
  • Name: Gender Mainstreaming Pilotbezirk Mariahilf
  • Projektkurzbeschreibung: Um die Verkehrswege im öffentlichen Raum, insbesondere die des lokal gebundenen Verkehrs besser an die Bedürfnisse von Frauen anzupassen, wurde im Pilotbezirk Mariahilf jede geplante Maßnahme auf ihre geschlechtsspezifischen Auswirkungen abgeschätzt und es wird dargestellt, wie die verschiedenen Zielgruppen berührt werden. Abschließend werden Vorschläge für konkrete Maßnahmen, Kostenschätzungen und eine Prioritätenreihung nach unterschiedlichen Schwerpunkten als Entscheidungsgrundlagen für die politisch Verantwortlichen erarbeitet.
  • Quelle: Leitstelle Alltags- und Frauengerechtes Planen und Bauen, Frau Kail, Magistratsdirektion -Stadtbaudirektion, Rathaus, A-1082 Wien

Österreich: Wien

  • Handlungsfeld: Freiraumplanung, öffentlicher Raum, Wohnumfeldverbesserung/Wettbewerb
  • Name: Geschlechtersensible Parkgestaltung
  • Projektkurzbeschreibung: Errichtung und Erneuerung öffentlicher Parkanlagen bzw. Freiflächen unter dem Aspekt einer geschlechtersensiblen Planung, um Mädchen mehr Spielräume zu verschaffen, sie zum Verweilen und Bewegen im Freiraum zu motivieren und die für sie typischen Formen der Raumaneignung zu berücksichtigen. Dafür wurden beispielhaft erarbeitete Kriterien zur Förderung von Mädchen in Wettbewerbsverfahren umgesetzt.
  • Quelle: Leitstelle Alltags- und Frauengerechtes Planen und Bauen, Frau Kail, Magistratsdirektion - Stadtbaudirektion, Rathaus, A-1082 Wien

Österreich: Wien

  • Handlungsfeld: Prozesse & Verfahren
  • Name: Planspiel "Gender City"
  • Projektkurzbeschreibung: In dem Planspiel steht die Auseinandersetzung mit geschlechtsspezifischen Unterschieden und ihren Auswirkungen im Alltag von Frauen und Männern im Zentrum des Szenarios einer realen Situation der Wiener Stadtentwicklungsplanung, die in eintägigen Veranstaltungen durchgespielt werden. Ziel ist ein spielerischer Zugang zum Thema geschlechtsspezifische Sicht- und Handlungsweisen und eine Sensibilisierung für geschlechtsspezifische Anliegen.
  • Quelle: Leitstelle Alltags- und Frauengerechtes Planen und Bauen, Frau Kail, Magistratsdirektion - Stadtbaudirektion, Rathaus, A-1082 Wien

Österreich: Wien

  • Handlungsfeld: Prozesse & Verfahren
  • Name: Forumtheater "Gender in the City"
  • Projektkurzbeschreibung: Fortbildungsangebot zum Thema "Gender Mainstreaming und Stadtplanung", in dem neue Lösungsansätze praktisch erprobt werden können. Gearbeitet wird in Form eines Forumtheaters, bei dem die Bühne zur Probe für die Wirklichkeit wird, in dem spielerisch der Umgang mit den Anforderungen unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen bewusst gemacht wird.
  • Quelle: Leitstelle Alltags- und Frauengerechtes Planen und Bauen, Frau Kail, Magistratsdirektion -Stadtbaudirektion, Rathaus, A-1082 Wien
    Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung: Gender Mainstreaming im Städtebau - Gute Beispiele, ExWoSt-Informationen 26/4, S. 16 f. 

Österreich, Tschechische Republik, Slowakische Republik

  • Handlungsfeld: Projekte jenseits des engeren Städtebaubegriffs - Raumordnung
  • Name: GEKO - Gendersensible Kooperation in der grenzüberschreitenden Regionalentwicklung
  • Projektkurzbeschreibung: Verankerung von Gender Mainstreaming in der grenzüberschreitenden Regionalplanung sowie bei den verantwortlichen Hauptakteuren; Sensibilisierung der gesamten Region für das Thema.
  • Quelle: EUREGIO Service, Frau Bachora, Hauptstraße 31, Tel.: +43 2532/28 18, A-2225 Zistersdorf
    Herzog, Siegrun: Gender Sensitive Regional Development - A necessary strategy for rural areas in Austria, 2003.

