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Forschungen und Veröffentlichungen zu Kunst am Bau

Für die Einordnung der Leistungen und die Evaluierung der Kunst-am-Bau-Praxis des Bundes werden laufend Forschungsaufträge vergeben.

Kurzdokumentationen von Kunst-am-Bau-Werken im Auftrag des Bundes

Seit dem Beschluss des Deutschen Bundestages von 1950 werden Künstler regelmäßig bei Bundesbaumaßnahmen beteiligt und ein Anteil der Baukosten für die künstlerische Ausgestaltung eingesetzt. Nahezu alle bedeutenden Künstlerinnen und Künstler ihrer Zeit waren im Auftrag des Bundes tätig und haben für Regierung und Verfassungsorgane, Botschaften und Bundesbehörden, Zoll, Polizei und Bundeswehr sowie Kultur- und Wissenschaftsinstitutionen im In- und Ausland Kunstwerke geschaffen, die sich mit dem spezifischen baulichen und institutionellen Kontext auseinandersetzen. Mehrere tausend Kunst-am-Bau-Werke sind auf diese Weise entstanden. Zusammengenommen bilden sie eine international einzigartige Sammlung an Nachkriegskunst, die sämtliche künstlerische Strömungen und Ausdrucksformen umfasst. Im Rahmen der Forschungsinitiative Zukunft Bau wird der Kunst-am-Bau-Bestand des Bundes nun systematisch erfasst, katalogisiert und wissenschaftlich bearbeitet.

150 Kunst-am-Bau-Werke im Auftrag des Bundes seit 1950
bearbeitet von schmedding.vonmarlin. GbR, Berlin
Dr. Constanze von Marlin, Dr. Anne Schmedding, Anna-Sophie Laug, Lisa Kreft
ISSN1868-0097
BBSR-Online-Publikation 02/2019, März 2019
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150 Kunst-am-Bau-Werke im Auftrag des Bundes 1950-2013
bearbeitet von der Arbeitsgemeinschaft Seidel / Büttner / Stahl, Bonn
Dr. Claudia Büttner, Dr. Martin Seidel, Dr. Johannes Stahl
ISSN1868-0097
BBSR-Online-Publikation 03/2019, März 2019
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300 Kunst-am-Bau-Werke im Auftrag des Bundes 1950-2013
bearbeitet von der Arbeitsgemeinschaft Seidel / Büttner / Stahl, Bonn
Dr. Claudia Büttner, Dr. Martin Seidel, Dr. Johannes Stahl
ISSN1868-0097, urn:nbn:de:101:1-201804102001
BBSR-Online-Publikation 03/2018, Februar 2018
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200 Kunst-am-Bau-Werke im Auftrag des Bundes 1950-1979
bearbeitet von Dr. Claudia Büttner, München und Dr. Christina Lanzl, Berlin
ISSN 1868-0097, urn:nbn:de:101:1-2015022712496
BBSR-Online-Publikation 12/14, Dezember 2014
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200 Kunst-am-Bau-Werke im Auftrag des Bundes 1980-2010
bearbeitet von Dr. Martin Seidel, Bonn und Dr. Johannes Stahl, Köln
ISSN 1868-0097, urn:nbn:de:101:1-201502279442
BBSR-Online-Publikation 13/14, Dezember 2014
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200 Kunst-am-Bau-Werke im Auftrag des Bundes
bearbeite von Dr. Constanze von Marlin und Dr. Anne Schmedding, Berlin
ISSN1869-9324 urn:nbn:de:101:1-201212176930
BMVBS-Online-Publikation 25/12, Dezember 2012
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Dokumentation von 50 Kunst-am-Bau-Werken

