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Fachveranstaltung "Gemeinwohlorientierte Wohnungspolitik"

Stiftungen und weitere gemeinwohlorientierte Akteure: Handlungsfelder, Potenziale und gute Beispiele

Anfang 01.04.2019 10:30 Uhr
Ende 01.04.2019 16:15 Uhr
Veranstaltungsort Berlin

Der Begriff "Gemeinwohl" hat in der wohnungspolitischen Debatte an Bedeutung gewonnen. Die Wohnwünsche differenzieren sich aus, so dass gemeinschaftliches Wohnen, die Verbindung von Wohnen und Arbeiten oder auch Wohnformen mit sozialem oder kulturellem Anspruch zunehmend nachgefragt werden. Zudem machen es die angespannten Wohnungsmärkte in vielen Städten und Regionen schwer, bezahlbaren Wohnraum zu finden. Damit gewinnen einerseits neue Akteure und Angebote im gemeinwohlorientierten Sektor an Aufmerksamkeit; andererseits richtet sich das Interesse auch auf Stiftungen als Akteure.

Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) und das Bundesinstitut für Bau-, Stadt-, und Raumforschung (BBSR) haben diese Akteure und ihre Wohnungsbestände mit einem Forschungsprojekt in den Blick genommen. Untersucht wurden die wirtschaftlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen, die Eignung spezifischer Organisations- und Geschäftsmodelle sowie das Engagement von Stiftungen und weiteren Akteuren für eine gemeinwohlorientierte Wohnungspolitik. Die wichtigsten Ergebnisse und Empfehlungen möchten wir Ihnen bei dieser Abschlussveranstaltung vorstellen.

Schwerpunkt der Veranstaltung sind jedoch die Präsentationen von Beispielen und Interviews mit Experten-/innen und Aktivisten-/innen aus Stiftungen, von Dachorganisationen und Hausprojekten. Für einen Blick über den bundesdeutschen Tellerrand sorgt die kommunale Stiftung zur Erhaltung von preisgünstigen Wohn- und Gewerberäumen (PWG) der Stadt Zürich. Mit der Beauftragten für Wohnraum und barrierefreies Bauen der Stadt Tübingen diskutieren wir, wie Kommunen die gemeinwohlorientierte Wohnungspolitik unterstützen können.

Einladung und Programm:

Programm
ab 10:00 UhrRegistrierung und Kaffee
10:30 UhrBegrüßung
Monika Thomas, Abteilungsleiterin Stadtentwicklung, Wohnen, öffentliches Baurecht
im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat
10:45 UhrGemeinwohlorientierte Wohnungspolitik – Ergebnisse des Forschungsvorhabens
Dr. Anja Nelle, IfS – Institut für Stadtforschung und Strukturpolitik
11:15 UhrStiftungen als Akteure in der Wohnraumversorgung
Die Johann Jobst Wagenersche Stiftung in Hannover, Reinhold Fahlbusch
Die Gemeinschaft Tempelhof mit grund-stiftung und Genossenschaft Tempelhof e.G.
in Kreßberg, Roman Huber
12:15 UhrPotenziale von Stiftungen für das Wohnen
Interview mit Rolf Novy-Huy, Stiftung trias und Diskussion mit dem Plenum
Moderation: Dr. Christiane Droste, UrbanPlus
12:45 UhrMittagsimbiss
13:45 UhrMietshaus Seume14 in Berlin: Beispiel einer Zusammenarbeit unterschiedlicher Akteure
Birgit Ziener, Seume14, Julian Benz, Mietshäuser Syndikat und
Ulrich Kriese, Stiftung Edith Maryon | Terra Libra Immobilien GmbH
14:45 UhrStiftung PWG: Beispiel einer kommunalen Stiftung zur Erhaltung von preisgünstigen
Wohn- und Gewerberäumen in Zürich
Ueli Keller, Stiftung PWG

15:15 Uhr

Was können Stiftungen und weitere Akteure in der kommunalen, gemeinwohlorientierten
Wohnungspolitik leisten?
Interview mit Julia Hartmann, Stadt Tübingen
Kommentar Mathias Metzmacher, Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung
Diskussion mit dem Plenum
Moderation: Dr. Reinhard Aehnelt, IfS
Schlusswort
Barbara Crome, Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat
ca. 16:15 UhrEnde der Veranstaltung

Anmeldung

Die Teilnahme an dieser Veranstaltung ist kostenlos. Beachten Sie bitte, dass die Teilnehmerzahl begrenzt ist.
Die Anmeldungen werden nach der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt.
Wir bitten um rechtzeitige Mitteilung, falls trotz Anmeldung keine Teilnahme erfolgen kann.
Bitte senden Sie bis 27.03.2019 eine E-Mail an: veranstaltung@ifsberlin.de

Mit Ihrer Anmeldung per E-Mail erklären Sie sich damit einverstanden, dass die von Ihnen eingegebenen Daten zum Zwecke der Veranstaltungsanmeldung und -durchführung durch das IfS – Institut für Stadtforschung und Strukturpolitik GmbH verarbeitet werden. Sie können Ihre Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Durch den Widerruf der Einwilligung wird die Rechtmäßigkeit der aufgrund der Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung nicht berührt. Für den Widerruf können Sie eine E-Mail an veranstaltung@ifsberlin.de senden. Nach dem Widerruf werden Ihre gespeicherten Daten unverzüglich gelöscht.

Veranstaltungsort

Projektraum ExRotaprint
Gottschedstraße 4
13357 Berlin
U-Bahn: U9 Nauener Platz

Veranstalter

Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) und das
Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumfoschung (BBSR)
im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR)

Kontakt

Strukturpolitik GmbH
Dr. Anja Nelle | Dr. Reinhard Aehnelt
Tel.: +49 30 250007-14
nelle@ifsberlin.de

Im BBSR:
Mathias Metzmacher
Referat II 12 - Wohnen und Gesellschaft
Tel.: +49 228 99401-2620
mathias.metzmacher@bbr.bund.de