Urbane Strategien zum Klimawandel: Kommunale Strategien und Potenziale
Konzept (I)
Inhalte
Die Modellvorhaben zielen darauf ab, eine klimawandelgerechte Stadtentwicklung primär durch integrierte Ansätze zum Klimaschutz und zur Anpassung an den Klimawandel mittels planerischer Vorsorge in Stadt und Stadtregion zu verwirklichen. In neun Modellräumen sollen vor Ort entsprechende Strategien und Aktionen erarbeitet und umgesetzt werden.
Forschungsleitfragen
- Effekte und Verletzbarkeit: Wie und wo wird das Stadtklima durch den Klimawandel verstärkt? Welche Typisierung erfolgt daraus? Welche spezifische Verletzbarkeit und Anpassungsfähigkeit von Städten und deren baulicher und Netzinfrastruktur gibt es?
- Aktionsfelder: Welches Aufgabenspektrum von Städten zur Formulierung von Schutz-, Minderungs- und Anpassungsstrategien ist zu erarbeiten?
- Leitbilder: Was ist eine klimaangepasste, optimale Siedlungsstruktur? Wie verträgt sie sich mit städtebaulichen Leitbildern?
- Akteure: Welche Akteure sind für welche Anpassungs- und Schutzmaßnahmen zuständig? Wie lassen sich Akteure und Betroffene motivieren, trotz Unsicherheiten der Klimaprojektionen und langfristiger Umsetzung?
- Umgang mit Unsicherheit: Wie gelingt ein klimagerechter Stadtumbau trotz leerer öffentlicher Kassen und den Unsicherheiten von Szenarien der wirtschaftlichen, energiepolitischen, demographischen und klimatischen Entwicklung?
- Rolle der Kommunen: Welche Entscheidungen sind auf kommunaler Ebene für den öffentlichen Raum zu treffen? Welche Anreize können für den privaten Bereich gegeben werden? Wie kann die Rolle von Kommunen dabei gestärkt, wie können Rahmenbedingungen zur Umsetzung verbessert werden? Welche Relevanz hat der Klimawandel für die aktuellen Stadtentwicklungsprozesse?
- Strategien: Wie lassen sich Schwerpunkte (sektoral, räumlich) kommunaler Handlungskompetenz identifizieren? Welche Kosten sind damit verbunden? Welche Entwicklungschancen ergeben sich aus der Anpassung an den Klimawandel?