Um das Engagement und die Leistungen des Bundes für Kunst am Bau in der Öffentlichkeit darzustellen, wurde eine Dokumentation von 50 ausgewählten Kunst-am-Bau-Projekten erarbeitet, die in den letzten Jahren im Auftrag des Bundes im In- und Ausland entstanden sind. Die Dokumentation umfasst eine übergreifende Einführung zur im Auftrag des Bundes zwischen 2006 und 2012 entstandenen Kunst am Bau und eine Präsentation der einzelnen Kunstwerke in Form eines Kataloges. In diesem wird die Kunst in ihrem baulichen Kontext in Bild und Text vorgestellt. Ergänzt werden die Ausführungen durch Kurzinformationen zur Architektur, zur Kunst und zu den Künstlern.
Wichtige Zentren für die Kunst am Bau des Bundes zwischen 2006 und 2012 sind weiterhin Berlin und Bonn. Zudem haben sich zahlreiche in den Bundesländern angesiedelte Bundeseinrichtungen sowie verschiedene Kultur-, Technik- und Wissenschaftseinrichtungen, die vom Bund Zuwendungen erhielten und in diesem Rahmen Kunst am Bau realisierten, zu wichtigen Kunst-am-Bau-Standorten entwickelt. Auch die im Umbruch begriffene Bundeswehr erhielt an mehreren Standorten interessante Kunst am Bau. Als politisch wichtige Auslandsbauten wurden die Kanzlei und Residenz der Deutschen Botschaft in Duschanbe sowie die Botschaft Warschau, der erste öffentliche deutsche Bau in Polen seit dem Zweiten Weltkrieg, in die Betrachtung miteinbezogen.

bearbeitet von Dr. Martin Seidel, Bonn
BMVBS-Online-Publikation, Nr. 05/2013, Hrsg: BMVBS, 2013
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Kunst am Bau im internationalen Vergleich

Kunst am Bau ist in Deutschland eine Selbstverpflichtung des Bauherrn Bund, die er aus einem baukulturellen Anspruch heraus eingeht. Seit 1950 wird Kunst am Bau in Deutschland an Bauten für Institutionen mit gesamtstaatlicher Bedeutung realisiert. In anderen europäischen Staaten gibt es ebenfalls Kunst am Bau bzw. Kunst im öffentlichen Raum als staatliche Bauherrenaufgabe, wobei die Regelungen dazu wie auch die Umsetzungspraxis und der baukulturelle Stellenwert recht unterschiedlich ausfallen.
Aufgabe des Forschungsprojektes war es, die Kunst-am-Bau-Praxis der Bundesrepublik Deutschland einschlägigen Aktivitäten anderer öffentlicher Bauherren im europäischen Ausland gegenüberzustellen. Hierfür Dabei war zunächst ein grundsätzlicher Überblick über die Kunst-am-Bau-Praxis in Europa zu erarbeiten und das Engagement von fünf europäischen Ländern vertieft zu untersuchen und an konkreten Beispielen zu veranschaulichen.

bearbeitet von Dr. Martin Seidel, Bonn
BMVBS-Online-Publikation 15/12, Hrsg.: BMVBS, Juli 2012
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Kunst am Bau bei Deutschen Botschaften und anderen Auslandsbauten

Im Rahmen des Forschungsauftrags wurde eine bislang einzigartige Darstellung und Dokumentation der im staatlichen Auftrag erstellten Kunst am Bau an Deutschen Botschaften und anderen Auslandsbauten erarbeitet, die einen Überblick über die Kunst am Bau in der ganzen Welt gibt und den Bogen von der frühen Nachkriegszeit bis in die jüngste Gegenwart spannt. Aus der Gesamtheit der Kunst am Bau Projekte an deutschen Auslandsniederlassungen seit Gründung der Bundesrepublik wurden unter Berücksichtigung verschiedener Kunstgattungen und Konzeptionen 45 aussagekräftige Beispiele ausgewählt und vertieft untersucht. Hierbei wurde sowohl die räumliche Einbindung des Kunstwerks in die Architektur beleuchtet, als auch der Einfluss des örtlichen Kulturkreises auf Präferenzen bei Kunstformen, Themen und Künstler hinterfragt. Die Ergebnisse wurden in Wort und Bild ausführlich dokumentiert und durch eine zusammenfassende Auswertung und Würdigung der Kunst am Bau an Auslandsniederlassungen in 60 Jahren im Kontext der politischen Entwicklungen ergänzt.

bearbeitet von Dr. Martin Seidel, Bonn
BMVBS-Online-Publikation 11/11, Hrsg.: BMVBS, September 2011
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Geschichte der Kunst am Bau in Deutschland