Pirmasens

  • Handlungsfeld: Projekte jenseits des engeren Städtebaubegriffs - Beschäftigung
  • Name: Frauen-Gründerinnenzentrum
  • Projektkurzbeschreibung: Erstes kommunales Gründerinnenzentrum für gründungswillige Frauen und Jungunternehmerinnen, denen durch günstige Rahmenbedingungen die Start- und Aufbauphase ihres Unternehmens erleichtert werden soll, z.B. durch kostenlose Beratung zur Existenzgründung und -festigung sowie zu aktuellen Fördermöglichkeiten, Kontaktvermittlung, Marketingunterstützung für die ansässigen Firmen, Sicherheitsfachkraft, Cafeteria, Telefon-Service, günstige Telefontarife usw..
  • Quelle: GriPS Gründerinnenzentrum, Delaware-Ave 1-3, 66953 Pirmasens, Tel.: 06331/1426-206

Region Hannover

  • Handlungsfeld: Verkehr & Mobilität
  • Name: Attraktivitätserhöhung des Öffentlichen Personen- Nahverkehrs in der Region
  • Projektkurzbeschreibung: Für die nicht sehr nutzungsfreundlich gestalteten Zugänge zu den Haltestellen und Bahnhöfen des Öffentlichen Verkehrs in der Region Hannover, also die Gebiete jenseits der Zuständigkeit der DB, wurden Veränderungsvorschläge unter Berücksichtigung von Gender-Aspekten entwickelt.
  • Quelle: Region Hannover, Dez. IV Sicherheit, Wirtschaft und Verkehr, Frau Göbler, Arnswaldtstraße 19, 30159 Hannover, Tel.: 0511/616 - 0
    Planungsfachfrauen e.V., Frau Heineking, Tel.: 0511/4840382

Region Hannover

  • Handlungsfeld: Beteiligung & Aktivierung
  • Name: Workshop "Frauen abends unterwegs"
  • Projektkurzbeschreibung: Die Gleichstellungsbeauftragte des Zweckverbandes Hannover und interessierte Frauen führten Befragungen durch und unternahmen abends und tagsüber gemeinsame Erkundungsfahrten zum Bahnhof Wunstorf und seiner Umgebung. In einem sich anschließenden gemeinsamen Entwicklungsprozess wurden Veränderungsvorschläge der Nutzerinnen zur Erreichbarkeit des Bahnhofs zusammengeführt, gewichtet und im Gespräch VertreterInnen aus Politik und Verwaltung vorgestellt.
  • Quelle: Kommunalverband Großraum Hannover, Frauen abends unterwegs - Dokumentation eines Beteiligungsexperiments, Hannover 1992
    Region Hannover, Fachbereich ÖPNV und IVEP, Team Marketing/Verbund, Frau Striefler, Arnswaldtstraße 19, 30159 Hannover, Tel.: 0511/61623223
    Stadt Wunstorf, Gleichstellungsbeauftragte Frau Diestelmeier, Tel.: 05031/101267

Region Stuttgart

  • Handlungsfeld: Beteiligung & Aktivierung
  • Name: Frauen Ratschlag Region Stuttgart
  • Projektkurzbeschreibung: Der Frauen Ratschlag Region Stuttgart ist ein bundesweit einmaliges Modell der konstruktiven Einmischung von Frauen in Politikfelder, die auf den ersten Blick keine geschlechtsspezifischen Aspekte aufweisen. Er bildet ein Netzwerk von Frauen aus den Bereichen Kommunalverwaltung, Bildungsträger, Kirchen, Gewerkschaft, Kontaktstellen Frau und Beruf, Fachfrauen aus den verschiedensten Bereichen und Politikerinnen.
  • Quelle: FrauenRatschlag Region Stuttgart e.V., Frau Leipersberger, Evangelische Akademie Bad Boll,
    Akademieweg 11, 73087 Bad Boll

