Jugend macht Stadt
Hrsg.: BMVBS, Berlin, Oktober 2010

Die Interessen von Jugendlichen werden von vielen Planungsprozessen berührt. Was aber noch wichtiger ist: Jugendliche liefern Expertenwissen und können Impulsgeber für viele Entwicklungsprozesse in den Quartieren oder sogar auf gesamtstädtischer Ebene sein. In 32 Modellvorhaben wurden von August bis Dezember 2009 innovative Beteiligungsformen ausprobiert, besondere Themen der Quartiersentwicklung in Angriff und interessante Orte in den Fokus genommen. Ein Schwerpunkt lag auf der Erprobung von Instrumenten, mit denen Jugendliche zur Mitwirkung an der Gestaltung von Stadtquartieren animiert und ihre Anforderungen qualifiziert dargestellt werden können. Parallel wurde mit der Aufstellung des Jugendfonds "Jugend macht Stadt" im Forschungsfeld erprobt, wie Jugendliche durch die Verfügung über kleinere Summen die Entwicklung ihres Stadtquartiers selbst bestimmt mitgestalten und dadurch ihre Belange einbringen können. Die Veröffentlichung gibt einen Überblick über die aktuellen Anforderungen Jugendlicher an Stadtquartiere und zeigt zahlreiche erfolgversprechende methodische und inhaltliche Ansätze für die kommunale Praxis auf.
Bearbeitung:
plan zwei Stadtplanung und Architektur, Hannover
Dr. Klaus Habermann Nieße, Bettina Schlomka
Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)
im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR), Bonn
Stephanie Haury stephanie.haury@bbr.bund.de, Stephan Willinger stephan.willinger@bbr.bund.de
Kostenfrei
zu beziehen bei: stadtquartiere@bbr.bund.de, Stichwort: Jugend macht Stadt
urn:nbn:de:101:1-201011032994
Download (pdf/10295-KB)
Inhalt
Vorwort
1. Einführung - Jugendliche Potenziale in der Stadtentwicklung
2. Jugendliche Lebenswelten
3. Jugendliche in der Stadt
4. Junge Impulse fürs Quartier
5. Jugendprojekte konkret
6. Runter von der Insel
7. Fazit
8. Die Modellvorhaben
Die Broschüre ist das Ergebnis des ExWoSt-Forschungsfeldes "Jugendliche im Stadtquartier"
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