Kunst am Bau bezeichnet Kunst in staatlichem Auftrag, die im Zusammenhang mit öffentlichen Hochbaumaßnahmen geschaffen wird.
In der vorliegenden Arbeit wird eine Darstellung und Bewertung der im staatlichen Auftrag erstellten Kunst am Bau geliefert, die den Bogen vom Beginn der Förderung in der Weimarer Republik bis zu den Konzepten der Nachwendezeit spannt. Ausgehend von ersten Regelungen in der Weimarer Republik und der Kunst-am-Bau-Praxis des Dritten Reiches werden die entsprechenden Regularien in der DDR wie in der Bundesrepublik ausführlich kommentiert und die Ergebnisse der seit neun Jahrzehnten währenden staatlichen Kunstbeauftragung anhand entsprechender Projektbeispiele vorgestellt. Dabei werden die Gründe des Bundes für die Selbstverpflichtung zur Förderung von Kunst am Bau ebenso hinterfragt wie deren Wandel in Bezug auf die künstlerischen Ergebnisse dargestellt.
Ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit liegt in der Dokumentation aussagekräftiger Kunst-am-Bau-Projekte in Wort und Bild, die einen repräsentativen Überblick über die Kunst am Bau Praxis in Deutschland geben.

bearbeitet von Dr. Claudia Büttner, München
BMVBS (Hrsg.): Geschichte der Kunst am Bau in Deutschland, Berlin 2011
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Kommentierte Synopse zur Kunst am Bau bei Bund und Ländern

Bei den Baumaßnahmen des Bundes werden, wenn Zweck und Bedeutung des Gebäudes es rechtfertigen, Werke bildender Künstler integriert. Die vorliegende Studie ist eine Bestandsaufnahme zur aktuellen Situation der Kunst am Bau auf der Ebene der 16 Bundesländer. Durch einen Vergleich der Handlungsanweisungen, Verwaltungsstrukturen, Verfahren und Realisationen seit 1990 in den Ländern mit den Maßnahmen des Bundes wird eine Gesamtschau zu den Grundlagen der Kunst am Bau in der Bundesrepublik angestrebt.

bearbeitet von Dr. Claudia Büttner, München
BMVBS-Online-Publikation 05/11, Hrsg.: BMVBS, Februar 2011
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Kunst am Bau bei privaten Bauherren

Anders als der Bund, der für Kunst am Bau - als Teil der Bauherrenaufgabe des Bundes - öffentliche Mittel einsetzt und daher entsprechenden Verfahrensregelungen unterliegt, sind private Bauherren frei, sich nach eigenem Ermessen für Kunst am Bau zu engagieren und sich dabei vielfältiger Verfahrens- und Finanzierungsmodelle zu bedienen. Um die Evaluierung von Kunst am Bau Verfahren und die Einordnung der Leistungen zu ermöglichen, sollte die Kunst am Bau Praxis des Bundes jener von privaten Bauherren gegenüber gestellt werden. Ziel war es, die von privaten Bauherren angewandten Verfahrens- und Finanzierungsmodelle kennen zu lernen, die Übereinstimmungen und Unterschiede zur Praxis des Bundes zu untersuchen und Anregungen für Verbesserungen zu gewinnen. Im Besonderen interessierten die Gründe privater Bauherren, sich für Kunst am Bau zu engagieren und der für sie damit verbundene Mehrwert. Die Ergebnisse wurden im Rahmen eines Expertengesprächs mit Vertretern der untersuchten Unternehmen/Institutionen diskutiert und in einer Projektdokumentation zusammengefasst.

bearbeitet von Dr. Claudia Büttner, München
BBSR-Online-Publikation Nr. 33/2009, Bonn 2009
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Zusatzinformationen

Kontakt

Dr. Ute Chibidziura
Referat A 2 - Projektentwicklung, Wettbewerbe, Zuwendungsbau, Landschafts- und Innenarchitektur, Kunst am Bau
Straße des 17. Juni 112
10623 Berlin
Tel.: +49 30 18401-9201
Fax: +49 30 18401-9209

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