Ruhrgebiet

  • Handlungsfeld: Organisation & Management
  • Name: Frauennetzwerk Ruhrgebiet
  • Projektkurzbeschreibung: Wiederbelebung eines Frauennetzwerkes zur Implementierung des Leitprinzips Gender Mainstreaming in regionale Prozesse und Projekte, angestoßen durch das Forschungsprojekt "Städteregion Ruhr 2030". Es finden Werkstattgespräche, Ideenwettbewerbe, sowie Workshops statt, um die Umsetzung einer geschlechtergerechten Städtebaupolitik und Regionalentwicklung zu befördern. Neben der Vernetzung kommt der Plattformbildung für Kooperation und Kommunikation, dem Bereitstellen eines Kompetenzpools, der Entwicklung eigener Projekte und der Öffentlichkeitsarbeit hohe Bedeutung zu.
  • Quelle: Frauennetzwerk Ruhrgebiet, Kommunalverband Ruhrgebiet, Gleichstellungsstelle, Frau Kemmler-Lehr, Tel.: 0201/2069-373 oder Fachbereich Strukturentwicklung und Wirtschaft Frau Kelp-Siekmann, Tel.: 0201/2069-651, Frau Horch, Tel.: 0201/2069-345, Kronprinzenstraße 35, 45128 Essen

Salzgitter

  • Handlungsfeld: Projekte jenseits des engeren Städtebaubegriffs - Versorgungsplanung
  • Name: Abwasser in verstädterten Orten
  • Projektkurzbeschreibung: Im Rahmen eines interdisziplinären (wasserwirtschaftliche, biologische, landschafts-ökologische und freiraum-architektonische Aspekte) Forschungsprojektes wurde eine naturnahe Abwasserreinigung zum ökologisch-ökonomisch sinnvollen Umgang mit Wasser unter aktiver Einbeziehung der Bevölkerung entwickelt. Das Forschungsdesign und die Forschungsfragen für den Ortsteil Groß-Mahner wurden "gegendert" und es erfolgte eine gender-sensitive Beteiligung.
  • Quelle: Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (Hrsg.), Urbane Landschaften und Abwasserreinigung - Entwurfsworkshop mit Frauen und Männern, in: Städtebau und Gender Mainstreaming, Frau Prof. Dr.-Ing. von Seggern, Universität Hannover, in: Werkstatt: Praxis Nr. 4/2003, S. 41 ff.

Salzgitter

  • Handlungsfeld: Infrastruktur- & Zeitplanung/Wohnen
  • Name: Mütterzentrum
  • Projektkurzbeschreibung: Wohnprojekt mit angegliedertem Mütterzentrum in Salzgitter-Bad, dass "Betreutes Wohnen", "Integrative Arbeit" und "Flexible Kinderbetreuung" unter einem Dach zu vereinen versucht und Begegnungen zwischen den Generationen ermöglichen möchte, so dass neben verbesserten Infrastrukturangeboten auch vielfältige Arbeitsplätze für Frauen entstehen.
  • Quelle: Barbara Zibell (Hrsg.): Auf den zweiten Blick, städtebauliche Frauenprojekte im Vergleich, Juni 2002, S. 94-99

Schweden: Göteborg

  • Handlungsfeld: Stadtplanung & -entwicklung
  • Name: Wohngebiet "Ostra Fagerdal"
  • Projektkurzbeschreibung: Suche nach Verfahren zur Integration von Gender Mainstreaming in das Verwaltungshandeln der Stadtplanung: Da statistische Analysen zeigen, dass Frauen sich tagsüber viel länger in Wohngebieten aufhalten als Männer soll das neu entstehende Wohngebiet stärkere Mischnutzung, eine gleichwertige Erreichbarkeit der (Wohn-)Gebäude, kurze Wege zum öffentlichen Raum, ein ausreichendes  ÖV – Angebot und eine hochwertige Gestaltung des öffentlichen Raums aufweisen.
  • Quelle: Stadt Göteborg - Stadtplanungsamt, PO-Box 2554, Köpmansgatan 20, 40317 Göteborg
    Stadt Göteborg - Gleichstellungsamt, Inger Rydström, Göteborgs Stadtskansli, Köpmansgatan 20, 40482 Göteborg
    The Danish National Research and Documentation Centre on Gender Equality, 2001: Mainstreaming - Examples of Best Practice

Schweden: Umea

  • Handlungsfeld: Verkehr & Mobilität
  • Name: Umgestaltung eines Parkhauses
  • Projektkurzbeschreibung: Nach der Grundsatzentscheidung der Stadtverwaltung, alle städtischen Projekte unter Gender-Aspekten zu betrachten und Defizite abzubauen, wurde als erstes Projekt auf dem Weg zur Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse ein zentral gelegenes Parkhaus entsprechend umgestaltet, die Mängel aus Sicht der NutzerInnen abgebaut und das Vorhaben anschließend evaluiert.
  • Quelle: Mrs Carin Rosendal, Financial manager UPAB, City of Umea

Schweden: Uppsala

  • Handlungsfeld: Prozesse & Verfahren/Wohnen
  • Name: Checkliste für kommunale Planung am Beispiel der Gestaltung von Wohngebieten
  • Projektkurzbeschreibung: Checkliste für unterschiedliche planerische Tätigkeitsfelder, die sowohl für den verwaltungsinternen als auch für den externen Gebrauch anzuwenden ist und das Ziel der Gleichstellung und demokratischen Planung verfolgt. Die Checkliste gliedert sich in unterschiedliche Themenfelder, die durch Thesen eingeleitet werden. Diese werden beschrieben hinsichtlich der unterschiedlichen Wahrnehmung von Frauen und Männern, um daraus allgemeine Anforderungen an die Planung abzuleiten.
  • Quelle: Kommune Uppsala, Kommuninformation im Stadshuset, Vaksalagatan 14 in Uppsala

Schweden: Uppsala

  • Handlungsfeld: Stadtplanung & -entwicklung
  • Name: Leitfaden zur nachhaltigen Entwicklung der Stadt bis 2020
  • Projektkurzbeschreibung: Das schwedische Zentralamt für Wohnungswesen, Bauwesen und Raumplanung (Boverket) führte eine Studie zur räumlichen Entwicklung, Flächennutzung und das Bauwesen durch, bei der sich herausstellte, dass mehr Männer als Frauen an der physischer Planung mitwirken und stärker an den Entscheidungsstrukturen beteiligt sind. Daraus abgeleitet wurde ein Leitfaden für neue Arbeits- und Organisationsmethoden sowie effektive Beteiligungsprozesse erarbeitet und anschließend umgesetzt.
  • Quelle: Boverket, Box 534, 37123 Karlskrona, Tel.: 0046 (0)455/353000

Schweiz

  • Handlungsfeld: Verkehr & Mobilität
  • Name: Sanierungsprogramm Regionalbahnhöfe SBB
  • Projektkurzbeschreibung: Sanierung von insgesamt 640 sowie Neubau von ca. 50 Regionalbahnhöfen. Schwerpunkt des Programms ist die Erhöhung der Sicherheit, Erreichbarkeit und Aufenthaltsqualität auf den Bahnhöfen durch: a) genügende Beleuchtung b) transparente, großzügige Zugänge und c) großzügige Unterführungen etc. Um gezielt die Interessen von Frauen an der Planung zu berücksichtigen, wurde eine externe Fachfrau mit in das Verfahren einbezogen.
  • Quelle: SBB, Frau Soussi, Effingerstrasse 15, 3000 Bern 65
    Leitfaden «Qualität Frau am Bau», Hrsg. Verein Frau am Bau, vdf-Verlag, Zürich 2002, S.13

Schweiz: Bern, Zürch, Basel, Solothurn

  • Handlungsfeld: Prozesse & Verfahren
  • Name: Frau am Bau
  • Projektkurzbeschreibung: Um den Anteil der Frauen in der Bauplanungsbranche zu erhöhen und gleichzeitig eine Gleichbehandlung beider Geschlechter z.B. hinsichtlich der Löhne und Gehälter zu erreichen, wurde das Projekt "Frau am Bau" ins Leben gerufen. Kernpunkte waren die Sensibilisierung der Arbeitgebenden, Arbeitnehmenden und Bauträgerschaften für gleichstellungsgerechte Arbeitsbedingungen, die Herausgabe von Informationsmaterial und ein Maßnahmekatalog zu gleichstellungsgerechten Arbeitsbedingungen in der Bauplanung.
  • Quelle: Brennpunkt Frau am Bau - Chancengleichheit und Personalentwicklung in der Bauplanungsbranche, ISBN 3-7281-2853-8, vdf Hochschulverlag AG an der ETH Zürich o.J.
    Leitfaden "Qualität Frau a, m Bau", ISBN 3-7281-2860-0,vdf Hochschulverlag AG an der ETH Zürich
    Gewerkschaft Bau und Industrie (GBI), Frau Aschwanden, Leiterin Gleichstellungspolitik und -projekte, Bern, oder
    Verein "Planung, Architektur, Frauen (P, A, F), Koordinationsstelle Frau Bauer

Schweiz: Biel

  • Handlungsfeld: Prozesse & Verfahren/Stadtplanung & -entwicklung
  • Name: Pilotprojekt zur Erarbeitung von GM-Kriterien und Umsetzung in einem Bauvorhaben
  • Projektkurzbeschreibung: Um die Sicherheit im öffentlichen Raum, insbesondere im Wohnumfeld zu erhöhen, wurden Befragungen von Frauen aller Stadtquartiere zu Potenzialen, Defiziten, Strategien und Anregungen zur Verbesserung ihres Quartiers durchgeführt und die Ergebnisse in die Umsetzung integriert. Die Ergebnisse wurden evaluiert und daraus praktikable Kriterien abgeleitet und bei weiteren Vorhaben angewendet.
  • Quelle: Stadt Bern, Stadträtin Frau Vollmer, Münzrain 10, 3005 Bern, Schweiz

Spanien: Móstoles (Region Madrid)

  • Handlungsfeld: Stadtplanung & -entwicklung
  • Name: Stadterweiterung Móstoles
  • Projektkurzbeschreibung: Um ein neu entstehendes Stadtquartier zur Erweiterung Madrids qualitätsvoll zu gestalten, wurden Gestaltungskriterien als Vorgabe definiert, in denen sich auch Ansätze zu Geschlechtergerechtigkeit finden, wie z.B. kleinteilige Mischnutzungen, kurze Wege und die Schaffung wohnungsnaher Arbeitsplätze.
  • Quelle: Städtische Wohnbaugesellschaft: Instituto Municipal del Suelo de Móstoles, S.A., Calle Violeta nº 20., 28933 Móstoles. Madrid
    Büro Arq R Arquitectos: Javir Ruiz Sánchez, c/o Santa Engracia 122, 28003 Madrid

Spanien: Pamplona

  • Handlungsfeld: Verkehr & Mobilität
  • Name: Plan de Transporte Comarcal de Pamplona (ÖV-Entwicklungsplan für die Stadt und den Landkreis Pamplona)
  • Projektkurzbeschreibung: In der Vorbereitungsphase für einen ÖV-Entwicklungsplan wurden Umfragen unter Frauen jedes Stadtviertels zu ihren Anforderungen an Mobilität durchgeführt. Aus den Ergebnissen wurden dann die verschiedenen Handlungsfelder des zu erstellenden ÖV-Plans abgeleitet, z.B. Linienführung und Taktfrequenzen, aber auch Gestaltung der Haltestellen bis zur "Firmenkultur".
  • Quelle: Ayuntamiento de Pamplona, Pilar Mayo Falque, 31001 Pamplona, Navarra

Speyer

  • Handlungsfeld: Prozesse & Verfahren
  • Name: Soziale Stadt Speyer Nord - Eine Gender Mainstreaming Perspektive
  • Projektkurzbeschreibung: Im Rahmen des Projektes "Soziale Stadt Speyer Nord - Eine Gender Mainstreaming Perspektive" stellte sich die Stadt vor allem das Ziel, die BürgerInnenbeteiligung zu gendern. Dafür wurden Kriterien und Methoden entwickelt, wie der breit angelegte Beteiligungsprozess gestaltet sein muss, um auf allen Ebenen Geschlechtergerechtigkeit zu berücksichtigen.
  • Quelle: Stadt Speyer, Gleichstellungsstelle, Frau Trageser-Glaser, Maximilianstraße 100, 67346 Speyer
    Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung: Gender Mainstreaming im Städtebau - Gute Beispiele, ExWoSt-Informationen 26/4, S. 14 f.

Ulm

  • Handlungsfeld: Freiraumplanung, öffentlicher Raum, Wohnumfeldverbesserung
  • Name: Spielplatzgestaltung
  • Projektkurzbeschreibung: Die Spielbedürfnisse von Mädchen und Jungen wurden durch eine Bestandsaufnahme, Modellbau und die Befragung der Kinder ermittelt. Nach Aufarbeitung des umfassenden Materials wurden Zielvereinbarung über die Gestaltung eines mädchengerechten Spielplatzes und die entsprechende Umsetzung vereinbart.
  • Quelle: Stadt Ulm, Frauenbüro, Frau Bayer, Marktplatz 15/16, 89073 Ulm
    Deutscher Städtetag, Gender Mainstreaming - Best-Practice-Beispiele aus den Kommunen, Köln 2003, S. 16

Wiesbaden

  • Handlungsfeld: Wettbewerbe/Wohnen
  • Name: Frauengerechtes Bauen und Wohnen
  • Projektkurzbeschreibung: Ein anonymer, landesoffener Realisierungswettbewerb für Hessen auf Grundlage eines "Kriterienkataloges für frauengerechte Belange". Voraussetzung für die Wettbewerbsteilnahme bildete die Übernahme der Federführung durch eine Frau. Die Jury zählte ausschließlich weibliche Mitglieder. Zudem erfolgte eine frühe Einbindung der MieterInnen in das Vorhaben.
  • Quelle: Barbara Zibell (Hrsg.): Auf den zweiten Blick, städtebauliche Frauenprojekte im Vergleich, Juni 2002, S. 62-65

Wiesbaden

  • Handlungsfeld: Freiraumplanung, öffentlicher Raum, Wohnumfeldverbesserung/Wettbewerbe
  • Name: Bahnhofsvorplatz
  • Projektkurzbeschreibung: Eine geschlechterdifferenzierte Befragung bezüglich der Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes mit vorgegebenen Antwortkategorien ergab sehr unterschiedliche Ergebnisse hinsichtlich des Punktes Sicherheitsempfinden zwischen Männern und Frauen. Damit diese unterschiedlichen Anforderungen im weiteren Planungsverlauf Beachtung finden, wurde in der Wettbewerbsausschreibung das Prinzip des GM festgelegt. Zudem war im Preisgericht eine GM-Expertin vertreten.
  • Quelle: Deutscher Städtetag, Gender Mainstreaming - Best-Practice-Beispiele aus den Kommunen, Köln 2003, S. 13

Wilhelmshaven

  • Handlungsfeld: Infrastruktur- & Zeitplanung
  • Name: Kids 24
  • Projektkurzbeschreibung: Die innenstadtnahe denkmalgeschützte Gartenstadtsiedlung Siebethsburg benötigte laut kommunalem Bedarfsplan keinen Kindergarten. Um die Siedlung für Haushalte mit Kindern attraktiver zu gestalten und insbesondere Frauen mit Kindern zu unterstützen, richtete die Wohnungsbaugenossenschaft in Kooperation mit einem sozialen Träger einen Kindergarten ein und betreibt ihn mit Eigenmitteln, um das Angebot halten zu können.
  • Quelle: Bauverein Rüstringen eG, Störtebekerstraße 1, 26386 Wilhelmshaven, Tel.: 04421/36 92-0

Wolfsburg

  • Handlungsfeld: Freiraumplanung, öffentlicher Raum, Wohnumfeldverbesserung
  • Name: Spielplatzneubau Wolfsburg-Sülfeld
  • Projektkurzbeschreibung: Gestaltung von zwei Spielzonen und einem Bolzplatz in einem Neubaugebiet von Wolfsburg unter Berücksichtigung von Gender Mainstreaming.
  • Quelle: Frauenbüro der Stadt Wolfsburg, Das Abenteuer Fairness - Ein Projekt zur Einführung von Gender Mainstreaming in der Stadtverwaltung Wolfsburg 2004-2006, Wolfsburg 2006
    Stadt Wolfsburg, Frauenbüro der Stadt Wolfsburg, Porschestraße 49, Rathaus B, Zimmer B 349, 38440 Wolfsburg, Tel.: 05361/282842

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Dr. Brigitte Adam
Referat I2 - Stadtentwicklung

Tel.: +49 228 99401-2325
brigitte.adam@bbr.bund.de

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